Gaza als überwachte Smart City

Wie USA und Tech-Milliardäre aus dem zerstörten Gaza eine tokenisierte, KI-gesteuerte Überwachungsstadt machen wollen – und warum das vor dem Hintergrund des Genozids zynisch ist

gaza smart-city tokenization blockchain ai überwachung trump elon-musk larry-ellison oracle genozid palästina great-trust landraub displacement kritik menschenrechte bcg tony-blair-institute crypto digital-identity ghf imec arab-center

Während die International Association of Genocide Scholars (IAGS) im September 2025 feststellte, dass Israels Handeln in Gaza die völkerrechtliche Definition von Genozid erfüllt, kursieren in der US-Administration Pläne, aus dem zerstörten Gaza eine „Riviera des Nahen Ostens” zu machen (AP News, Gizmodo). Ein 38-seitiges Konzept – der Gaza Reconstitution, Economic Acceleration and Transformation Trust (GREAT Trust) – beschreibt, wie zwei Millionen Palästinenser:innen „temporär” umgesiedelt, ihr Land in Krypto-Token getauscht und in sechs bis acht KI-gesteuerten Smart Cities neu angesiedelt werden sollen (Washington Post, CoinTelegraph).

Donald Trump sprach im Februar 2025 davon, Gaza unter US-Verwaltung zur „Riviera des Nahen Ostens” umzubauen (Gizmodo). Das geleakte Papier operiert mit tokenisierten Grundstücken, „ID-basierten KI-Systemen” für alle Dienstleistungen und Handel sowie einer „Elon Musk Smart Manufacturing Zone” (Decrypt). Der Council on American-Islamic Relations (CAIR) bezeichnet die Übernahme Gazas und den „Massenraub palästinensischen Landes durch ein digitales Token-System” als „moralisch verwerflich, unter Völkerrecht illegal – und als Kriegsverbrechen historischen Ausmaßes” (CoinTelegraph).

Dieser Artikel beleuchtet kritisch, was GREAT Trust technisch und politisch bedeutet – und warum die Vision einer überwachten, tokenisierten Smart City vor dem Hintergrund von Vertreibung, Zerstörung und Genozid zynisch und gefährlich ist.

Worum es geht

Der Kontext: Gaza, Zerstörung und Genozid

Bevor man über Smart Cities und Tokenisierung spricht, muss benannt werden, auf welchem Boden diese Pläne stehen. Die International Association of Genocide Scholars (IAGS) – der weltweit führende Fachverband für Genozidforschung – hat in einer Resolution von September 2025 festgehalten, dass Israels Vorgehen in Gaza genozidale Züge trägt und Kriegsverbrechen sowie Verbrechen gegen die Menschlichkeit umfasst (Washington Post, NPR).

Was die IAGS feststellt

Die Resolution verweist unter anderem auf:

Die IAGS betont, dass der Hamas-Anschlag vom 7. Oktober 2023 selbst ein internationales Verbrechen war – dass Israels Reaktion aber die gesamte Bevölkerung Gazas ins Visier nimmt, nicht nur Hamas (BBC).

Warum das für „Smart City”-Pläne relevant ist

Die GREAT-Trust-Vision setzt nicht bei Frieden, Würde oder Selbstbestimmung an, sondern bei Trümmern, Vertreibung und massenhaftem Leid. Sie bietet Token-Deals und Umsiedlungsprämien genau dort an, wo Menschen entwurzelt, verletzt und traumatisiert wurden. Das ist nicht „Innovation” – es ist Aneignung von Land und Zukunft in einem Kontext, den führende Genozidforscher:innen als genozidal einstufen. Wer das ausblendet, redet über Tech, aber nicht über die politischen und moralischen Voraussetzungen dieser Tech.

Das GREAT-Trust-Konzept: Treuhandschaft, Umsiedlung, Tokenisierung

Laut Washington Post und Financial Times kursiert ein 38-seitiger Prospectus in der US-Administration, der einen „GREAT Trust” (Gaza Reconstitution, Economic Acceleration and Transformation) vorsieht (Washington Post, Gizmodo). Das Deck trägt den Untertitel „From a Demolished Iranian Proxy to a Prosperous Abrahamic Ally” – Gaza wird als „iranisches Außenposten” gegen ein „regional Handelsdrehkreuz” ausgespielt, das am India–Middle East–Europe Economic Corridor (IMEC) und an 1,3 Billionen Dollar Seltenen Erden im Golf partizipieren soll (Washington Post PDF, Arab Center DC).

Kern des Modells: Die USA übernehmen Gaza als Treuhänder für mindestens zehn Jahre. Israel behält „overarching rights” für Sicherheit; „long-term security arrangements” müssen von Israel und Palästinenser:innen gemeinsam vereinbart werden – wobei das Papier die Besatzung und israelische Sicherheitslogik als gegeben voraussetzt (Arab Center DC).

„Freiwillige” Umsiedlung und „gesicherte Zonen”

Das Pitch Deck unterscheidet zwei Wege (Washington Post PDF):

Option 1 – In Gaza bleiben („temporary housing”)

Option 2 – „Relocation” ins Ausland

Wer nicht „freiwillig” geht, wird in Humanitarian Transition Areas bzw. „eingeschränkte, gesicherte Zonen” (restricted, secured zones) innerhalb Gazas untergebracht – kontrolliert, überwacht, von außen verwaltet.

