Im September 2025 traf sich der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu mit einer US-Kongressdelegation in West-Jerusalem, angeführt von US-Außenminister Marco Rubio. Während des Treffens machte Netanyahu eine auffällige Aussage: “Wer ein Smartphone besitzt, hält ein Stück Israel in der Hand” (MTV Lebanon, TRT World).
Netanyahu betonte, dass die Welt sich “nicht für Israels unbekannte Beteiligung” bedanke – eine kryptische Aussage, die viele Fragen aufwirft: Was meint er damit? Und wie tief sind die Verbindungen zwischen israelischer Technologie und den Smartphones, die Milliarden von Menschen täglich nutzen?
Eine tiefe Recherche offenbart: Die Verbindungen sind viel tiefer, als die meisten Menschen wissen. Apple – der wertvollste Technologiekonzern der Welt – hat mehrere israelische Firmen aufgekauft, betreibt drei große R&D-Zentren in Israel mit über 2000 Mitarbeitern, und entwickelte kritische Technologien wie FaceID und die M1/M2/M3 Prozessoren maßgeblich in Israel.
Worum es geht
- 📱 Netanyahus Statement: “Jeder mit einem Smartphone hält ein Stück Israel”
- 🏢 Apple’s israelische Akquisitionen: Primesense (FaceID), Anobit, LinX, RealFace
- 🔬 Semiconductor Lab in Israel: Drei R&D-Zentren in Herzliya, Haifa und Jerusalem
- 💻 M1/M2/M3 Chip-Entwicklung: Die Prozessoren wurden “hier in Israel gebaut”
- 👤 Johny Srouji: Apples israelischer Chip-Chef und die Verbindung zu Intel/IBM
- 🏗️ Aharon Aharon: Der Gründer von Apples israelischem R&D-Zentrum
- 🔍 FaceID und Primesense: Wie die Kinect-Technologie in jedes iPhone kam
- 🕵️ NSO Group und Pegasus: Zero-Click Exploits gegen iPhones
- 🏛️ Mossad und Unit 8200: Geheimdienst-Verbindungen zu Apple
Netanyahus Statement: “Jeder mit einem Smartphone hält ein Stück Israel”
Während des Treffens mit der US-Kongressdelegation im September 2025 erklärte Netanyahu: “Haben Sie hier Handys? Sie halten gerade ein Stück Israel in der Hand. Viele der Handys, die Medikamente, das Essen – essen Sie Kirschtomaten?” (TRT World).
Netanyahu nutzte diese Aussage, um zu argumentieren, dass Amerikaner von israelischer Innovation profitieren und Israels Beiträge “für das Wohlergehen aller Menschen” anerkennen sollten. Er betonte, dass Israel “Dinge herstellen kann, wir können Dinge produzieren” und dass viele Handys israelische Komponenten enthalten (MTV Lebanon).
Die kryptische Aussage über “unbekannte Beteiligung”
Netanyahu erwähnte auch, dass die Welt sich “nicht für Israels unbekannte Beteiligung” bedanke – eine vage Formulierung, die darauf hindeutet, dass israelische Technologie in vielen Produkten versteckt oder nicht offensichtlich ist. Diese Aussage wirft Fragen auf:
- Wie viele Smartphone-Komponenten stammen tatsächlich aus Israel?
- Welche Technologien wurden in Israel entwickelt, ohne dass die Öffentlichkeit es weiß?
- Warum ist diese Beteiligung “unbekannt”?
Die Reaktion: Cybersecurity-Bedenken
Netanyahus Aussage löste Cybersecurity-Bedenken bei Experten aus, die warnten, dass israelische Technologie in Smartphones potenzielle Sicherheits- und Datenschutzrisiken darstellen könnte (Turkiye Today).
Die Frage bleibt: Wenn israelische Technologie in Milliarden von Smartphones eingebaut ist, welche Sicherheitsimplikationen hat das? Und wie viel Kontrolle hat Israel über diese Technologien?
Apple’s israelische Akquisitionen: Die versteckten Verbindungen
Apple hat im Laufe der Jahre mindestens vier israelische Technologieunternehmen aufgekauft – Akquisitionen, die kritische Technologien für iPhones, iPads und Macs lieferten. Diese Übernahmen zeigen, wie tief die Verbindungen zwischen Apple und Israel sind.
1. Anobit (2012): 390 Millionen Dollar für Flash-Speicher
Im Januar 2012 kaufte Apple Anobit, einen israelischen Flash-Speicher-Chip-Hersteller, für 390 Millionen Dollar (Reuters, Globes). Anobit hatte einen Chip entwickelt, der die Leistung von Flash-Laufwerken durch Signalverarbeitung verbessert – eine Technologie, die bereits in Apple-Geräten wie dem iPhone, iPad und MacBook Air verwendet wurde (Reuters).
Nach dieser Akquisition eröffnete Apple sein erstes Forschungs- und Entwicklungszentrum außerhalb der USA in Israel (Reuters). Dies war ein wichtiger Meilenstein – Apple hatte zuvor keine R&D-Zentren außerhalb der USA betrieben.
