Netanyahus Smartphone-Statement: Was meint er wirklich?

Eine tiefe Recherche zu Apples Verbindungen zu Israel: Von Primesense und FaceID über das Semiconductor Lab bis zu den M1/M2/M3 Chips – und warum Netanyahus Aussage mehr Wahrheit enthält, als viele denken

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Im September 2025 traf sich der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu mit einer US-Kongressdelegation in West-Jerusalem, angeführt von US-Außenminister Marco Rubio. Während des Treffens machte Netanyahu eine auffällige Aussage: “Wer ein Smartphone besitzt, hält ein Stück Israel in der Hand” (MTV Lebanon, TRT World).

Netanyahu betonte, dass die Welt sich “nicht für Israels unbekannte Beteiligung” bedanke – eine kryptische Aussage, die viele Fragen aufwirft: Was meint er damit? Und wie tief sind die Verbindungen zwischen israelischer Technologie und den Smartphones, die Milliarden von Menschen täglich nutzen?

Eine tiefe Recherche offenbart: Die Verbindungen sind viel tiefer, als die meisten Menschen wissen. Apple – der wertvollste Technologiekonzern der Welt – hat mehrere israelische Firmen aufgekauft, betreibt drei große R&D-Zentren in Israel mit über 2000 Mitarbeitern, und entwickelte kritische Technologien wie FaceID und die M1/M2/M3 Prozessoren maßgeblich in Israel.

Worum es geht

Netanyahus Statement: “Jeder mit einem Smartphone hält ein Stück Israel”

Während des Treffens mit der US-Kongressdelegation im September 2025 erklärte Netanyahu: “Haben Sie hier Handys? Sie halten gerade ein Stück Israel in der Hand. Viele der Handys, die Medikamente, das Essen – essen Sie Kirschtomaten?” (TRT World).

Netanyahu nutzte diese Aussage, um zu argumentieren, dass Amerikaner von israelischer Innovation profitieren und Israels Beiträge “für das Wohlergehen aller Menschen” anerkennen sollten. Er betonte, dass Israel “Dinge herstellen kann, wir können Dinge produzieren” und dass viele Handys israelische Komponenten enthalten (MTV Lebanon).

Die kryptische Aussage über “unbekannte Beteiligung”

Netanyahu erwähnte auch, dass die Welt sich “nicht für Israels unbekannte Beteiligung” bedanke – eine vage Formulierung, die darauf hindeutet, dass israelische Technologie in vielen Produkten versteckt oder nicht offensichtlich ist. Diese Aussage wirft Fragen auf:

Die Reaktion: Cybersecurity-Bedenken

Netanyahus Aussage löste Cybersecurity-Bedenken bei Experten aus, die warnten, dass israelische Technologie in Smartphones potenzielle Sicherheits- und Datenschutzrisiken darstellen könnte (Turkiye Today).

Die Frage bleibt: Wenn israelische Technologie in Milliarden von Smartphones eingebaut ist, welche Sicherheitsimplikationen hat das? Und wie viel Kontrolle hat Israel über diese Technologien?

Apple’s israelische Akquisitionen: Die versteckten Verbindungen

Apple hat im Laufe der Jahre mindestens vier israelische Technologieunternehmen aufgekauft – Akquisitionen, die kritische Technologien für iPhones, iPads und Macs lieferten. Diese Übernahmen zeigen, wie tief die Verbindungen zwischen Apple und Israel sind.

1. Anobit (2012): 390 Millionen Dollar für Flash-Speicher

Im Januar 2012 kaufte Apple Anobit, einen israelischen Flash-Speicher-Chip-Hersteller, für 390 Millionen Dollar (Reuters, Globes). Anobit hatte einen Chip entwickelt, der die Leistung von Flash-Laufwerken durch Signalverarbeitung verbessert – eine Technologie, die bereits in Apple-Geräten wie dem iPhone, iPad und MacBook Air verwendet wurde (Reuters).

Nach dieser Akquisition eröffnete Apple sein erstes Forschungs- und Entwicklungszentrum außerhalb der USA in Israel (Reuters). Dies war ein wichtiger Meilenstein – Apple hatte zuvor keine R&D-Zentren außerhalb der USA betrieben.

Anobit’s Technologie:

2. PrimeSense (2013): 350 Millionen Dollar für 3D-Sensor-Technologie

Im November 2013 kaufte Apple PrimeSense, einen israelischen Entwickler von 3D-Machine-Vision-Chips, für etwa 350 Millionen Dollar (TechCrunch, AppleInsider). PrimeSense’s Sensing-Technologie ermöglicht gestengesteuerte und dreidimensionale Machine-Vision-Fähigkeiten – die gleiche Technologie, die Microsoft’s Xbox Kinect Gaming-System antrieb (Reuters).

PrimeSense’s Technologie:

Die Verbindung zu FaceID:

PrimeSense’s Technologie wurde zur Grundlage für Apples FaceID und TrueDepth-Kamera – eingeführt im iPhone X im Jahr 2017. Das TrueDepth-System verwendet PrimeSense’s Structured Light 3D-Scanning-Technologie, um Tiefenkarten zu erstellen (Apple Gazette, The Aleph).