Die Gaza Humanitarian Foundation (GHF): Vorgriff auf den GREAT Trust

Der GREAT Trust baut direkt auf der Gaza Humanitarian Foundation (GHF) auf. Das Pitch Deck sieht vor, die GHF in den GREAT Trust zu überführen (Washington Post PDF). Die GHF wurde Februar 2025 als US- und israelisch gestützte Organisation gegründet, um Lebensmittelhilfe in Gaza zu verteilen – außerhalb der etablierten UN-Strukturen (Reuters).

Boston Consulting Group (BCG) hatte einen zentralen Anteil an Konzeption und Betrieb: Logistik, Geschäftsmodell, Humanitarian Transition Areas, Mapping von Lieferketten, Koordination privater Sicherheitsfirmen. BCG bezeichnete die Arbeit als pro bono – intern wurden jedoch monatliche Rechnungen von über einer Million Dollar bekannt (Consultancy ME, Washington Post). BCG zog sich im Juni 2025 aus dem Projekt zurück und suspendierte einen Senior Partner (Times of Israel).

Kritik an der GHF: Die UN und große Hilfsorganisationen lehnten eine Beteiligung ab – u. a. wegen Neutralitätsbedenken und Militarisierung von Hilfe. Die Verteilstellen wurden auf wenige, von Israel kontrollierte Standorte beschränkt. In der ersten Woche starben mehr als 200 Palästinenser:innen bei der Suche nach Hilfe; UN-Offizielle nannten die Orte „Todesfallen” (Reuters).

Laut Arab Center Washington DC wurden Hunderte Palästinenser:innen an den vier GHF-Verteilstellen im Süden Gazas getötet (Arab Center DC). Yousef Munayyer (Arab Center): Die GHF sei nicht gegründet worden, um den Menschen in Gaza zu dienen, sondern, um Israels militärische Ziele der ethnischen Säuberung zu unterstützen. Sie habe funktionierende Hilfsstrukturen durch „Köder-und-Töten”-Standorte ersetzt, die zu Epizentren von Massakern an Hilfesuchenden geworden seien. „Ein mörderisches, profitorientiertes Projekt, das sich in Humanität hüllt.” (Arab Center DC).

Das GREAT-Trust-Papier gibt der GHF ausdrücklich Verantwortung für künftige Hilfe und Unterkunft – und baut darauf die Trusteeship auf. Wer die GHF-Geschichte kennt, kann die Zynik dahinter ermessen.

Tokenisierung: Land gegen digitale Tokens

Das Konzept sieht vor, palästinensisches Land in digitale Tokens zu überführen (CoinTelegraph, Decrypt, The Drey Dossier, Washington Post PDF):

Kritik in einem Satz: Man entzieht Menschen physisches Land und Heimat, gibt ihnen digitale Forderungen – und verkauft das Land als Anlageprodukt an internationale Investoren. Paul Biggar (Tech for Palestine): „Diese Scheusale wollen das ganze palästinensische Land stehlen und es ihnen dann zurückverkaufen?” (Decrypt).

Finanzen: Öffentliches Geld, private Gewinne

Das Deck nennt 70–100 Milliarden Dollar öffentliche Investitionen, die 35–65 Milliarden private Investitionen auslösen sollen (Washington Post PDF). Konkret:

Geldgeber: Das Papier beansprucht, keine US-Regierungsmittel zu brauchen und keine Spenden – stattdessen Investitionen. Arab Center Washington DC weist darauf hin: Die einzigen realistischen Großinvestoren seien die Golfstaaten; Europa, Russland und China spielten kaum eine Rolle. Zugleich habe die Trump-Administration Hilfsprogramme abgebaut (Arab Center DC). Das US-Außenministerium dementierte die Existenz des Dokuments nicht, wollte aber nicht dazu Stellung nehmen (Gizmodo).

KI-gesteuerte Smart Cities, „Urban Design” und Mega-Projekte

Das GREAT-Trust-Papier plant sechs bis acht „moderne, KI-gestützte, smart geplante Städte” (CoinTelegraph, Washington Post PDF) – tortenförmig angelegt, mit großen Achsen, Ring, Tram und Highway, Grünflächen zwischen den Städten. Alle Dienstleistungen und Wirtschaft sollen über „ID-basierte, KI-gestützte digitale Systeme” laufen.

Eine eigene Folie „Gaza’s Urban Design: Fostering Stability and Quality of Life” vergleicht das Vorhaben mit Haussmanns Paris und behauptet, man adressiere „one of Gaza’s ongoing insurgency’s root causes: its urban design” – also Stadtplanung als Ursache von Aufstand. Annelle Sheline (Arab Center): Das „löscht Palästinenser:innen aus” und ignoriere, dass Besatzung und Apartheid die eigentlichen Triebkräfte sind. „Solange die Besatzung weitergeht, wird Israel sogenannten Sicherheitsbedrohungen ausgesetzt sein.” (Arab Center DC)

Die zehn Mega-Projekte: MBS Ring, MBZ Highway, „American Data Safe Haven”

Das Deck listet zehn Mega-Projekte (Washington Post PDF):