Anobit’s Technologie:
- Signalverarbeitung für Flash-Speicher
- Verbesserte Leistung und Haltbarkeit von Flash-Laufwerken
- Bereits in Apple-Geräten verwendet vor der Akquisition
2. PrimeSense (2013): 350 Millionen Dollar für 3D-Sensor-Technologie
Im November 2013 kaufte Apple PrimeSense, einen israelischen Entwickler von 3D-Machine-Vision-Chips, für etwa 350 Millionen Dollar (TechCrunch, AppleInsider). PrimeSense’s Sensing-Technologie ermöglicht gestengesteuerte und dreidimensionale Machine-Vision-Fähigkeiten – die gleiche Technologie, die Microsoft’s Xbox Kinect Gaming-System antrieb (Reuters).
PrimeSense’s Technologie:
- 3D-Tiefensensorik mit Structured Light (strukturiertes Licht)
- Infrarot-Projektion von 30.000+ Punkten zur Erstellung von Tiefenkarten
- Bewegungserkennung und Gestensteuerung
- Ursprünglich für Kinect entwickelt, dann miniaturisiert für Smartphones
Die Verbindung zu FaceID:
PrimeSense’s Technologie wurde zur Grundlage für Apples FaceID und TrueDepth-Kamera – eingeführt im iPhone X im Jahr 2017. Das TrueDepth-System verwendet PrimeSense’s Structured Light 3D-Scanning-Technologie, um Tiefenkarten zu erstellen (Apple Gazette, The Aleph).
Wie FaceID funktioniert:
- 30.000+ Infrarot-Punkte werden auf das Gesicht projiziert
- Ein Infrarot-Sensor erfasst die Verzerrung dieser Punkte
- Ein 3D-Tiefenmodell des Gesichts wird in Millisekunden erstellt
- Dieses 3D-Modell wird zur Authentifizierung verwendet – viel sicherer als 2D-Gesichtserkennung
Die Miniaturisierung:
Apple miniaturisierte PrimeSense’s Technologie von einem großen Peripheriegerät (Kinect) in einen Smartphone-Notch – eine technische Meisterleistung, die Konkurrenten wie Intel (RealSense) und Qualcomm noch nicht erreicht hatten (The Aleph). Die Technologie funktioniert auch bei schwachem Licht und Dunkelheit, da sie ihre eigene Infrarot-Lichtquelle bereitstellt (Apple Gazette).
3. LinX Imaging (2015): 20 Millionen Dollar für Kamera-Technologie
Im April 2015 kaufte Apple LinX Imaging, ein israelisches Kamera-Technologie-Unternehmen aus Zikhron Yaakov, für etwa 20 Millionen Dollar (Globes, MacRumors). Das Unternehmen entwickelte miniaturisierte Multi-Apertur-Kameras für Smartphones und Tablets, die 3D-Bilder erstellen konnten (TechCrunch).
LinX’s Technologie:
- Multi-Apertur-Kameras für Smartphones
- 3D-Bildgebung mit mehreren Sensoren
- DSLR-ähnliche Leistung in kompakten Geräten
- Verbesserte Bildqualität durch Multi-Sensor-Fusion
4. RealFace (2017): Mehrere Millionen Dollar für Gesichtserkennung
Im Februar 2017 kaufte Apple RealFace, ein Tel Aviv-basiertes Gesichtserkennungs-Unternehmen, für “mehrere Millionen Dollar” (Neowin). Das 2014 gegründete Unternehmen spezialisierte sich auf Gesichts- und Fingerabdruck-Erkennungssoftware und entwickelte die iOS-App Pickeez (Neowin).
RealFace’s Technologie:
- Gesichtserkennungs-Algorithmen für mobile Geräte
- Fingerabdruck-Erkennung
- Maschinelles Lernen für biometrische Authentifizierung
- Integration in iOS-Apps
Die Verbindung zu FaceID:
RealFace’s Gesichtserkennungs-Algorithmen wurden wahrscheinlich in FaceID integriert, um die Genauigkeit und Geschwindigkeit der Authentifizierung zu verbessern. Zusammen mit PrimeSense’s 3D-Sensor-Technologie bildet RealFace eine vollständige biometrische Authentifizierungslösung.
Apples Semiconductor Lab in Israel: Drei R&D-Zentren mit 2000 Mitarbeitern
Nach der Anobit-Akquisition im Jahr 2012 eröffnete Apple sein erstes R&D-Zentrum außerhalb der USA in Israel. Heute betreibt Apple drei große R&D-Zentren in Israel mit über 2000 Mitarbeitern – eines der größten R&D-Netzwerke außerhalb von Cupertino.
Herzliya: Das erste R&D-Zentrum (2015)
Im Februar 2015 eröffnete Tim Cook persönlich Apples Hauptquartier und Entwicklungszentrum in Herzliya Pituach (Globes). Dies war Apples zweites größtes R&D-Zentrum weltweit nach Cupertino (Wikipedia).
Fokus des Herzliya-Zentrums:
- Flash-Speicher-Technologie (von Anobit)
- Hardware-Entwicklung
- Chip-Design
- Datenverarbeitung
Haifa: Chip-Design und Prozessor-Entwicklung
Das Haifa-Zentrum wurde nach der Anobit-Akquisition eröffnet und konzentriert sich auf Chip-Design und Prozessor-Entwicklung. Im Jahr 2023 kündigte Apple an, dass das Haifa-Zentrum verdoppelt werden soll (Wikipedia).