Wie FaceID funktioniert:

  1. 30.000+ Infrarot-Punkte werden auf das Gesicht projiziert
  2. Ein Infrarot-Sensor erfasst die Verzerrung dieser Punkte
  3. Ein 3D-Tiefenmodell des Gesichts wird in Millisekunden erstellt
  4. Dieses 3D-Modell wird zur Authentifizierung verwendet – viel sicherer als 2D-Gesichtserkennung

Die Miniaturisierung:

Apple miniaturisierte PrimeSense’s Technologie von einem großen Peripheriegerät (Kinect) in einen Smartphone-Notch – eine technische Meisterleistung, die Konkurrenten wie Intel (RealSense) und Qualcomm noch nicht erreicht hatten (The Aleph). Die Technologie funktioniert auch bei schwachem Licht und Dunkelheit, da sie ihre eigene Infrarot-Lichtquelle bereitstellt (Apple Gazette).

3. LinX Imaging (2015): 20 Millionen Dollar für Kamera-Technologie

Im April 2015 kaufte Apple LinX Imaging, ein israelisches Kamera-Technologie-Unternehmen aus Zikhron Yaakov, für etwa 20 Millionen Dollar (Globes, MacRumors). Das Unternehmen entwickelte miniaturisierte Multi-Apertur-Kameras für Smartphones und Tablets, die 3D-Bilder erstellen konnten (TechCrunch).

LinX’s Technologie:

4. RealFace (2017): Mehrere Millionen Dollar für Gesichtserkennung

Im Februar 2017 kaufte Apple RealFace, ein Tel Aviv-basiertes Gesichtserkennungs-Unternehmen, für “mehrere Millionen Dollar” (Neowin). Das 2014 gegründete Unternehmen spezialisierte sich auf Gesichts- und Fingerabdruck-Erkennungssoftware und entwickelte die iOS-App Pickeez (Neowin).

RealFace’s Technologie:

Die Verbindung zu FaceID:

RealFace’s Gesichtserkennungs-Algorithmen wurden wahrscheinlich in FaceID integriert, um die Genauigkeit und Geschwindigkeit der Authentifizierung zu verbessern. Zusammen mit PrimeSense’s 3D-Sensor-Technologie bildet RealFace eine vollständige biometrische Authentifizierungslösung.

Apples Semiconductor Lab in Israel: Drei R&D-Zentren mit 2000 Mitarbeitern

Nach der Anobit-Akquisition im Jahr 2012 eröffnete Apple sein erstes R&D-Zentrum außerhalb der USA in Israel. Heute betreibt Apple drei große R&D-Zentren in Israel mit über 2000 Mitarbeitern – eines der größten R&D-Netzwerke außerhalb von Cupertino.

Herzliya: Das erste R&D-Zentrum (2015)

Im Februar 2015 eröffnete Tim Cook persönlich Apples Hauptquartier und Entwicklungszentrum in Herzliya Pituach (Globes). Dies war Apples zweites größtes R&D-Zentrum weltweit nach Cupertino (Wikipedia).

Fokus des Herzliya-Zentrums:

Haifa: Chip-Design und Prozessor-Entwicklung

Das Haifa-Zentrum wurde nach der Anobit-Akquisition eröffnet und konzentriert sich auf Chip-Design und Prozessor-Entwicklung. Im Jahr 2023 kündigte Apple an, dass das Haifa-Zentrum verdoppelt werden soll (Wikipedia).

Fokus des Haifa-Zentrums:

Jerusalem: Das neueste R&D-Zentrum (2022)

Im Juli 2022 kündigte Apple die Eröffnung eines dritten R&D-Zentrums in Jerusalem (Givat Ram Bezirk) an, das sich auf zukünftige Mac-Prozessoren konzentriert (Tom’s Hardware, Times of Israel).

Fokus des Jerusalem-Zentrums:

Die M1/M2/M3 Chip-Entwicklung: “Gebaut hier in Israel”

Apples israelische Teams spielten eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der M1, M1 Pro, M1 Max, M2 und M3 Prozessoren. Johny Srouji, Apples Senior Vice President of Hardware Technologies, erklärte, dass die M1 Pro und M1 Max Chips “hier in Israel gebaut wurden, während wir mit anderen Teams weltweit zusammenarbeiteten, einschließlich am Hauptsitz in Cupertino” (Cult of Mac, MacRumors).

Die M1-Entwicklung während COVID-19:

Während der COVID-19-Pandemie im Jahr 2020, als der M1-Chip validiert wurde, passte sich Srouji’s Team an, indem es Kameras in Labors installierte, damit Ingenieure Chips remote inspizieren konnten – eine signifikante Änderung für das sicherheitsbewusste Apple (IDownloadBlog). Die ersten M1-Chips bestanden die finale Validierung im Jahr 2020 (IDownloadBlog).

Die M3-Chips:

Die M3, M3 Pro und M3 Max Chips, die im Oktober 2023 als die ersten 3-Nanometer-Personal-Computer-Chips vorgestellt wurden, setzen diese Tradition fort – entwickelt durch Apples verteilten Chip-Design-Prozess mit israelischen Engineering-Teams (Apple Newsroom).

Weitere Entwicklungen:

Neben den M-Series-Chips entwickelten Apples israelische R&D-Zentren auch:

Johny Srouji: Der israelische Chip-Chef bei Apple

Johny Srouji ist Apples Senior Vice President of Hardware Technologies und der einflussreichste israelische Executive in der globalen Tech-Industrie (Bloomberg, Wikipedia). Er trat 2008 bei Apple ein und leitete die Entwicklung von Apples custom Silicon-Chips (Bloomberg).