  1. Gaza Infra Rebuild – UXO-Räumung, Trümmerbeseitigung, Wiederaufbau von Versorgung.
  2. „The Abraham Gateway” – regionaler Logistik-Hub in Rafah, Anbindung an Hafen, Flughafen, „Gaza Ring”, Ägypten, Israel, GCC.
  3. MBS Ring und MBZ Central Highway – Ringstraße und Tram um Gaza; Ersatz der Salah-a-din-Straße durch eine **MBZ-**Querstraße. MBS = Mohammed bin Salman (Saudi-Arabien), MBZ = Mohammed bin Zayed (VAE) – die Straßen sind nach ihnen benannt, um Gulf-Investoren zu umwerben (Arab Center DC).
  4. Abrahamic Infrastructure Corridor – Schienen, Pipelines, Glasfaser zur Anbindung an IMEC (KSA, VAE, Ägypten, Israel, Jordanien).
  5. Gaza Port und Airport – kleiner RORO-Hafen (Erweiterung Al-Arish), kleiner Flughafen in Dahaniya.
  6. Regional Water Hub – große Solar- und Entsalzungsanlagen im Sinai.
  7. The Elon Musk Smart Manufacturing Zone – Industriezonen entlang der Gaza-Israel-Grenze; Beispiel: US-E-Auto-Firmen bauen Fabriken, „günstige” Arbeitskräfte montieren Batterien und Fahrzeuge, Export über El-Arish, 0 % Steuer in der Freihandelszone – „wettbewerbsfähig mit chinesischen EVs”.
  8. American Data Safe Havenregionale Rechenzentren mit „spezieller US-AI-Regulierung”, „geschützt durch den GREAT Trust”, Versorgung von Israel und GCC über den Abrahamic Corridor.
  9. Gaza Trump Riviera & Islands„World-class”-Resorts an der Küste und auf künstlichen Inseln (angelehnt an Dubais Palm Islands).
  10. Gaza Planned Cities – die 6–8 Smart Cities mit ID-basierten digitalen Systemen.

IMEC (India–Middle East–Europe Economic Corridor) wird explizit als Flaggschiff genannt; Gaza soll Knotenpunkt zwischen Golf, Europa und Indien werden – und US-Zugang zu 1,3 Billionen Dollar Seltenen Erden im Golf sichern (Washington Post PDF).

Die Symbolik ist eindeutig: Trump, Musk, MBS, MBZ werden räumlich und markenmäßig in die Vision eingeschrieben. Oracle, IKEA, Tesla, AWS erscheinen im Kontext von Partnerschaften (The Drey Dossier). Das unterstreicht, wen diese Pläne als Profiteure und Gesichter eines „neuen Gaza” vorsehen – US-Politik, Golf-Eliten und Tech-Milliardäre.

Sicherheit: Private Militärfirmen, „vetted Gazans”, Israel behält Oberhoheit

Das Deck skizziert einen Hybrid-Sicherheitsrahmen (Washington Post PDF): Private Sicherheitsfirmen (Western PMC) und „TCN” (Third Country Nationals) übernehmen zunächst Großteile der Bewachung; „vetted Gazans” werden ausgebildet und schrittweise integriert. Israel behält „responsibility for overall security” – also Oberhoheit über Militäreinsätze und Kontrolle.

Die Polizei-Quote soll 0,005 Polizist:innen pro Zivilist:in betragen – angepasst an das Westjordanland, deutlich höher als der UN-Durchschnitt (0,003). Annelle Sheline (Arab Center): Das Westjordanland werde als „Erfolgsmodell” dargestellt – aus israelischer Sicht. „Jede palästinensische Handlung wird als Bedrohung gelesen; israelische Sicherheit hat immer Vorrang.” (Arab Center DC)

Wer steckt dahinter? BCG, Tony Blair Institute, Oracle, GHF, Witkoff, Kushner

Laut Financial Times und Decrypt (Decrypt):

Tony Blair wird als Co-Vorsitzender von Trumps Gaza-Friedensinitiative genannt; das Tony Blair Institute war laut Wikipedia-Eintrag an frühen GREAT-Trust-Diskussionen beteiligt (The Drey Dossier). Entscheidend ist die Verbindung zu Larry Ellison und Oracle: Ellisons Stiftung und Oracle haben dem Tony Blair Institute seit 2022 über 250 Millionen Dollar gegeben (The Register, Lighthouse Reports). Ehemalige Mitarbeiter:innen beschreiben, das Institut sei „im Wesentlichen zu Oracle-Vertrieb geworden” – man arbeite mit Regierungsberater:innen vor Ort, und kurz darauf lande Oracle massive Verträge (The Drey Dossier, New Statesman). Oracle betreibt bereits zwei Rechenzentren in Jerusalem, neun Stockwerke unter der Erde; das Pitch Deck nennt Partnerschaften mit IKEA, Tesla, AWS (The Drey Dossier). Das Bild: „Keine Altlasten, keine bestehende Infrastruktur. Ein weißes Blatt und die Chance, alles von Grund auf zu bauen.” – genau der Rahmen, in dem Tech-Konzerne und Venture Capital Krise als Gelegenheit begreifen (The Drey Dossier). Zu Ellison, Oracle und Geheimdiensten siehe Larry Ellison – Ein Portrait.