Fokus des Haifa-Zentrums:
- Apple Silicon (M1, M2, M3 Prozessoren)
- Chip-Design und Architektur
- Prozessor-Validierung
- Hardware-Technologien
Jerusalem: Das neueste R&D-Zentrum (2022)
Im Juli 2022 kündigte Apple die Eröffnung eines dritten R&D-Zentrums in Jerusalem (Givat Ram Bezirk) an, das sich auf zukünftige Mac-Prozessoren konzentriert (Tom’s Hardware, Times of Israel).
Fokus des Jerusalem-Zentrums:
- Nächste Generation von Mac-Prozessoren
- Chip-Design für zukünftige Apple Silicon
- Hardware-Innovation
Die M1/M2/M3 Chip-Entwicklung: “Gebaut hier in Israel”
Apples israelische Teams spielten eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der M1, M1 Pro, M1 Max, M2 und M3 Prozessoren. Johny Srouji, Apples Senior Vice President of Hardware Technologies, erklärte, dass die M1 Pro und M1 Max Chips “hier in Israel gebaut wurden, während wir mit anderen Teams weltweit zusammenarbeiteten, einschließlich am Hauptsitz in Cupertino” (Cult of Mac, MacRumors).
Die M1-Entwicklung während COVID-19:
Während der COVID-19-Pandemie im Jahr 2020, als der M1-Chip validiert wurde, passte sich Srouji’s Team an, indem es Kameras in Labors installierte, damit Ingenieure Chips remote inspizieren konnten – eine signifikante Änderung für das sicherheitsbewusste Apple (IDownloadBlog). Die ersten M1-Chips bestanden die finale Validierung im Jahr 2020 (IDownloadBlog).
Die M3-Chips:
Die M3, M3 Pro und M3 Max Chips, die im Oktober 2023 als die ersten 3-Nanometer-Personal-Computer-Chips vorgestellt wurden, setzen diese Tradition fort – entwickelt durch Apples verteilten Chip-Design-Prozess mit israelischen Engineering-Teams (Apple Newsroom).
Weitere Entwicklungen:
Neben den M-Series-Chips entwickelten Apples israelische R&D-Zentren auch:
- Mac-Prozessoren
- Apple Watch R&D
- Gesichtserkennungstechnologie
- Storage-Controller
Johny Srouji: Der israelische Chip-Chef bei Apple
Johny Srouji ist Apples Senior Vice President of Hardware Technologies und der einflussreichste israelische Executive in der globalen Tech-Industrie (Bloomberg, Wikipedia). Er trat 2008 bei Apple ein und leitete die Entwicklung von Apples custom Silicon-Chips (Bloomberg).
Srouji’s Hintergrund
Johny Srouji wurde in Haifa, Israel, geboren und hatte vor Apple leitende Positionen bei Intel und IBM in der Prozessor-Entwicklung inne (Wikipedia). Seine Expertise in Chip-Design und Hardware-Technologien machte ihn zu einem perfekten Kandidaten für die Leitung von Apples custom Silicon-Programm.
Srouji’s Rolle bei Apple:
- Leitung der Entwicklung von Apple Silicon (M1, M2, M3, A-Series)
- Aufbau von Apples israelischen R&D-Zentren
- Verantwortung für Hardware-Technologien bei Apple
- Strategische Entscheidungen über Chip-Architektur und Design
Die Verbindung zu Intel und IBM
Srouji’s Hintergrund bei Intel und IBM zeigt die tiefen Verbindungen zwischen der israelischen Tech-Industrie und globalen Chip-Herstellern. Israel ist ein wichtiger Standort für Chip-Design und Hardware-Entwicklung – viele führende Tech-Unternehmen haben R&D-Zentren in Israel.
Srouji’s Aussage über israelisches Talent:
In einem Interview erklärte Srouji: “Wenn Sie nach Engineering-Talent suchen, ist Israel der Ort” (Ynet News). Diese Aussage spiegelt Apples Strategie wider, israelisches Talent für kritische Hardware-Entwicklung zu nutzen.
Aharon Aharon: Der Gründer von Apples israelischem R&D-Zentrum
Aharon Aharon war VP of Hardware Technologies und General Manager von Apple Israel – eine Schlüsselposition, die er nach der Anobit-Akquisition im Jahr 2011 übernahm (Fuel Choices Summit, Technion). Aharon war maßgeblich am Aufbau von Apples erstem Entwicklungszentrum außerhalb Kaliforniens in Israel beteiligt, das sich auf Halbleiter konzentrierte (Globes, AppleInsider).
Aharon’s Rolle bei Apple
Aharon Aharon begann im November 2011 bei Apple zu arbeiten, zunächst an VLSI (Very Large Scale Integration) Arbeit in Haifa (AppleInsider). Er war verantwortlich für:
- Aufbau von Apples israelischem R&D-Zentrum nach der Anobit-Akquisition
- Leitung der Hardware-Technologie-Entwicklung in Israel
- Rekrutierung von israelischem Engineering-Talent
- Strategische Entscheidungen über Chip-Design und Halbleiter-Entwicklung
Aharon’s Hintergrund:
Vor Apple hatte Aharon eine umfangreiche Karriere in der Technologiebranche:
- Co-Gründer, CEO und Chairman von Camero, einem Startup, das Through-the-Wall-Mikro-Power-Radare entwickelte
- Aktiver Chairman bei Discretix, das Datensicherheitslösungen bereitstellt
- CEO von Seabridge, einer Siemens-Tochtergesellschaft
- COO von Zoran
- Leitende Management-Positionen bei IBM Research Division
Bildung und Anerkennung:
Aharon hat B.Sc. und M.Sc. in Computer Engineering und Electrical Engineering vom Technion – Israel Institute of Technology, wo er über 15 Jahre lang lehrte (Fuel Choices Summit, Technion). Im Jahr 2023 erhielt er die Technion Alumni Medal für seine außergewöhnlichen Leistungen, die das Technion, die Industrie und die Akademie in Israel und international stärkten (Technion, Ynet News).