Srouji’s Hintergrund

Johny Srouji wurde in Haifa, Israel, geboren und hatte vor Apple leitende Positionen bei Intel und IBM in der Prozessor-Entwicklung inne (Wikipedia). Seine Expertise in Chip-Design und Hardware-Technologien machte ihn zu einem perfekten Kandidaten für die Leitung von Apples custom Silicon-Programm.

Srouji’s Rolle bei Apple:

Die Verbindung zu Intel und IBM

Srouji’s Hintergrund bei Intel und IBM zeigt die tiefen Verbindungen zwischen der israelischen Tech-Industrie und globalen Chip-Herstellern. Israel ist ein wichtiger Standort für Chip-Design und Hardware-Entwicklung – viele führende Tech-Unternehmen haben R&D-Zentren in Israel.

Srouji’s Aussage über israelisches Talent:

In einem Interview erklärte Srouji: “Wenn Sie nach Engineering-Talent suchen, ist Israel der Ort” (Ynet News). Diese Aussage spiegelt Apples Strategie wider, israelisches Talent für kritische Hardware-Entwicklung zu nutzen.

Aharon Aharon: Der Gründer von Apples israelischem R&D-Zentrum

Aharon Aharon war VP of Hardware Technologies und General Manager von Apple Israel – eine Schlüsselposition, die er nach der Anobit-Akquisition im Jahr 2011 übernahm (Fuel Choices Summit, Technion). Aharon war maßgeblich am Aufbau von Apples erstem Entwicklungszentrum außerhalb Kaliforniens in Israel beteiligt, das sich auf Halbleiter konzentrierte (Globes, AppleInsider).

Aharon’s Rolle bei Apple

Aharon Aharon begann im November 2011 bei Apple zu arbeiten, zunächst an VLSI (Very Large Scale Integration) Arbeit in Haifa (AppleInsider). Er war verantwortlich für:

Aharon’s Hintergrund:

Vor Apple hatte Aharon eine umfangreiche Karriere in der Technologiebranche:

Bildung und Anerkennung:

Aharon hat B.Sc. und M.Sc. in Computer Engineering und Electrical Engineering vom Technion – Israel Institute of Technology, wo er über 15 Jahre lang lehrte (Fuel Choices Summit, Technion). Im Jahr 2023 erhielt er die Technion Alumni Medal für seine außergewöhnlichen Leistungen, die das Technion, die Industrie und die Akademie in Israel und international stärkten (Technion, Ynet News).

Nach Apple:

Nach seiner Zeit bei Apple wurde Aharon CEO der Israel Innovation Authority (heute bekannt als Israeli Innovation Authority), einer unabhängigen öffentlichen Einrichtung, die das israelische Innovations-Ökosystem und die Wissensindustrie unterstützt (Fuel Choices Summit). Er ist derzeit Gründer der Beratungsfirma C-Perto (Fuel Choices Summit).

Die Verbindung zu Johny Srouji:

Aharon Aharon und Johny Srouji erhielten gemeinsam die Technion Alumni Medal im Jahr 2023 – eine Anerkennung ihrer gemeinsamen Rolle beim Aufbau von Apples israelischen R&D-Operationen (Technion). Während Srouji die globale Hardware-Technologie-Strategie leitet, war Aharon maßgeblich am Aufbau der Infrastruktur in Israel beteiligt.

FaceID und PrimeSense: Von Kinect zu jedem iPhone

Die Verbindung zwischen FaceID und PrimeSense ist eine der wichtigsten und am wenigsten bekannten Verbindungen zwischen Apple und Israel. PrimeSense’s Technologie – ursprünglich für Microsoft’s Kinect entwickelt – wurde miniaturisiert und in jedes iPhone seit dem iPhone X integriert.

PrimeSense’s Technologie: Structured Light 3D Scanning

PrimeSense entwickelte die erste kommerzielle Tiefensensor-Kamera mit Kinect im Jahr 2010 (The Aleph). Die Technologie verwendet Structured Light (strukturiertes Licht) – ein Infrarot-Projektor projiziert ein Muster von Tausenden von Punkten auf ein Objekt, und eine Infrarot-Kamera erfasst die Verzerrung dieses Musters, um eine 3D-Tiefenkarte zu erstellen.

Wie Structured Light funktioniert:

  1. Infrarot-Projektor projiziert ein Muster (z.B. 30.000+ Punkte)
  2. Infrarot-Kamera erfasst das projizierte Muster
  3. Verzerrung des Musters wird analysiert
  4. 3D-Tiefenkarte wird in Millisekunden erstellt

Die Miniaturisierung: Von Kinect zu iPhone

Apple’s technische Meisterleistung war die Miniaturisierung von PrimeSense’s Technologie von einem großen Peripheriegerät (Kinect war etwa 30 cm breit und 6 cm hoch) in einen Smartphone-Notch (weniger als 1 cm breit). Dies erforderte:

Die Herausforderung:

Konkurrenten wie Intel (RealSense) und Qualcomm hatten ähnliche Technologien entwickelt, aber niemand hatte es geschafft, sie in einen Smartphone-Notch zu integrieren. Apple’s TrueDepth-Kamera war die erste erfolgreiche Miniaturisierung dieser Technologie.

FaceID: Sicherheit durch 3D-Tiefenkarten

FaceID verwendet PrimeSense’s 3D-Tiefenkarten, um ein 3D-Modell des Gesichts zu erstellen – viel sicherer als 2D-Gesichtserkennung, die durch Fotos oder Masken getäuscht werden kann. Die 3D-Tiefenkarte analysiert die dreidimensionale Topographie des Gesichts, nicht nur 2D-Features.