Arab Center Washington DC nennt Jared Kushner unter den „financial backers” des Plans (Arab Center DC). Steve WitkoffTrump-Sonderbeauftragter für den Nahen Osten, Immobilienentwickler aus New York, langjähriger Freund Trumps – bezeichnete das GREAT-Trust-Dokument als „sehr umfassenden Plan”, der „robust und gut gemeint” sei und Trumps „humanitäre Motive” widerspiegle (Arab Center DC, Guardian). Khalil Jahshan (Arab Center): In Wirklichkeit handele es sich um ein „betrügerisches Schema”, das „Ethnische Säuberung im Einzelhandel” („retail ethnic cleansing”) anbiete – „freiwillige” statt totale Vertreibung – und finanzielle Gewinne für BCG, Tony Blair Institute und deren Geldgeber generieren solle (Arab Center DC).

BCG und das Tony Blair Institute haben sich laut Decrypt von dem konkreten Proposal distanziertBCG etwa mit dem Hinweis, die Führungsebene sei über den vollen Umfang des Projekts getäuscht worden. Unabhängig davon: Konzeptionell sind Beratungskonzerne und Think-Tanks in die Idee einer tokenisierten, smarten Gaza-Transformation verstrickt – und die Ellison–Blair–Oracle-Linie zeigt, wer von „Wiederaufbau” und Smart City profitieren könnte.

Dr. Ashok Kumar (Birkbeck): „Wie Geier, die einen sterbenden Körper umkreisen, bereiten sich Männer wie Tony Blair – Multimillionär, Kriegsverbrecher, Profiteur – darauf vor, auf die Trümmer herabzustoßen und Millionen zu machen, indem sie das Land aufkaufen, aus dem seine Menschen vertrieben wurden. Das ist nicht nur grotesk. Es ist böse.” (Decrypt)

Völkerrecht, Landraub, Kriegsverbrechen

CAIR stellt klar: Die Übernahme Gazas und der „Massenraub palästinensischen Landes durch ein digitales Token-System” seien moralisch verwerflich, völkerrechtswidrig und könnten als Kriegsverbrechen historischen Ausmaßes gewertet werden (CoinTelegraph).

Arab Center Washington DC und Al-Haq kritisieren den Plan als „Blueprint for Dispossession, Not Reconstruction” (Arab Center DC, Al-Haq). Assal Rad (Arab Center): „Umsiedlung und Umsiedlung” seien ethnische Säuberung; „die physische Zerstörung eines Volkes” erfülle den Tatbestand des Genozids. Das Deck enthält kein Verfahren zur Rechenschaft für die Täter von Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Arab Center DC).

Rechtsexpert:innen und Tokenization-Profis weisen zudem darauf hin, dass die technische und rechtliche Komplexität des Vorhabens enorm ist. Sam Mudie (Savea): „Die Lücke zwischen dem, was das Deck andeutet, und dem, was technisch und rechtlich möglich ist, ist riesig. Kommerzielle Real-Estate- und Land-Tokenisierung im großen Maßstab ist wohl noch 2–3 Jahre entfernt – und das für kleine, überschaubare Fälle. Nicht für riesige, kriegsversehrte, politisch und geografisch umstrittene Flächen.” (Decrypt)

Das GREAT-Trust-Papier ignoriert zentrale Fragen: Eigentumsnachweise nach Jahren der Zerstörung, internationales Recht, Selbstbestimmung der Palästinenser:innen, Rückkehrrecht – und ob Umsiedlung plus Token-Deals unter diesen Umständen Enteignung und Vertreibung legitimieren können. Die Antwort der Kritik: Nein.

Arabische Alternative: 53 Milliarden, kein Vertreibungsmodell

Als Gegenentwurf zum „Gaza Riviera”-Ansatz haben arabische Staaten unter ägyptischer Führung einen 53-Milliarden-Dollar-Plan vorgelegt (Reuters, Khaleej Times): keine Vertreibung, temporäre palästinensische Technokrat:innen-Regierung, Vorbereitung auf Rückkehr der Palästinensischen Autonomiebehörde. Die Trump-Administration lehnte den Plan ab mit der Begründung, er „adressiere die Realität Gazas nicht” (Reuters).

Kritische Einordnung: Tech, Macht und der „Riviera”-Traum

Tokenisierung als Enteignung in neuem Gewand

Tokenisierung klingt nach Innovation, Liquidität, moderner Verwaltung. Hier aber geht es um Land, das unter Gewalt und Vertreibung enteignet und global handelbar gemacht werden soll. Palästinenser:innen verlieren konkretes Zuhause, Geschichte, Gemeinschaft – und bekommen digitale Ansprüche in einem System, das sie nicht kontrollieren und das Investoren besser dient als Überlebenden. Loopify (CryptoGaza): „Für sie sind die Menschen und ihre Häuser weniger wert als Dollar.” (Decrypt)

Smart City als Überwachungsstadt

„ID-basierte KI-Systeme” für alle Services und Wirtschaft – das ist die Blauzeichnung einer vollständig erfassbaren Stadt. Wer ein solches Modell nach Zerstörung und Vertreibung aufbaut, errichtet Überwachungsinfrastruktur von vornherein. Das passt zu Palantir, In-Q-Tel und US-Überwachungs- und Militärtech – siehe die Portraits Palantir und In-Q-Tel. Kritisch heißt: Smart City darf hier nicht als neutraler Fortschritt verklärt werden, sondern als Macht- und Kontrollmodell.