Nach Apple:
Nach seiner Zeit bei Apple wurde Aharon CEO der Israel Innovation Authority (heute bekannt als Israeli Innovation Authority), einer unabhängigen öffentlichen Einrichtung, die das israelische Innovations-Ökosystem und die Wissensindustrie unterstützt (Fuel Choices Summit). Er ist derzeit Gründer der Beratungsfirma C-Perto (Fuel Choices Summit).
Die Verbindung zu Johny Srouji:
Aharon Aharon und Johny Srouji erhielten gemeinsam die Technion Alumni Medal im Jahr 2023 – eine Anerkennung ihrer gemeinsamen Rolle beim Aufbau von Apples israelischen R&D-Operationen (Technion). Während Srouji die globale Hardware-Technologie-Strategie leitet, war Aharon maßgeblich am Aufbau der Infrastruktur in Israel beteiligt.
FaceID und PrimeSense: Von Kinect zu jedem iPhone
Die Verbindung zwischen FaceID und PrimeSense ist eine der wichtigsten und am wenigsten bekannten Verbindungen zwischen Apple und Israel. PrimeSense’s Technologie – ursprünglich für Microsoft’s Kinect entwickelt – wurde miniaturisiert und in jedes iPhone seit dem iPhone X integriert.
PrimeSense’s Technologie: Structured Light 3D Scanning
PrimeSense entwickelte die erste kommerzielle Tiefensensor-Kamera mit Kinect im Jahr 2010 (The Aleph). Die Technologie verwendet Structured Light (strukturiertes Licht) – ein Infrarot-Projektor projiziert ein Muster von Tausenden von Punkten auf ein Objekt, und eine Infrarot-Kamera erfasst die Verzerrung dieses Musters, um eine 3D-Tiefenkarte zu erstellen.
Wie Structured Light funktioniert:
- Infrarot-Projektor projiziert ein Muster (z.B. 30.000+ Punkte)
- Infrarot-Kamera erfasst das projizierte Muster
- Verzerrung des Musters wird analysiert
- 3D-Tiefenkarte wird in Millisekunden erstellt
Die Miniaturisierung: Von Kinect zu iPhone
Apple’s technische Meisterleistung war die Miniaturisierung von PrimeSense’s Technologie von einem großen Peripheriegerät (Kinect war etwa 30 cm breit und 6 cm hoch) in einen Smartphone-Notch (weniger als 1 cm breit). Dies erforderte:
- Miniaturisierung der Infrarot-Projektoren
- Kompaktierung der Infrarot-Kameras
- Optimierung der Signalverarbeitung
- Reduzierung des Stromverbrauchs
Die Herausforderung:
Konkurrenten wie Intel (RealSense) und Qualcomm hatten ähnliche Technologien entwickelt, aber niemand hatte es geschafft, sie in einen Smartphone-Notch zu integrieren. Apple’s TrueDepth-Kamera war die erste erfolgreiche Miniaturisierung dieser Technologie.
FaceID: Sicherheit durch 3D-Tiefenkarten
FaceID verwendet PrimeSense’s 3D-Tiefenkarten, um ein 3D-Modell des Gesichts zu erstellen – viel sicherer als 2D-Gesichtserkennung, die durch Fotos oder Masken getäuscht werden kann. Die 3D-Tiefenkarte analysiert die dreidimensionale Topographie des Gesichts, nicht nur 2D-Features.
Warum FaceID sicherer ist:
- 3D-Tiefenkarten können nicht durch Fotos getäuscht werden
- Masken können die 3D-Topographie nicht genau nachahmen
- Lebenderkennung durch Blickanalyse und Mikro-Bewegungen
- Lernfähigkeit: FaceID lernt das Gesicht mit der Zeit besser kennen
Die Technologie funktioniert auch bei Dunkelheit:
Da PrimeSense’s Technologie ihre eigene Infrarot-Lichtquelle bereitstellt, funktioniert FaceID auch bei schwachem Licht und Dunkelheit – ein Vorteil gegenüber 2D-Gesichtserkennung, die sichtbares Licht benötigt.
Structured Light (strukturiertes Licht) ist eine 3D-Scanning-Technologie, die ein Muster von Lichtpunkten auf ein Objekt projiziert und die Verzerrung dieses Musters analysiert, um eine 3D-Tiefenkarte zu erstellen.