Warum FaceID sicherer ist:

Die Technologie funktioniert auch bei Dunkelheit:

Da PrimeSense’s Technologie ihre eigene Infrarot-Lichtquelle bereitstellt, funktioniert FaceID auch bei schwachem Licht und Dunkelheit – ein Vorteil gegenüber 2D-Gesichtserkennung, die sichtbares Licht benötigt.

Weitere Verbindungen: Von Kameras bis zu Gesichtserkennung

Neben den Hauptakquisitionen (Anobit, PrimeSense, LinX, RealFace) gibt es weitere Verbindungen zwischen Apple und Israel:

Texas Instruments Mitarbeiter in Ra’anana

Apple beschäftigte 150 Texas Instruments Mitarbeiter in Ra’anana, die entlassen wurden (Globes). Dies zeigt, wie Apple israelisches Talent rekrutiert – nicht nur durch Akquisitionen, sondern auch durch direkte Einstellungen.

Palästinensisches Engineering-Zentrum in Rawabi

Apple betreibt auch ein separates palästinensisches Engineering-Zentrum in Rawabi mit über 60 Ingenieuren (Times of Israel). Dies zeigt, dass Apple talentierte Ingenieure aus der gesamten Region rekrutiert, nicht nur aus Israel.

Die Implikation:

Während Apple israelische Technologie und Talent nutzt, beschäftigt es auch palästinensische Ingenieure – eine komplexe Situation angesichts der politischen Spannungen in der Region.

NSO Group und Pegasus: Zero-Click Exploits gegen iPhones

Während Apple israelische Technologie für FaceID und Chip-Design nutzt, entwickelte eine andere israelische FirmaNSO Grouphochentwickelte Spyware, die genau diese Technologien ausnutzt, um iPhones zu hacken. Die Verbindungen zwischen NSO Group, Mossad und der israelischen Regierung werfen ernsthafte Fragen über die Sicherheitsimplikationen von israelischer Technologie in Smartphones auf.

NSO Group: Die israelische Cyber-Spionage-Firma

NSO Group ist eine israelische Cyber-Spionage-Firma, die 2010 gegründet wurde und Pegasus entwickelt – eine hochentwickelte Spyware, die Zero-Click Exploits verwendet, um iPhones, Android-Geräte und andere Smartphones zu kompromittieren (Wikipedia, The Guardian).

NSO Group’s Gründung:

Die Firma wurde von Niv Karmi, Shalev Hulio und Omri Lavie gegründet. Kritisch: Karmi diente in der israelischen Militärnachrichtendienst und im Mossad und wurde hinzugezogen, um die Marketing-Tools der Firma mit seinen Geheimdienst-Kontakten zu vermarkten (Wikipedia). Fast das gesamte Forschungsteam von NSO besteht aus ehemaligen israelischen Militärnachrichtendienst-Personal, viele Absolventen von Israels Militärnachrichtendienst-Direktorat und Unit 8200 (Wikipedia).

Pegasus: Die Spyware, die iPhones hackt

Pegasus ist NSO Group’s Flaggschiff-Spyware – eine hochentwickelte Malware, die Zero-Click Exploits verwendet, um Smartphones zu kompromittieren, ohne dass der Benutzer etwas tun muss. Die Spyware kann:

Pegasus wurde gegen Aktivisten, Journalisten, Menschenrechtsverteidiger und Regierungsbeamte weltweit eingesetzt (Google Project Zero, Citizen Lab).

FORCEDENTRY: Der Zero-Click Exploit gegen iPhones

Im September 2021 entdeckten Forscher von Citizen Lab einen Zero-Click Exploit namens FORCEDENTRY, während sie das iPhone eines saudi-arabischen Aktivisten analysierten, der mit Pegasus infiziert war (Citizen Lab, Ars Technica).

Wie FORCEDENTRY funktioniert:

Die Schwachstelle (CVE-2021-30860) ist ein Integer-Overflow-Fehler in der CoreGraphics-Bibliothek, die bösartige PDFs verarbeitet, die über iMessage gesendet werden (SANS). Keine Benutzerinteraktion ist erforderlich – Angreifer senden speziell präparierte Dateien, die als GIFs getarnt sind (tatsächlich Adobe Photoshop PSD-Dateien), über iMessage, um das Gerät zu kompromittieren (Ars Technica).

Die technische Raffinesse:

Google Project Zero bewertete dies als “einen der technisch raffiniertesten Exploits, die wir je gesehen haben” und demonstrierte Fähigkeiten, die zuvor nur Nationalstaaten zugänglich waren (Google Project Zero). Der Exploit-Chain umfasst mehrere Schwachstellen, wobei nur teilweise technische Details öffentlich bekannt gegeben wurden, um Reverse Engineering zu verhindern (SANS).

Der Zeitrahmen:

Die Schwachstelle wurde seit mindestens Februar 2021 aktiv ausgenutzt und wurde am 13. September 2021 in iOS 14.8, macOS Big Sur 11.6 und watchOS 7.6.2 behoben (SANS, Ars Technica).