Genozid, dann „Riviera”?

Über 60.000 Tote (PBS), Brown University zufolge mehr getötete Journalist:innen als in US-Bürgerkrieg, beiden Weltkriegen, Korea, Vietnam, Jugoslawien und Afghanistan zusammengenommen (NPR), IAGS spricht von Genozid – und die Antwort eines Teils der US-Politik und von Tech-Profiteuren sind „Riviera”, Token-Deals und Elon-Musk-Zonen. The Drey Dossier formuliert es treffend: „So sieht Wiederaufbau aus, wenn Venture Capital mitmischt. Das passiert, wenn Krise zur Gelegenheit wird.” (The Drey Dossier) Das ist zynisch. Es verschleiert Gewalt und Vertreibung hinter „Wiederaufbau” und „Innovation”.

Die größere Frage

Wer entscheidet über Gaza? Wer profitiert von Tokenisierung und Smart Cities? Wer kontrolliert die ID-Systeme und KI-Infrastruktur? Die GREAT-Trust-Vision umgeht diese Fragen. Sie setzt US-Treuhandschaft, private Investoren und Tech-Milliardäre als Gestalter – und Palästinenser:innen als Objekt von Umsiedlung und Token-Deals.

Kritisch beleuchtet bedeutet: Nein zu Landraub in Token-Form. Nein zu überwachten Smart Cities auf den Trümmern von Vertreibung und Genozid. Ja zu Selbstbestimmung, Rückkehrrecht und Gerechtigkeit – statt Riviera-Phantasien und digitaler Aneignung.


Quellen und weiterführende Informationen

GREAT Trust, Tokenisierung und Smart Cities

Gaza Humanitarian Foundation (GHF), BCG, HTAs

Genozid, IAGS und Kontext Gaza

Trump, „Riviera”, Tech und Gaza

Arab Center Washington DC, Arab Alternative, Witkoff

The Drey Dossier, Tony Blair Institute, Oracle und GREAT Trust

IMEC und regionaler Kontext

Verbindungen zu Überwachung und US-Tech

Datenschutzerklärung

1. Datenschutz auf einen Blick

Allgemeine Hinweise

Die folgenden Hinweise geben einen einfachen Überblick darüber, was mit Ihren personenbezogenen Daten passiert, wenn Sie diese Website besuchen. Personenbezogene Daten sind alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Ausführliche Informationen zum Thema Datenschutz entnehmen Sie unserer unter diesem Text aufgeführten Datenschutzerklärung.

Datenerfassung auf dieser Website

Wer ist verantwortlich für die Datenerfassung auf dieser Website?

Die Datenverarbeitung auf dieser Website erfolgt durch den Websitebetreiber. Dessen Kontaktdaten können Sie dem Abschnitt „Hinweis zur Verantwortlichen Stelle" in dieser Datenschutzerklärung entnehmen.

Wie erfassen wir Ihre Daten?

Ihre Daten werden zum einen dadurch erhoben, dass Sie uns diese mitteilen. Hierbei kann es sich z. B. um Daten handeln, die Sie in ein Kontaktformular eingeben.

Andere Daten werden automatisch oder nach Ihrer Einwilligung beim Besuch der Website durch unsere IT-Systeme erfasst. Das sind vor allem technische Daten (z. B. Internetbrowser, Betriebssystem oder Uhrzeit des Seitenaufrufs). Die Erfassung dieser Daten erfolgt automatisch, sobald Sie diese Website betreten.

Wofür nutzen wir Ihre Daten?

Ein Teil der Daten wird erhoben, um eine fehlerfreie Bereitstellung der Website zu gewährleisten. Andere Daten können zur Analyse Ihres Nutzerverhaltens verwendet werden.

Welche Rechte haben Sie bezüglich Ihrer Daten?

Sie haben jederzeit das Recht, unentgeltlich Auskunft über Herkunft, Empfänger und Zweck Ihrer gespeicherten personenbezogenen Daten zu erhalten. Sie haben außerdem ein Recht, die Berichtigung oder Löschung dieser Daten zu verlangen. Wenn Sie eine Einwilligung zur Datenverarbeitung erteilt haben, können Sie diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen. Außerdem haben Sie das Recht, unter bestimmten Umständen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Des Weiteren steht Ihnen ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu.

Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema Datenschutz können Sie sich jederzeit an uns wenden.

2. Hosting

Wir hosten die Inhalte unserer Website bei folgendem Anbieter:

Die von uns in Anspruch genommenen Hosting-Leistungen dienen der Zurverfügungstellung der folgenden Leistungen: Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste, Sicherheitsleistungen sowie technische Wartungsleistungen, die wir zum Zwecke des Betriebs dieser Website einsetzen.

Hierbei verarbeiten wir, bzw. unser Hostinganbieter Bestandsdaten, Kontaktdaten, Inhaltsdaten, Vertragsdaten, Nutzungsdaten, Meta- und Kommunikationsdaten von Kunden, Interessenten und Besuchern dieser Website auf Grundlage unserer berechtigten Interessen an einer effizienten und sicheren Zurverfügungstellung dieser Website gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO i.V.m. Art. 28 DSGVO.