Der Prozess:
- Projektion: Ein Infrarot-Projektor projiziert ein Muster von Tausenden von Punkten (z.B. 30.000+) auf ein Objekt
- Erfassung: Eine Infrarot-Kamera erfasst das projizierte Muster
- Analyse: Die Verzerrung des Musters wird analysiert – nähere Objekte verzerren das Muster mehr als entferntere Objekte
- Tiefenkarte: Eine 3D-Tiefenkarte wird in Millisekunden erstellt
Vorteile:
- Schnell: Tiefenkarten werden in Millisekunden erstellt
- Präzise: Submillimeter-Genauigkeit möglich
- Funktioniert bei Dunkelheit: Eigene Infrarot-Lichtquelle
- Robust: Funktioniert auch bei schwachem Licht
Nachteile:
- Stromverbrauch: Infrarot-Projektor benötigt Strom
- Größe: Miniaturisierung ist schwierig
- Kosten: Teurer als 2D-Kameras
Weitere Verbindungen: Von Kameras bis zu Gesichtserkennung
Neben den Hauptakquisitionen (Anobit, PrimeSense, LinX, RealFace) gibt es weitere Verbindungen zwischen Apple und Israel:
Texas Instruments Mitarbeiter in Ra’anana
Apple beschäftigte 150 Texas Instruments Mitarbeiter in Ra’anana, die entlassen wurden (Globes). Dies zeigt, wie Apple israelisches Talent rekrutiert – nicht nur durch Akquisitionen, sondern auch durch direkte Einstellungen.
Palästinensisches Engineering-Zentrum in Rawabi
Apple betreibt auch ein separates palästinensisches Engineering-Zentrum in Rawabi mit über 60 Ingenieuren (Times of Israel). Dies zeigt, dass Apple talentierte Ingenieure aus der gesamten Region rekrutiert, nicht nur aus Israel.
Die Implikation:
Während Apple israelische Technologie und Talent nutzt, beschäftigt es auch palästinensische Ingenieure – eine komplexe Situation angesichts der politischen Spannungen in der Region.
NSO Group und Pegasus: Zero-Click Exploits gegen iPhones
Während Apple israelische Technologie für FaceID und Chip-Design nutzt, entwickelte eine andere israelische Firma – NSO Group – hochentwickelte Spyware, die genau diese Technologien ausnutzt, um iPhones zu hacken. Die Verbindungen zwischen NSO Group, Mossad und der israelischen Regierung werfen ernsthafte Fragen über die Sicherheitsimplikationen von israelischer Technologie in Smartphones auf.
NSO Group: Die israelische Cyber-Spionage-Firma
NSO Group ist eine israelische Cyber-Spionage-Firma, die 2010 gegründet wurde und Pegasus entwickelt – eine hochentwickelte Spyware, die Zero-Click Exploits verwendet, um iPhones, Android-Geräte und andere Smartphones zu kompromittieren (Wikipedia, The Guardian).
NSO Group’s Gründung:
Die Firma wurde von Niv Karmi, Shalev Hulio und Omri Lavie gegründet. Kritisch: Karmi diente in der israelischen Militärnachrichtendienst und im Mossad und wurde hinzugezogen, um die Marketing-Tools der Firma mit seinen Geheimdienst-Kontakten zu vermarkten (Wikipedia). Fast das gesamte Forschungsteam von NSO besteht aus ehemaligen israelischen Militärnachrichtendienst-Personal, viele Absolventen von Israels Militärnachrichtendienst-Direktorat und Unit 8200 (Wikipedia).
Pegasus: Die Spyware, die iPhones hackt
Pegasus ist NSO Group’s Flaggschiff-Spyware – eine hochentwickelte Malware, die Zero-Click Exploits verwendet, um Smartphones zu kompromittieren, ohne dass der Benutzer etwas tun muss. Die Spyware kann:
- Vollständigen Zugriff auf alle Daten des Geräts erhalten
- Nachrichten, E-Mails, Fotos, Videos lesen
- Anrufe abhören und Mikrofon aktivieren
- Kamera aktivieren für heimliche Aufnahmen
- Standort in Echtzeit verfolgen
- Passwörter und biometrische Daten stehlen
Pegasus wurde gegen Aktivisten, Journalisten, Menschenrechtsverteidiger und Regierungsbeamte weltweit eingesetzt (Google Project Zero, Citizen Lab).
FORCEDENTRY: Der Zero-Click Exploit gegen iPhones
Im September 2021 entdeckten Forscher von Citizen Lab einen Zero-Click Exploit namens FORCEDENTRY, während sie das iPhone eines saudi-arabischen Aktivisten analysierten, der mit Pegasus infiziert war (Citizen Lab, Ars Technica).
Wie FORCEDENTRY funktioniert:
Die Schwachstelle (CVE-2021-30860) ist ein Integer-Overflow-Fehler in der CoreGraphics-Bibliothek, die bösartige PDFs verarbeitet, die über iMessage gesendet werden (SANS). Keine Benutzerinteraktion ist erforderlich – Angreifer senden speziell präparierte Dateien, die als GIFs getarnt sind (tatsächlich Adobe Photoshop PSD-Dateien), über iMessage, um das Gerät zu kompromittieren (Ars Technica).
Die technische Raffinesse:
Google Project Zero bewertete dies als “einen der technisch raffiniertesten Exploits, die wir je gesehen haben” und demonstrierte Fähigkeiten, die zuvor nur Nationalstaaten zugänglich waren (Google Project Zero). Der Exploit-Chain umfasst mehrere Schwachstellen, wobei nur teilweise technische Details öffentlich bekannt gegeben wurden, um Reverse Engineering zu verhindern (SANS).