BLASTPASS: Ein weiterer Zero-Click Exploit (2023)

Im September 2023 entdeckte Citizen Lab einen weiteren Zero-Day Exploit-Chain namens BLASTPASS, der bösartige PassKit-Anhänge mit Bildern verwendete, die über iMessage gesendet wurden, um iPhones mit iOS 16.6 ohne Benutzerinteraktion zu kompromittieren (Citizen Lab). Apple behebt dies mit CVEs CVE-2023-41064 und CVE-2023-41061, und Lockdown Mode blockiert diesen Angriff (Citizen Lab).

Apple’s Reaktion: Klage gegen NSO Group

Im November 2021 verklagte Apple NSO Group, um den Missbrauch von staatlich gesponserter Spyware einzudämmen (Apple Newsroom). Apple suchte eine dauerhafte einstweilige Verfügung, um NSO Group zu verbieten, jede Apple-Software, -Dienste oder -Geräte zu verwenden (Apple Newsroom).

iOS 15 und spätere Versionen enthalten verbesserte Sicherheitsschutzmaßnahmen durch den BlastDoor-Mechanismus, und Apple berichtete, dass es keine Hinweise auf erfolgreiche Remote-Angriffe gegen Geräte mit iOS 15 oder neuer gibt (Apple Newsroom).

NSO Group’s Verbindungen zu Mossad und der israelischen Regierung

NSO Group hat tiefe Verbindungen zu Israels Staat und Geheimdienstapparat (The Guardian). Pegasus ist als militärischer Export durch Israel klassifiziert, und sein Verkauf wird von der israelischen Regierung kontrolliert (Wikipedia).

Die Regierungsbeziehung:

Israels Regierung hat NSO “als de facto Arm des Staates” behandelt und Lizenzen für Pegasus an zahlreiche Länder erteilt, um israelische Sicherheits- und diplomatische Interessen zu fördern (Wikipedia). Die israelische Regierung genehmigte explizit NSO’s Versuche, Pegasus an Saudi-Arabien im Jahr 2017 zu verkaufen, in einer klassifizierten Vereinbarung, die zu einem berichteten 55-Millionen-Dollar-Deal führte (The Guardian).

Operative Kontrolle:

Jüngste Rechtsdokumente enthüllten, dass NSO – nicht seine Regierungskunden – tatsächlich “installiert und extrahiert” Informationen von zielgerichteten Mobiltelefonen, was den langjährigen Behauptungen der Firma widerspricht, dass Regierungskunden die Spyware betreiben (The Guardian). NSO bleibt eng reguliert von israelischen Exportkontrollbehörden (The Guardian).

Die Implikation:

Wenn NSO Group als “de facto Arm des Staates” behandelt wird und Pegasus als militärischer Export klassifiziert ist, bedeutet dies, dass die israelische Regierung direkte Kontrolle über die Spyware hat, die Milliarden von Smartphones bedroht.

Mossad, Unit 8200 und Apple: Geheimdienst-Verbindungen

Während NSO Group Spyware entwickelt, die iPhones hackt, hat Apple selbst Dutzende von ehemaligen Operativen aus Unit 8200 – Israels Militärnachrichtendienst-Einheit – eingestellt. Diese Verbindungen werfen ernsthafte Fragen über Apple’s Verpflichtung zu Privatsphäre und Menschenrechten auf.

Unit 8200: Israels NSA-Äquivalent

Unit 8200 ist Israels Äquivalent zur US-NSA und fungiert als größte einzelne militärische Einheit in den Israelischen Verteidigungsstreitkräften, die Signals Intelligence, Data Mining und Cyber-Operationen durchführt (Reuters). Die Einheit ist bekannt für Massenüberwachung, Erpressung und gezielte Tötungen (MintPress News).

Unit 8200’s Kontroversen:

Die Einheit wurde mit der Entwicklung von AI-Systemen in Verbindung gebracht, die Kill-Listen in Gaza generierten, und war an dem September 2024 Pager-Angriff in Libanon beteiligt, der Zivilisten tötete (Mitha News, Reuters).

Apple’s Einstellung von Unit 8200 Veteranen

Apple hat Dutzende von ehemaligen Operativen aus Unit 8200 eingestellt, laut Untersuchungsberichten (MintPress News, Mitha News).

Bemerkenswerte Einstellungen:

Prominente Unit 8200 Veteranen bei Apple umfassen:

Die Kontroverse:

Die Einstellung hat Bedenken über Apple’s erklärte Verpflichtung zu Privatsphäre und Menschenrechten aufgeworfen (MintPress News, Mitha News). Unit 8200 ist bekannt für Massenüberwachung, Erpressung und gezielte Tötungen (MintPress News). Apple’s Rekrutierung von Unit 8200 Personal während Israels militärischen Operationen hat Vergleiche zu Operation Paperclip gezogen und ethische Fragen über die Einstellung von Personen mit kontroversen Hintergründen aufgeworfen (Mitha News).

Mossad’s Investment in Technologie

Mossad hat formelle Mechanismen etabliert, um in Technologieentwicklung zu investieren. Die Agentur hat einen Investment-Fonds namens Libertad geschaffen, der Zuschüsse bis zu 2 Millionen Shekel (etwa 570.000 Dollar) pro Projekt anbietet, um neue Technologien in Bereichen wie Robotik, Miniaturisierung, Verschlüsselung und automatisierte Informationsanalyse zu entwickeln (Reuters). Dieser Ansatz spiegelt das US-CIA’s IQT Investment-Modell wider, das 1999 etabliert wurde (Reuters).