3. Allgemeine Hinweise und Pflichtinformationen

Datenschutz

Die Betreiber dieser Seiten nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen sowie dieser Datenschutzerklärung.

Wenn Sie diese Website benutzen, werden verschiedene personenbezogene Daten erhoben. Personenbezogene Daten sind Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Die vorliegende Datenschutzerklärung erläutert, welche Daten wir erheben und wofür wir sie nutzen. Sie erläutert auch, wie und zu welchem Zweck das geschieht.

Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z. B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.

Hinweis zur verantwortlichen Stelle

Die verantwortliche Stelle für die Datenverarbeitung auf dieser Website ist:

Van de Everest UG (haftungsbeschränkt)
Frankenstraße 152
90461 Nürnberg
Deutschland

Vertreten durch: Kai Pazdzewicz

Telefon: +49 (0) 911 14895050
E-Mail: info@pazdzewicz.de

Registergericht: Nürnberg
Registernummer: HRB 43972

Umsatzsteuer-ID: DE340033340

Verantwortliche Stelle ist die natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (z. B. Namen, E-Mail-Adressen o. Ä.) entscheidet.

Speicherdauer

Soweit innerhalb dieser Datenschutzerklärung keine speziellere Speicherdauer genannt wurde, verbleiben Ihre personenbezogenen Daten bei uns, bis der Zweck für die Datenverarbeitung entfällt. Wenn Sie ein berechtigtes Löschersuchen geltend machen oder eine Einwilligung zur Datenverarbeitung widerrufen, werden Ihre Daten gelöscht, sofern wir keine anderen rechtlich zulässigen Gründe für die Speicherung Ihrer personenbezogenen Daten haben (z. B. steuer- oder handelsrechtliche Aufbewahrungsfristen); im letztgenannten Fall erfolgt die Löschung nach Fortfall dieser Gründe.

Allgemeine Hinweise zu den Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung auf dieser Website

Sofern Sie in die Datenverarbeitung eingewilligt haben, verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO bzw. Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO, sofern besondere Datenkategorien nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO verarbeitet werden. Im Falle einer ausdrücklichen Einwilligung in die Übertragung personenbezogener Daten in Drittstaaten erfolgt die Datenverarbeitung außerdem auf Grundlage von Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO.

Sofern Sie in die Speicherung von Cookies oder in den Zugriff auf Informationen in Ihr Endgerät (z. B. via Device-Fingerprinting) eingewilligt haben, erfolgt die Datenverarbeitung zusätzlich auf Grundlage von § 25 Abs. 1 TTDSG. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar. Sind Ihre Daten zur Vertragserfüllung oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich, verarbeiten wir Ihre Daten auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Des Weiteren verarbeiten wir Ihre Daten, sofern diese zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich sind auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO. Die Datenverarbeitung kann ferner auf Grundlage unseres berechtigten Interesses nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO erfolgen. Über die jeweils im Einzelfall einschlägigen Rechtsgrundlagen wird in den folgenden Absätzen dieser Datenschutzerklärung informiert.

Hinweis zur Datenweitergabe in die USA und sonstige Drittstaaten

Wir verwenden unter anderem Tools von Unternehmen mit Sitz in den USA oder sonstigen datenschutzrechtlich nicht sicheren Drittstaaten. Wenn diese Tools aktiv sind, können Ihre personenbezogenen Daten in diese Drittstaaten übertragen und dort verarbeitet werden. Wir weisen darauf hin, dass in diesen Ländern kein mit der EU vergleichbares Datenschutzniveau garantiert werden kann. Beispielsweise sind US-Unternehmen dazu verpflichtet, personenbezogene Daten an Sicherheitsbehörden herauszugeben, ohne dass Sie als Betroffener hiergegen gerichtlich vorgehen könnten. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass US-Behrden (z. B. Geheimdienste) Ihre auf US-Servern befindlichen Daten zu Überwachungszwecken verarbeiten, auswerten und dauerhaft speichern. Wir haben auf diese Verarbeitungstätigkeiten keinen Einfluss.

Widerruf Ihrer Einwilligung zur Datenverarbeitung

Viele Datenverarbeitungsvorgänge sind nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung möglich. Sie können eine bereits erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt vom Widerruf unberührt.

Widerspruchsrecht gegen die Datenerfassung in besonderen Fällen sowie gegen Direktwerbung (Art. 21 DSGVO)

WERDEN DIE DATENVERARBEITUNG AUF GRUNDLAGE VON ART. 6 ABS. 1 LIT. E ODER F DSGVO ERFOLGT, HABEN SIE JEDERZEIT DAS RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIE VERARBEITUNG IHRER PERSONENBEZOGENEN DATEN WIDERSPRUCH EINZULEGEN; DIES GILT AUCH FÜR EIN AUF DIESE BESTIMMUNGEN GESTÜTZTES PROFILING. DIE JEWEILIGE RECHTSGRUNDLAGE, AUF DENEN EINE VERARBEITUNG BERUHT, ENTNEHMEN SIE DIESER DATENSCHUTZERKLÄRUNG. WENN SIE WIDERSPRUCH EINLEGEN, WERDEN WIR IHRE BETROFFENEN PERSONENBEZOGENEN DATEN NICHT MEHR VERARBEITEN, ES SEI DENN, WIR KÖNNEN ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN, DIE IHRE INTERESSEN, RECHTE UND FREIHEITEN ÜBERWIEGEN ODER DIE VERARBEITUNG DIENT DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN (WIDERSPRUCH NACH ART. 21 ABS. 1 DSGVO).

WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, SO HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN; DIES GILT AUCH FÜR DAS PROFILING, SOWEIT ES MIT SOLCHER DIREKTWERBUNG IN VERBINDUNG STEHT. WENN SIE WIDERSPRECHEN, WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN ANSCHLIESSEND NICHT MEHR ZUM ZWECKE DER DIREKTWERBUNG VERWENDET (WIDERSPRUCH NACH ART. 21 ABS. 2 DSGVO).

Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde

Im Falle von Verstößen gegen die DSGVO steht den Betroffenen ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres gewöhnlichen Aufenthalts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes zu. Das Beschwerderecht besteht unbeschadet anderweitiger verwaltungsrechtlicher oder gerichtlicher Rechtsbehelfe.

Recht auf Datenübertragbarkeit

Sie haben das Recht, Daten, die wir auf Grundlage Ihrer Einwilligung oder in Erfüllung eines Vertrags automatisiert verarbeiten, an sich oder an einen Dritten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format aushändigen zu lassen. Sofern Sie die direkte Übertragung der Daten an einen anderen Verantwortlichen verlangen, erfolgt dies nur, soweit es technisch machbar ist.

SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung

Diese Seite nutzt aus Sicherheitsgründen und zum Schutz der Übertragung vertraulicher Inhalte, wie zum Beispiel Bestellungen oder Anfragen, die Sie an uns als Seitenbetreiber senden, eine SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung. Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie daran, dass die Adresszeile des Browsers von „http://" auf „https://" wechselt und an dem Schloss-Symbol in Ihrer Browserzeile.

Wenn die SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung aktiviert ist, können die Daten, die Sie an uns übermitteln, nicht von Dritten mitgelesen werden.

Auskunft, Löschung und Berichtigung

Sie haben im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen jederzeit das Recht auf unentgeltliche Auskunft über Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten, deren Herkunft und Empfänger und den Zweck der Datenverarbeitung und ggf. ein Recht auf Berichtigung oder Löschung dieser Daten. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema personenbezogene Daten können Sie sich jederzeit an uns wenden.

Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Hierzu können Sie sich jederzeit an uns wenden. Das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung besteht in folgenden Fällen:

  • Wenn Sie die Richtigkeit Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten bestreiten, benötigen wir in der Regel Zeit, um dies zu überprüfen. Für die Dauer der Prüfung haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
  • Wenn die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten unrechtmäßig geschah/geschieht, können Sie statt der Löschung die Einschränkung der Datenverarbeitung verlangen.
  • Wenn wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr benötigen, Sie sie jedoch zur Ausübung, Verteidigung oder Geltendmachung von Rechtsansprüchen benötigen, haben Sie das Recht, statt der Löschung die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
  • Wenn Sie einen Widerspruch nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben, muss eine Abwägung zwischen Ihren und unseren Interessen vorgenommen werden. Solange noch nicht feststeht, wessen Interessen überwiegen, haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.

Wenn Sie die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten eingeschränkt haben, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Europäischen Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.

4. Datenerfassung auf dieser Website

Server-Log-Dateien

Der Provider der Seiten erhebt und speichert automatisch Informationen in so genannten Server-Log-Dateien, die Ihr Browser automatisch an uns übermittelt. Dies sind:

  • Browsertyp und Browserversion
  • verwendetes Betriebssystem
  • Referrer URL
  • Hostname des zugreifenden Rechners
  • Uhrzeit der Serveranfrage
  • IP-Adresse

Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen. Die Erfassung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der technisch fehlerfreien Darstellung und der Optimierung seiner Website – hierzu müssen die Server-Log-Files erfasst werden.

Kontaktformular

Wenn Sie uns per Kontaktformular Anfragen zukommen lassen, werden Ihre Angaben aus dem Anfrageformular inklusive der von Ihnen dort angegebenen Kontaktdaten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen bei uns gespeichert. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.

Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sofern Ihre Anfrage mit der Erfüllung eines Vertrags zusammenhängt oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist. In allen übrigen Fällen beruht die Verarbeitung auf unserem berechtigten Interesse an der effektiven Bearbeitung der an uns gerichteten Anfragen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) oder auf Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), sofern diese abgefragt wurde.

Die von Ihnen im Kontaktformular eingegebenen Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z. B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihrer Anfrage). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt.

Anfrage per E-Mail, Telefon oder Telefax

Wenn Sie uns per E-Mail, Telefon oder Telefax kontaktieren, wird Ihre Anfrage inklusive aller daraus hervorgehenden personenbezogenen Daten (Name, Anfrage) zum Zwecke der Bearbeitung Ihres Anliegens bei uns gespeichert und verarbeitet. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.

Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sofern Ihre Anfrage mit der Erfüllung eines Vertrags zusammenhängt oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist. In allen übrigen Fällen beruht die Verarbeitung auf unserem berechtigten Interesse an der effektiven Bearbeitung der an uns gerichteten Anfragen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) oder auf Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), sofern diese abgefragt wurde.