Der Zeitrahmen:
Die Schwachstelle wurde seit mindestens Februar 2021 aktiv ausgenutzt und wurde am 13. September 2021 in iOS 14.8, macOS Big Sur 11.6 und watchOS 7.6.2 behoben (SANS, Ars Technica).
BLASTPASS: Ein weiterer Zero-Click Exploit (2023)
Im September 2023 entdeckte Citizen Lab einen weiteren Zero-Day Exploit-Chain namens BLASTPASS, der bösartige PassKit-Anhänge mit Bildern verwendete, die über iMessage gesendet wurden, um iPhones mit iOS 16.6 ohne Benutzerinteraktion zu kompromittieren (Citizen Lab). Apple behebt dies mit CVEs CVE-2023-41064 und CVE-2023-41061, und Lockdown Mode blockiert diesen Angriff (Citizen Lab).
Apple’s Reaktion: Klage gegen NSO Group
Im November 2021 verklagte Apple NSO Group, um den Missbrauch von staatlich gesponserter Spyware einzudämmen (Apple Newsroom). Apple suchte eine dauerhafte einstweilige Verfügung, um NSO Group zu verbieten, jede Apple-Software, -Dienste oder -Geräte zu verwenden (Apple Newsroom).
iOS 15 und spätere Versionen enthalten verbesserte Sicherheitsschutzmaßnahmen durch den BlastDoor-Mechanismus, und Apple berichtete, dass es keine Hinweise auf erfolgreiche Remote-Angriffe gegen Geräte mit iOS 15 oder neuer gibt (Apple Newsroom).
NSO Group’s Verbindungen zu Mossad und der israelischen Regierung
NSO Group hat tiefe Verbindungen zu Israels Staat und Geheimdienstapparat (The Guardian). Pegasus ist als militärischer Export durch Israel klassifiziert, und sein Verkauf wird von der israelischen Regierung kontrolliert (Wikipedia).
Die Regierungsbeziehung:
Israels Regierung hat NSO “als de facto Arm des Staates” behandelt und Lizenzen für Pegasus an zahlreiche Länder erteilt, um israelische Sicherheits- und diplomatische Interessen zu fördern (Wikipedia). Die israelische Regierung genehmigte explizit NSO’s Versuche, Pegasus an Saudi-Arabien im Jahr 2017 zu verkaufen, in einer klassifizierten Vereinbarung, die zu einem berichteten 55-Millionen-Dollar-Deal führte (The Guardian).
Operative Kontrolle:
Jüngste Rechtsdokumente enthüllten, dass NSO – nicht seine Regierungskunden – tatsächlich “installiert und extrahiert” Informationen von zielgerichteten Mobiltelefonen, was den langjährigen Behauptungen der Firma widerspricht, dass Regierungskunden die Spyware betreiben (The Guardian). NSO bleibt eng reguliert von israelischen Exportkontrollbehörden (The Guardian).
Die Implikation:
Wenn NSO Group als “de facto Arm des Staates” behandelt wird und Pegasus als militärischer Export klassifiziert ist, bedeutet dies, dass die israelische Regierung direkte Kontrolle über die Spyware hat, die Milliarden von Smartphones bedroht.
Mossad, Unit 8200 und Apple: Geheimdienst-Verbindungen
Während NSO Group Spyware entwickelt, die iPhones hackt, hat Apple selbst Dutzende von ehemaligen Operativen aus Unit 8200 – Israels Militärnachrichtendienst-Einheit – eingestellt. Diese Verbindungen werfen ernsthafte Fragen über Apple’s Verpflichtung zu Privatsphäre und Menschenrechten auf.
Unit 8200: Israels NSA-Äquivalent
Unit 8200 ist Israels Äquivalent zur US-NSA und fungiert als größte einzelne militärische Einheit in den Israelischen Verteidigungsstreitkräften, die Signals Intelligence, Data Mining und Cyber-Operationen durchführt (Reuters). Die Einheit ist bekannt für Massenüberwachung, Erpressung und gezielte Tötungen (MintPress News).
Unit 8200’s Kontroversen:
Die Einheit wurde mit der Entwicklung von AI-Systemen in Verbindung gebracht, die Kill-Listen in Gaza generierten, und war an dem September 2024 Pager-Angriff in Libanon beteiligt, der Zivilisten tötete (Mitha News, Reuters).
Apple’s Einstellung von Unit 8200 Veteranen
Apple hat Dutzende von ehemaligen Operativen aus Unit 8200 eingestellt, laut Untersuchungsberichten (MintPress News, Mitha News).
Bemerkenswerte Einstellungen:
Prominente Unit 8200 Veteranen bei Apple umfassen:
-
Nir Shkedi: Ehemaliger Kommandant und Chief of Learning bei Unit 8200 (2008-2015), der etwa 120 Operative leitete, die AI-Tools für schnelle Datenanalyse entwickelten. Er arbeitet seit 2022 als Physical Design Engineer am Apple’s Bay Area Campus (MintPress News, Mitha News).
-
Noa Goor: Diente als Projektmanagerin und Leiterin für Cybersicherheit und Big Data-Entwicklung bei Unit 8200 (2015-2020), verwaltete Cyber-Projekte für die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (MintPress News).
