In-Q-Tel

Wie die CIA-Venture-Capital-Firma mit Steuergeldern Überwachungstechnologie finanziert, Interessenkonflikte ignoriert und warum sie hinter Palantir, Google Earth und Hunderten von Geheimdienst-Tools steht

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In-Q-Tel ist eine der mächtigsten und am wenigsten bekannten Organisationen der Welt – eine CIA-finanzierte Venture-Capital-Firma, die seit 1999 mit über 1,8 Milliarden Dollar Steuergeldern mehr als 800 Technologieunternehmen finanziert hat (Fortune, NPR). Gegründet von CIA-Direktor George Tenet, finanziert In-Q-Tel Unternehmen wie Palantir, Google Earth (durch Keyhole), Anduril und Hunderte von anderen Technologiefirmen, die Überwachung, militärische Systeme und Geheimdienst-Tools entwickeln (Fortune, Wikipedia).

Der Name “In-Q-Tel” ist eine Anspielung auf Q aus den James Bond-Filmen – der technische Meister, der Geheimdienstagenten mit Hightech-Ausrüstung versorgt. Doch während Q fiktiv ist, ist In-Q-Tel real: Eine Organisation, die mit Steuergeldern Technologie finanziert, die Grundrechte gefährdet, Massenüberwachung ermöglicht und Interessenkonflikte ignoriert (Fortune, Business Insider).

Dieses Portrait untersucht die Verbindungen zwischen In-Q-Tel, der CIA, Überwachungstechnologie, Interessenkonflikten und den ungeklärten Fragen im Schatten der Macht.

Worum es geht

Die Anfänge: Von der CIA zur Venture-Capital-Firma

In-Q-Tel wurde 1999 von CIA-Direktor George Tenet gegründet, um die Innovationslücke zwischen Washingtons Sicherheitsestablishment und Silicon Valley zu schließen (Fortune, Wikipedia). Die Organisation war ursprünglich als “Peleus” bekannt und wurde später in “In-Q-It” umbenannt, bevor sie den finalen Namen “In-Q-Tel” erhielt – eine bewusste Anspielung auf Q aus den James Bond-Filmen (Wikipedia).

George Tenet und die Vision

George Tenet – CIA-Direktor von 1997 bis 2004 – erkannte, dass die Geheimdienstgemeinschaft nicht mit der rasanten Entwicklung der Informationstechnologie in Silicon Valley mithalten konnte (Wikipedia). Die CIA hatte traditionell Technologie intern entwickelt oder von großen Rüstungskonzernen gekauft – ein Prozess, der Jahre dauerte und oft veraltete Technologie produzierte.

Tenets Vision:

Ruth A. David und die wissenschaftliche Grundlage

Die Idee für In-Q-Tel stammt auch von Ruth A. David, die in den 1990er Jahren die CIA’s Directorate of Science & Technology leitete und für die rasche Einführung neuer Informationstechnologie plädierte (Wikipedia). David erkannte, dass die CIA nicht mehr in der Lage war, mit der Geschwindigkeit der technologischen Innovation Schritt zu halten.

Gilman Louie: Der erste CEO

Gilman Louie wurde der erste CEO von In-Q-Tel und führte die Organisation von 1999 bis 2006 (Wikipedia). Louie hatte zuvor bei Hasbro Interactive gearbeitet und brachte Erfahrung aus der Spieleindustrie mit – eine ungewöhnliche, aber strategische Wahl für eine Geheimdienst-Venture-Capital-Firma.

Die Struktur: Non-Profit mit CIA-Vertrag

In-Q-Tel ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, die durch eine Charta-Vereinbarung und einen jährlichen Vertrag mit der CIA gebunden ist (Wikipedia, NPR). Diese Struktur ermöglicht es In-Q-Tel:

Die Implikation: In-Q-Tel erhält Steuergelder, agiert aber wie eine private Venture-Capital-Firma – mit minimaler öffentlicher Rechenschaftspflicht.