Die von Ihnen an uns per Kontaktanfragen übersandten Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z. B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihres Anliegens). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere gesetzliche Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt.

5. Plugins und Tools

Google Fonts (lokales Hosting)

Diese Seite nutzt zur einheitlichen Darstellung von Schriftarten so genannte Google Fonts, die von Google bereitgestellt werden. Die Google Fonts sind lokal auf diesem Server installiert. Eine Verbindung zu Servern von Google findet dabei nicht statt.

Weitere Informationen zu Google Fonts finden Sie unter https://developers.google.com/fonts/faq und in der Datenschutzerklärung von Google: https://policies.google.com/privacy?hl=de.

Google Maps

Diese Seite nutzt über eine API den Kartendienst Google Maps. Anbieter ist die Google Ireland Limited ("Google"), Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland.

Zur Nutzung der Funktionen von Google Maps ist es notwendig, Ihre IP-Adresse zu speichern. Diese Informationen werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Der Anbieter dieser Seite hat keinen Einfluss auf diese Datenübertragung.

Die Nutzung von Google Maps erfolgt im Interesse einer ansprechenden Darstellung unserer Online-Angebote und an einer leichten Auffindbarkeit der von uns auf der Website angegebenen Orte. Dies stellt ein berechtigtes Interesse im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dar. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TTDSG, soweit die Einwilligung die Speicherung von Cookies oder den Zugriff auf Informationen im Endgerät des Nutzers (z. B. Device-Fingerprinting) im Sinne des TTDSG umfasst. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.

Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in der Datenschutzerklärung von Google: https://policies.google.com/privacy?hl=de.

6. Eigene Dienste

Google Analytics

Diese Website nutzt Funktionen des Webanalysedienstes Google Analytics. Anbieter ist die Google Ireland Limited ("Google"), Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland.

Google Analytics ermöglicht es dem Websitebetreiber, das Verhalten der Websitebesucher zu analysieren. Hierbei erhält der Websitebetreiber verschiedene Nutzungsdaten, wie z. B. Seitenaufrufe, Verweildauer, verwendete Betriebssysteme und Herkunft des Nutzers. Diese Daten werden in einer User-ID zusammengefasst und dem jeweiligen Endgerät des Websitebesuchers zugeordnet.

Google Analytics verwendet Technologien, die die Wiedererkennung des Nutzers zum Zwecke der Analyse des Nutzerverhaltens ermöglichen (z. B. Cookies oder Device-Fingerprinting). Die von Google erfassten Informationen über die Nutzung dieser Website werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert.

Die Nutzung dieses Dienstes erfolgt auf Grundlage Ihrer Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TTDSG. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.

Die Datenübertragung in die USA wird auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission gestützt. Details finden Sie hier: https://privacy.google.com/businesses/controllerterms/mccs/.

Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten bei Google Analytics finden Sie in der Datenschutzerklärung von Google: https://support.google.com/analytics/answer/6004245?hl=de.

Google reCAPTCHA

Wir nutzen "Google reCAPTCHA" (im Folgenden "reCAPTCHA") auf dieser Website. Anbieter ist die Google Ireland Limited ("Google"), Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland.

Mit reCAPTCHA soll überprüft werden, ob die Dateneingabe auf dieser Website (z. B. in einem Kontaktformular) durch einen Menschen oder durch ein automatisiertes Programm erfolgt. Hierzu analysiert reCAPTCHA das Verhalten des Websitebesuchers anhand verschiedener Merkmale. Diese Analyse beginnt automatisch, sobald der Websitebesucher die Website betritt. Zur Analyse wertet reCAPTCHA verschiedene Informationen aus (z. B. IP-Adresse, Verweildauer des Websitebesuchers auf der Website oder vom Nutzer getätigte Mausbewegungen). Die bei der Analyse erfassten Daten werden an Google weitergeleitet.

Die reCAPTCHA-Analysen laufen vollständig im Hintergrund. Websitebesucher werden nicht darauf hingewiesen, dass eine Analyse stattfindet.

Die Speicherung und Analyse der Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse daran, seine Website vor missbräuchlicher automatisierter Ausspähung und vor SPAM zu schützen. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TTDSG, soweit die Einwilligung die Speicherung von Cookies oder den Zugriff auf Informationen im Endgerät des Nutzers (z. B. Device-Fingerprinting) im Sinne des TTDSG umfasst. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.

Weitere Informationen zu Google reCAPTCHA finden Sie in den Google-Datenschutzbestimmungen und den Google Nutzungsbedingungen unter folgenden Links: https://policies.google.com/privacy?hl=de und https://policies.google.com/terms?hl=de.

7. Änderungen dieser Datenschutzerklärung

Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung anzupassen, damit sie stets den aktuellen rechtlichen Anforderungen entspricht oder um Änderungen unserer Leistungen in der Datenschutzerklärung umzusetzen, z. B. bei der Einführung neuer Services. Für Ihren erneuten Besuch gilt dann die neue Datenschutzerklärung.

8. Fragen zum Datenschutz

Wenn Sie Fragen zum Datenschutz haben, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail oder wenden Sie sich direkt an die für den Datenschutz verantwortliche Person in unserem Unternehmen:

info@pazdzewicz.de