Die Kontroverse:
Die Einstellung hat Bedenken über Apple’s erklärte Verpflichtung zu Privatsphäre und Menschenrechten aufgeworfen (MintPress News, Mitha News). Unit 8200 ist bekannt für Massenüberwachung, Erpressung und gezielte Tötungen (MintPress News). Apple’s Rekrutierung von Unit 8200 Personal während Israels militärischen Operationen hat Vergleiche zu Operation Paperclip gezogen und ethische Fragen über die Einstellung von Personen mit kontroversen Hintergründen aufgeworfen (Mitha News).
Mossad’s Investment in Technologie
Mossad hat formelle Mechanismen etabliert, um in Technologieentwicklung zu investieren. Die Agentur hat einen Investment-Fonds namens Libertad geschaffen, der Zuschüsse bis zu 2 Millionen Shekel (etwa 570.000 Dollar) pro Projekt anbietet, um neue Technologien in Bereichen wie Robotik, Miniaturisierung, Verschlüsselung und automatisierte Informationsanalyse zu entwickeln (Reuters). Dieser Ansatz spiegelt das US-CIA’s IQT Investment-Modell wider, das 1999 etabliert wurde (Reuters).
Die Verbindung zu Apple:
Während Mossad in Technologieentwicklung investiert, hat Apple israelische Technologie aufgekauft und ehemalige Geheimdienstmitarbeiter eingestellt. Die Frage bleibt: Gibt es eine direkte Verbindung zwischen Mossad’s Investment-Strategie und Apple’s israelischen Operationen?
Die Implikation: Ein Widerspruch?
Apple positioniert sich als Champion für Privatsphäre und Menschenrechte, während es gleichzeitig:
- Ehemalige Unit 8200 Operative einstellt, die für Massenüberwachung und gezielte Tötungen verantwortlich waren
- Technologie von israelischen Firmen nutzt, die tiefe Verbindungen zu Mossad und der israelischen Regierung haben
- R&D-Zentren in Israel betreibt, während NSO Group (eine israelische Firma mit Mossad-Verbindungen) Spyware entwickelt, die iPhones hackt
Die Frage bleibt: Ist dies ein Zufall – oder gibt es eine tiefere Verbindung zwischen Apple’s israelischen Operationen und israelischen Geheimdiensten?
Die Implikationen: Warum ist das wichtig?
Netanyahus Aussage, dass “jeder mit einem Smartphone ein Stück Israel hält”, enthält mehr Wahrheit, als viele Menschen denken. Die Verbindungen zwischen Apple und Israel sind tief und umfassend:
1. Technologische Abhängigkeit
Milliarden von Menschen nutzen täglich Technologien, die in Israel entwickelt wurden:
- FaceID (PrimeSense)
- M1/M2/M3 Prozessoren (israelische R&D-Zentren)
- Flash-Speicher (Anobit)
- Kamera-Technologie (LinX)
2. Geopolitische Implikationen
Wenn israelische Technologie in Milliarden von Smartphones eingebaut ist, welche geopolitischen Implikationen hat das?
- Kontrolle über kritische Technologien
- Sicherheitsrisiken durch israelische Komponenten
- Abhängigkeit von israelischer Innovation
3. Unbekannte Beteiligung
Netanyahus Aussage über “unbekannte Beteiligung” wirft Fragen auf:
- Wie viele weitere israelische Technologien sind in Smartphones versteckt?
- Welche anderen Tech-Unternehmen haben ähnliche Verbindungen zu Israel?
- Warum ist diese Beteiligung “unbekannt”?
4. Cybersecurity-Bedenken
Experten warnen vor Cybersecurity-Risiken durch israelische Technologie in Smartphones (Turkiye Today). Wenn israelische Komponenten in Milliarden von Geräten eingebaut sind, welche Sicherheitsimplikationen hat das?
5. NSO Group und Pegasus: Die dunkle Seite
NSO Group – eine israelische Cyber-Spionage-Firma mit tiefen Verbindungen zu Mossad und der israelischen Regierung – entwickelt Pegasus, eine hochentwickelte Spyware, die Zero-Click Exploits verwendet, um iPhones zu hacken. Die Frage bleibt: Wenn israelische Technologie in Milliarden von Smartphones eingebaut ist und israelische Firmen Spyware entwickeln, die diese Technologien ausnutzt, welche Sicherheitsimplikationen hat das?
6. Unit 8200 und Apple: Geheimdienst-Verbindungen
Apple hat Dutzende von ehemaligen Operativen aus Unit 8200 – Israels Militärnachrichtendienst-Einheit – eingestellt. Diese Verbindungen werfen ernsthafte Fragen über Apple’s Verpflichtung zu Privatsphäre und Menschenrechten auf, insbesondere angesichts von Unit 8200’s Verbindungen zu Massenüberwachung und gezielten Tötungen.
Fazit: Netanyahus Statement und die Realität
Netanyahus Aussage, dass “jeder mit einem Smartphone ein Stück Israel hält”, enthält mehr Wahrheit, als viele Menschen denken. Apple – der wertvollste Technologiekonzern der Welt – hat mehrere israelische Firmen aufgekauft, betreibt drei große R&D-Zentren in Israel mit über 2000 Mitarbeitern, und entwickelte kritische Technologien wie FaceID und die M1/M2/M3 Prozessoren maßgeblich in Israel.