Das Portfolio: Von Google Earth zu Palantir

In-Q-Tel hat in über 800 Unternehmen investiert und dabei schätzungsweise 1,8 Milliarden Dollar oder mehr eingesetzt (Fortune). Das Portfolio umfasst 25 Unicorns, 21 IPOs und 157 Übernahmen (Crunchbase). Doch mehr als 100 Investitionen sind geheim – die Öffentlichkeit erfährt nichts über sie (Wikipedia).

Keyhole und Google Earth: Die erste große Erfolgsgeschichte

In-Q-Tel’s erste Investition war Keyhole Corp. im Februar 2003 – ein Pionier in interaktiver 3D-Erdvisualisierung (In-Q-Tel). NIMA (National Imagery and Mapping Agency) setzte Keyhole’s Technologie sofort ein, um US-Truppen im Irak zu unterstützen (In-Q-Tel).

Im Oktober 2004 kaufte Google Keyhole für einen nicht offengelegten Betrag – die Technologie wurde zur Grundlage für Google Earth (In-Q-Tel, Crunchbase).

Die Implikation: Eine CIA-finanzierte Technologie wurde zu einem der am weitesten verbreiteten Mapping-Tools der Welt – mit Millionen von Nutzern, die möglicherweise nicht wissen, dass die Technologie ursprünglich für Geheimdienste entwickelt wurde.

Palantir: Die Überwachungsmaschine

In-Q-Tel war ein früher Investor in Palantir – dem umstrittenen Datenanalyse-Unternehmen, das heute eine Marktkapitalisierung von über 90 Milliarden Dollar hat (Fortune, Forbes). Palantir’s Technologie wird von ICE für Massenüberwachung von Migranten, vom US-Militär für Targeting-Systeme und von Geheimdiensten für Datenanalyse verwendet.

Die Verbindung: In-Q-Tel finanzierte Palantir in den frühen Jahren – eine Investition, die zu einem der mächtigsten Überwachungsunternehmen der Welt führte.

Anduril: Die KI-Kriegsmaschine

In-Q-Tel investierte auch in Anduril – ein Verteidigungsunternehmen, das KI-gestützte autonome Waffensysteme entwickelt (Fortune). Anduril arbeitet mit Palantir zusammen an Gefechtsfeld-Kommunikationssystemen, die von der US-Armee als “sehr hohes Risiko” eingestuft wurden (CNBC).

Weitere bemerkenswerte Exits

Google hat mindestens zwei In-Q-Tel-finanzierte Unternehmen übernommen:

Andere erfolgreiche Exits:

Die NatSec 100: In-Q-Tel’s Dominanz

Von den 100 schnellst wachsenden Venture-Capital-finanzierten Verteidigungs-Startups im NatSec 100 Report 2025 ist In-Q-Tel Investor in 32 Unternehmen – mehr als jede andere Firma (Fortune).

Die Implikation: In-Q-Tel kontrolliert einen erheblichen Teil des Verteidigungstechnologie-Marktes – eine massive Konzentration von Macht in den Händen einer CIA-finanzierten Organisation.

Oracle: Die historische Verbindung

Während Oracle nicht direkt von In-Q-Tel finanziert wurde (das Unternehmen war bereits etabliert, als In-Q-Tel 1999 gegründet wurde), gibt es eine wichtige Verbindung: Oracle war der erste Kunde der CIA im Jahr 1977, und Oracle’s CEO Safra Catz sitzt im Board von In-Q-Tel (Business Insider, Gizmodo).

Oracle kontrolliert heute die klassifizierte Cloud-Infrastruktur der USA und arbeitet eng mit Geheimdiensten zusammen. Die Verbindung über Safra Catz zeigt, wie tief die Beziehungen zwischen Oracle, der CIA und In-Q-Tel sind. Für mehr Details über Oracle’s Verbindung zur CIA siehe: Larry Ellison – Ein Portrait.

Die Finanzierung: Steuergelder für Geheimdienst-Technologie

In-Q-Tel erhält Steuergelder, um Technologie für Geheimdienste zu finanzieren. Seit 2011 hat die Organisation schätzungsweise 1,2 Milliarden Dollar Steuergelder erhalten (Marketplace). Fortune schätzt, dass In-Q-Tel seit ihrer Gründung mindestens 1,8 Milliarden Dollar investiert hat (Fortune).