Die Verbindung zu Apple:

Während Mossad in Technologieentwicklung investiert, hat Apple israelische Technologie aufgekauft und ehemalige Geheimdienstmitarbeiter eingestellt. Die Frage bleibt: Gibt es eine direkte Verbindung zwischen Mossad’s Investment-Strategie und Apple’s israelischen Operationen?

Die Implikation: Ein Widerspruch?

Apple positioniert sich als Champion für Privatsphäre und Menschenrechte, während es gleichzeitig:

Die Frage bleibt: Ist dies ein Zufall – oder gibt es eine tiefere Verbindung zwischen Apple’s israelischen Operationen und israelischen Geheimdiensten?

Die Implikationen: Warum ist das wichtig?

Netanyahus Aussage, dass “jeder mit einem Smartphone ein Stück Israel hält”, enthält mehr Wahrheit, als viele Menschen denken. Die Verbindungen zwischen Apple und Israel sind tief und umfassend:

1. Technologische Abhängigkeit

Milliarden von Menschen nutzen täglich Technologien, die in Israel entwickelt wurden:

2. Geopolitische Implikationen

Wenn israelische Technologie in Milliarden von Smartphones eingebaut ist, welche geopolitischen Implikationen hat das?

3. Unbekannte Beteiligung

Netanyahus Aussage über “unbekannte Beteiligung” wirft Fragen auf:

4. Cybersecurity-Bedenken

Experten warnen vor Cybersecurity-Risiken durch israelische Technologie in Smartphones (Turkiye Today). Wenn israelische Komponenten in Milliarden von Geräten eingebaut sind, welche Sicherheitsimplikationen hat das?

5. NSO Group und Pegasus: Die dunkle Seite

NSO Group – eine israelische Cyber-Spionage-Firma mit tiefen Verbindungen zu Mossad und der israelischen Regierung – entwickelt Pegasus, eine hochentwickelte Spyware, die Zero-Click Exploits verwendet, um iPhones zu hacken. Die Frage bleibt: Wenn israelische Technologie in Milliarden von Smartphones eingebaut ist und israelische Firmen Spyware entwickeln, die diese Technologien ausnutzt, welche Sicherheitsimplikationen hat das?

6. Unit 8200 und Apple: Geheimdienst-Verbindungen

Apple hat Dutzende von ehemaligen Operativen aus Unit 8200 – Israels Militärnachrichtendienst-Einheit – eingestellt. Diese Verbindungen werfen ernsthafte Fragen über Apple’s Verpflichtung zu Privatsphäre und Menschenrechten auf, insbesondere angesichts von Unit 8200’s Verbindungen zu Massenüberwachung und gezielten Tötungen.

Fazit: Netanyahus Statement und die Realität

Netanyahus Aussage, dass “jeder mit einem Smartphone ein Stück Israel hält”, enthält mehr Wahrheit, als viele Menschen denken. Apple – der wertvollste Technologiekonzern der Welt – hat mehrere israelische Firmen aufgekauft, betreibt drei große R&D-Zentren in Israel mit über 2000 Mitarbeitern, und entwickelte kritische Technologien wie FaceID und die M1/M2/M3 Prozessoren maßgeblich in Israel.

Die Verbindungen sind tief:

Die Frage bleibt: Wenn israelische Technologie in Milliarden von Smartphones eingebaut ist, welche geopolitischen, sicherheitstechnischen und ethischen Implikationen hat das? Und warum ist diese Beteiligung so “unbekannt”, wie Netanyahu behauptet?

Die dunkle Seite:

Während Apple israelische Technologie für FaceID und Chip-Design nutzt, entwickelte NSO Group – eine israelische Firma mit tiefen Verbindungen zu MossadPegasus, eine Spyware, die genau diese Technologien ausnutzt, um iPhones zu hacken. Und Apple selbst hat Dutzende von ehemaligen Unit 8200 Operativen eingestellt – eine Einheit, die für Massenüberwachung und gezielte Tötungen verantwortlich ist.

Die Verbindungen sind tiefer, als die meisten Menschen wissen – und sie werfen ernsthafte Fragen über Sicherheit, Privatsphäre und ethische Verantwortung auf.

Netanyahus Statement war nicht nur eine rhetorische Bemerkung – es war eine Aussage über die Realität der globalen Technologieabhängigkeit von israelischer Innovation. Die Verbindungen sind tiefer, als die meisten Menschen wissen – und sie werden tiefer, nicht flacher.


Quellen und weiterführende Informationen

Netanyahus Statement

Apple’s israelische Akquisitionen

Apple’s Semiconductor Lab in Israel

FaceID und PrimeSense

Johny Srouji und Chip-Entwicklung

Aharon Aharon

NSO Group und Pegasus

Unit 8200 und Mossad

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Widerruf Ihrer Einwilligung zur Datenverarbeitung

Viele Datenverarbeitungsvorgänge sind nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung möglich. Sie können eine bereits erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt vom Widerruf unberührt.