Die Verbindungen sind tief:
- PrimeSense (FaceID) – 350 Millionen Dollar
- Anobit (Flash-Speicher) – 390 Millionen Dollar
- LinX (Kamera-Technologie) – 20 Millionen Dollar
- RealFace (Gesichtserkennung) – mehrere Millionen Dollar
- Drei R&D-Zentren mit über 2000 Mitarbeitern
- M1/M2/M3 Prozessoren “gebaut hier in Israel”
Die Frage bleibt: Wenn israelische Technologie in Milliarden von Smartphones eingebaut ist, welche geopolitischen, sicherheitstechnischen und ethischen Implikationen hat das? Und warum ist diese Beteiligung so “unbekannt”, wie Netanyahu behauptet?
Die dunkle Seite:
Während Apple israelische Technologie für FaceID und Chip-Design nutzt, entwickelte NSO Group – eine israelische Firma mit tiefen Verbindungen zu Mossad – Pegasus, eine Spyware, die genau diese Technologien ausnutzt, um iPhones zu hacken. Und Apple selbst hat Dutzende von ehemaligen Unit 8200 Operativen eingestellt – eine Einheit, die für Massenüberwachung und gezielte Tötungen verantwortlich ist.
Die Verbindungen sind tiefer, als die meisten Menschen wissen – und sie werfen ernsthafte Fragen über Sicherheit, Privatsphäre und ethische Verantwortung auf.
Netanyahus Statement war nicht nur eine rhetorische Bemerkung – es war eine Aussage über die Realität der globalen Technologieabhängigkeit von israelischer Innovation. Die Verbindungen sind tiefer, als die meisten Menschen wissen – und sie werden tiefer, nicht flacher.
Quellen und weiterführende Informationen
Netanyahus Statement
- MTV Lebanon: Netanyahu: Whoever owns a mobile phone is carrying a piece of Israel in their hands
- TRT World: Netanyahu to US lawmakers: ‘Your cell phones and medicines carry Israel’s mark’
- Turkiye Today: Cybersecurity concerns grow over Israeli tech in smartphones after Netanyahu remark
Apple’s israelische Akquisitionen
- Financial Times: Apple buys Israeli motion sensor maker PrimeSense
- Reuters: Apple acquires Israeli 3D chip developer PrimeSense
- Reuters: Apple buys Israeli technology firm Anobit
- Globes: Apple acquires Israeli co LinX Imaging for $20m
- Neowin: RealFace, an Israeli face recognition startup acquired by Apple
- TechCrunch: Apple buys PrimeSense, a 3D sensor company
- MacRumors: Apple Acquires Israeli Camera Tech Company LinX Imaging for ~$20 Million
Apple’s Semiconductor Lab in Israel
- Tom’s Hardware: Apple Preparing New Processor R&D Center in Jerusalem
- Times of Israel: Apple picks Jerusalem for new development center in Israel
- Globes: Apple to open Jerusalem development center
- Cult of Mac: Apple expands Mac processor development in Israel
- MacRumors: Apple to Develop Future Mac Chips in Israel
FaceID und PrimeSense
- TechCrunch: Done Deal: Apple Confirms It Acquired Israeli 3D Sensor Company PrimeSense
- AppleInsider: Apple confirms PrimeSense acquisition, deal rumored to be worth $360M
- The Verge: Apple completes buyout of Kinect sensor company PrimeSense
- The Aleph: Apple’s 3D scanner will change everything
- Apple Gazette: How Does Face ID Work?
Johny Srouji und Chip-Entwicklung
- Bloomberg: The Most Important Apple Executive You’ve Never Heard Of
- Wikipedia: Johny Srouji
- Ynet News: Israeli top Apple exec: If you’re looking for engineering talent, Israel is the place
- IDownloadBlog: Apple silicon head Johny Srouji talks chip development challenges in a rare interview
- Apple Newsroom: Apple unveils M3, M3 Pro, and M3 Max, the most advanced chips for a personal computer
Aharon Aharon
- Fuel Choices Summit: Aharon Aharon
- Technion: Technion Alumni Medal Awarded to Johny Srouji and Aharon Aharon
- Ynet News: Israeli Apple executive accepts Technion alumni award
- AppleInsider: Apple expanding Israel R&D center with SoC engineer openings
- Globes: Apple to set up Israel development center
NSO Group und Pegasus
- Citizen Lab: FORCEDENTRY - NSO Group iMessage Zero-Click Exploit
- Google Project Zero: A deep dive into an NSO zero-click iMessage exploit
- Citizen Lab: BLASTPASS - NSO Group iPhone Zero-Click, Zero-Day Exploit
- Apple Newsroom: Apple sues NSO Group to curb the abuse of state-sponsored spyware
- The Guardian: Pegasus project turns spotlight on spyware firm NSO’s ties to Israeli state
- Wikipedia: NSO Group
- The Guardian: NSO – not government clients – operates its spyware
- Ars Technica: Apple patches “FORCEDENTRY” zero-day exploited by Pegasus spyware
- SANS: What You Need to Know About CVE-2021-30860 aka FORCEDENTRY
Unit 8200 und Mossad
- MintPress News: Rotten Apple: Dozens of Former Israeli Spies Hired by Silicon Valley Giant
- Mitha News: Apple’s Hiring of Israel’s Unit 8200 Veterans: Echoes of Operation Paperclip
- Reuters: What is Israel’s secretive cyber warfare unit 8200?
- Reuters: Israel’s Mossad sets up fund to acquire new spy techniques
- The Times: Mossad invests in technology firms to give Israel’s spies best gadgets