Widerspruchsrecht gegen die Datenerfassung in besonderen Fällen sowie gegen Direktwerbung (Art. 21 DSGVO)

WERDEN DIE DATENVERARBEITUNG AUF GRUNDLAGE VON ART. 6 ABS. 1 LIT. E ODER F DSGVO ERFOLGT, HABEN SIE JEDERZEIT DAS RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIE VERARBEITUNG IHRER PERSONENBEZOGENEN DATEN WIDERSPRUCH EINZULEGEN; DIES GILT AUCH FÜR EIN AUF DIESE BESTIMMUNGEN GESTÜTZTES PROFILING. DIE JEWEILIGE RECHTSGRUNDLAGE, AUF DENEN EINE VERARBEITUNG BERUHT, ENTNEHMEN SIE DIESER DATENSCHUTZERKLÄRUNG. WENN SIE WIDERSPRUCH EINLEGEN, WERDEN WIR IHRE BETROFFENEN PERSONENBEZOGENEN DATEN NICHT MEHR VERARBEITEN, ES SEI DENN, WIR KÖNNEN ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN, DIE IHRE INTERESSEN, RECHTE UND FREIHEITEN ÜBERWIEGEN ODER DIE VERARBEITUNG DIENT DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN (WIDERSPRUCH NACH ART. 21 ABS. 1 DSGVO).

WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, SO HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN; DIES GILT AUCH FÜR DAS PROFILING, SOWEIT ES MIT SOLCHER DIREKTWERBUNG IN VERBINDUNG STEHT. WENN SIE WIDERSPRECHEN, WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN ANSCHLIESSEND NICHT MEHR ZUM ZWECKE DER DIREKTWERBUNG VERWENDET (WIDERSPRUCH NACH ART. 21 ABS. 2 DSGVO).

Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde

Im Falle von Verstößen gegen die DSGVO steht den Betroffenen ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres gewöhnlichen Aufenthalts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes zu. Das Beschwerderecht besteht unbeschadet anderweitiger verwaltungsrechtlicher oder gerichtlicher Rechtsbehelfe.

Recht auf Datenübertragbarkeit

Sie haben das Recht, Daten, die wir auf Grundlage Ihrer Einwilligung oder in Erfüllung eines Vertrags automatisiert verarbeiten, an sich oder an einen Dritten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format aushändigen zu lassen. Sofern Sie die direkte Übertragung der Daten an einen anderen Verantwortlichen verlangen, erfolgt dies nur, soweit es technisch machbar ist.

SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung

Diese Seite nutzt aus Sicherheitsgründen und zum Schutz der Übertragung vertraulicher Inhalte, wie zum Beispiel Bestellungen oder Anfragen, die Sie an uns als Seitenbetreiber senden, eine SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung. Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie daran, dass die Adresszeile des Browsers von „http://" auf „https://" wechselt und an dem Schloss-Symbol in Ihrer Browserzeile.

Wenn die SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung aktiviert ist, können die Daten, die Sie an uns übermitteln, nicht von Dritten mitgelesen werden.

Auskunft, Löschung und Berichtigung

Sie haben im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen jederzeit das Recht auf unentgeltliche Auskunft über Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten, deren Herkunft und Empfänger und den Zweck der Datenverarbeitung und ggf. ein Recht auf Berichtigung oder Löschung dieser Daten. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema personenbezogene Daten können Sie sich jederzeit an uns wenden.

Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Hierzu können Sie sich jederzeit an uns wenden. Das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung besteht in folgenden Fällen:

  • Wenn Sie die Richtigkeit Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten bestreiten, benötigen wir in der Regel Zeit, um dies zu überprüfen. Für die Dauer der Prüfung haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
  • Wenn die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten unrechtmäßig geschah/geschieht, können Sie statt der Löschung die Einschränkung der Datenverarbeitung verlangen.
  • Wenn wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr benötigen, Sie sie jedoch zur Ausübung, Verteidigung oder Geltendmachung von Rechtsansprüchen benötigen, haben Sie das Recht, statt der Löschung die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
  • Wenn Sie einen Widerspruch nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben, muss eine Abwägung zwischen Ihren und unseren Interessen vorgenommen werden. Solange noch nicht feststeht, wessen Interessen überwiegen, haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.

Wenn Sie die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten eingeschränkt haben, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Europäischen Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.

4. Datenerfassung auf dieser Website

Server-Log-Dateien

Der Provider der Seiten erhebt und speichert automatisch Informationen in so genannten Server-Log-Dateien, die Ihr Browser automatisch an uns übermittelt. Dies sind:

  • Browsertyp und Browserversion
  • verwendetes Betriebssystem
  • Referrer URL
  • Hostname des zugreifenden Rechners
  • Uhrzeit der Serveranfrage
  • IP-Adresse

Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen. Die Erfassung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der technisch fehlerfreien Darstellung und der Optimierung seiner Website – hierzu müssen die Server-Log-Files erfasst werden.

Kontaktformular

Wenn Sie uns per Kontaktformular Anfragen zukommen lassen, werden Ihre Angaben aus dem Anfrageformular inklusive der von Ihnen dort angegebenen Kontaktdaten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen bei uns gespeichert. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.

Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sofern Ihre Anfrage mit der Erfüllung eines Vertrags zusammenhängt oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist. In allen übrigen Fällen beruht die Verarbeitung auf unserem berechtigten Interesse an der effektiven Bearbeitung der an uns gerichteten Anfragen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) oder auf Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), sofern diese abgefragt wurde.

Die von Ihnen im Kontaktformular eingegebenen Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z. B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihrer Anfrage). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt.

Anfrage per E-Mail, Telefon oder Telefax

Wenn Sie uns per E-Mail, Telefon oder Telefax kontaktieren, wird Ihre Anfrage inklusive aller daraus hervorgehenden personenbezogenen Daten (Name, Anfrage) zum Zwecke der Bearbeitung Ihres Anliegens bei uns gespeichert und verarbeitet. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.

Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sofern Ihre Anfrage mit der Erfüllung eines Vertrags zusammenhängt oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist. In allen übrigen Fällen beruht die Verarbeitung auf unserem berechtigten Interesse an der effektiven Bearbeitung der an uns gerichteten Anfragen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) oder auf Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), sofern diese abgefragt wurde.

Die von Ihnen an uns per Kontaktanfragen übersandten Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z. B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihres Anliegens). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere gesetzliche Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt.

5. Plugins und Tools

Google Fonts (lokales Hosting)

Diese Seite nutzt zur einheitlichen Darstellung von Schriftarten so genannte Google Fonts, die von Google bereitgestellt werden. Die Google Fonts sind lokal auf diesem Server installiert. Eine Verbindung zu Servern von Google findet dabei nicht statt.

Weitere Informationen zu Google Fonts finden Sie unter https://developers.google.com/fonts/faq und in der Datenschutzerklärung von Google: https://policies.google.com/privacy?hl=de.

Google Maps

Diese Seite nutzt über eine API den Kartendienst Google Maps. Anbieter ist die Google Ireland Limited ("Google"), Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland.

Zur Nutzung der Funktionen von Google Maps ist es notwendig, Ihre IP-Adresse zu speichern. Diese Informationen werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Der Anbieter dieser Seite hat keinen Einfluss auf diese Datenübertragung.

Die Nutzung von Google Maps erfolgt im Interesse einer ansprechenden Darstellung unserer Online-Angebote und an einer leichten Auffindbarkeit der von uns auf der Website angegebenen Orte. Dies stellt ein berechtigtes Interesse im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dar. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TTDSG, soweit die Einwilligung die Speicherung von Cookies oder den Zugriff auf Informationen im Endgerät des Nutzers (z. B. Device-Fingerprinting) im Sinne des TTDSG umfasst. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.

Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in der Datenschutzerklärung von Google: https://policies.google.com/privacy?hl=de.

6. Eigene Dienste

Google Analytics

Diese Website nutzt Funktionen des Webanalysedienstes Google Analytics. Anbieter ist die Google Ireland Limited ("Google"), Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland.

Google Analytics ermöglicht es dem Websitebetreiber, das Verhalten der Websitebesucher zu analysieren. Hierbei erhält der Websitebetreiber verschiedene Nutzungsdaten, wie z. B. Seitenaufrufe, Verweildauer, verwendete Betriebssysteme und Herkunft des Nutzers. Diese Daten werden in einer User-ID zusammengefasst und dem jeweiligen Endgerät des Websitebesuchers zugeordnet.

Google Analytics verwendet Technologien, die die Wiedererkennung des Nutzers zum Zwecke der Analyse des Nutzerverhaltens ermöglichen (z. B. Cookies oder Device-Fingerprinting). Die von Google erfassten Informationen über die Nutzung dieser Website werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert.

Die Nutzung dieses Dienstes erfolgt auf Grundlage Ihrer Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TTDSG. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.

Die Datenübertragung in die USA wird auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission gestützt. Details finden Sie hier: https://privacy.google.com/businesses/controllerterms/mccs/.

Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten bei Google Analytics finden Sie in der Datenschutzerklärung von Google: https://support.google.com/analytics/answer/6004245?hl=de.

Google reCAPTCHA

Wir nutzen "Google reCAPTCHA" (im Folgenden "reCAPTCHA") auf dieser Website. Anbieter ist die Google Ireland Limited ("Google"), Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland.

Mit reCAPTCHA soll überprüft werden, ob die Dateneingabe auf dieser Website (z. B. in einem Kontaktformular) durch einen Menschen oder durch ein automatisiertes Programm erfolgt. Hierzu analysiert reCAPTCHA das Verhalten des Websitebesuchers anhand verschiedener Merkmale. Diese Analyse beginnt automatisch, sobald der Websitebesucher die Website betritt. Zur Analyse wertet reCAPTCHA verschiedene Informationen aus (z. B. IP-Adresse, Verweildauer des Websitebesuchers auf der Website oder vom Nutzer getätigte Mausbewegungen). Die bei der Analyse erfassten Daten werden an Google weitergeleitet.

Die reCAPTCHA-Analysen laufen vollständig im Hintergrund. Websitebesucher werden nicht darauf hingewiesen, dass eine Analyse stattfindet.

Die Speicherung und Analyse der Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse daran, seine Website vor missbräuchlicher automatisierter Ausspähung und vor SPAM zu schützen. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TTDSG, soweit die Einwilligung die Speicherung von Cookies oder den Zugriff auf Informationen im Endgerät des Nutzers (z. B. Device-Fingerprinting) im Sinne des TTDSG umfasst. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.

Weitere Informationen zu Google reCAPTCHA finden Sie in den Google-Datenschutzbestimmungen und den Google Nutzungsbedingungen unter folgenden Links: https://policies.google.com/privacy?hl=de und https://policies.google.com/terms?hl=de.

7. Änderungen dieser Datenschutzerklärung

Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung anzupassen, damit sie stets den aktuellen rechtlichen Anforderungen entspricht oder um Änderungen unserer Leistungen in der Datenschutzerklärung umzusetzen, z. B. bei der Einführung neuer Services. Für Ihren erneuten Besuch gilt dann die neue Datenschutzerklärung.

8. Fragen zum Datenschutz

Wenn Sie Fragen zum Datenschutz haben, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail oder wenden Sie sich direkt an die für den Datenschutz verantwortliche Person in unserem Unternehmen:

info@pazdzewicz.de