Wie die Finanzierung funktioniert

In-Q-Tel erhält Geld durch:

Die Struktur:

Die Budget-Transparenz

Während In-Q-Tel Steuergelder erhält, ist die vollständige Höhe der Finanzierung nicht öffentlich bekannt. Die Organisation muss nicht die gleichen Transparenzanforderungen erfüllen wie andere Regierungsbehörden.

Die Frage bleibt: Wie viel Steuergeld fließt tatsächlich in In-Q-Tel? Und wer profitiert von diesen Investitionen?

Interessenkonflikte: Board-Mitglieder und finanzielle Verbindungen

Eine Untersuchung des Wall Street Journal ergab, dass fast die Hälfte von In-Q-Tel’s 11 Board-Trustees finanzielle Verbindungen zu Unternehmen hat, in die In-Q-Tel investiert (Business Insider). Mindestens 17 Investitionen betrafen Trustees mit finanziellen Beteiligungen, und in drei Fällen saßen Trustees sowohl im Board von In-Q-Tel als auch in den Boards von Unternehmen, in die In-Q-Tel investierte (Business Insider).

Die Board-Mitglieder

In-Q-Tel’s Board of Trustees umfasst:

Das Problem der Interessenkonflikte

Während In-Q-Tel behauptet, dass solche Konflikte offengelegt werden und Trustees sich von Abstimmungen enthalten, argumentieren Kritiker, dass diese Anordnung problematisch ist, da die Firma jährlich über 100 Millionen Dollar Steuergelder investiert (Business Insider).

Die Implikation: Board-Mitglieder können von Investitionen profitieren, die mit Steuergeldern finanziert werden – eine massive Verletzung der öffentlichen Rechenschaftspflicht.

Oracle und Safra Catz: Die historische CIA-Verbindung

Safra A. Catz – CEO von Oracle – sitzt im Board von In-Q-Tel. Diese Verbindung ist besonders bemerkenswert, da Oracle eine tiefgreifende historische Verbindung zur CIA hat: Oracle war der erste Kunde der CIA im Jahr 1977, und der Codename “Oracle” stammt direkt von der Geheimdienstbehörde (Business Insider, Gizmodo).

Während Oracle nicht direkt von In-Q-Tel finanziert wurde (das Unternehmen war bereits etabliert, als In-Q-Tel 1999 gegründet wurde), zeigt die Verbindung über Safra Catz die engen Beziehungen zwischen Oracle, der CIA und In-Q-Tel:

Die Frage bleibt: Profitieren Oracle oder andere Unternehmen von Catz’s Position im In-Q-Tel Board? Und was bedeutet es, wenn Oracle’s CEO – ein Unternehmen mit historischer CIA-Verbindung – im Board einer CIA-finanzierten Venture-Capital-Firma sitzt?

Für mehr Details über Oracle’s Verbindung zur CIA und Larry Ellison’s Rolle siehe: Larry Ellison – Ein Portrait.

Überwachungstechnologie: Fourth Amendment umgehen

In-Q-Tel finanziert Technologie, die Überwachung ermöglicht und möglicherweise Fourth Amendment-Schutzmaßnahmen umgeht. US-Geheimdienste kaufen zunehmend kommerziell verfügbare persönliche Daten – einschließlich Standortinformationen von Smartphones und Dating-Apps – um Fourth Amendment-Schutzmaßnahmen zu umgehen, die sonst Gerichtsbeschlüsse erfordern würden (The Intercept).

Der “Intelligence Community Data Consortium”

Das Office of the Director of National Intelligence entwickelt ein zentralisiertes “Intelligence Community Data Consortium” Portal, um Geheimdiensten den Zugang zu sensiblen kommerziellen persönlichen Daten zu erleichtern (The Intercept). Kritiker warnen, dass dies einen “One-Stop-Shop” für Massenüberwachung darstellt, der verfassungsrechtliche Datenschutzbestimmungen umgeht.

Die Verbindung zu In-Q-Tel:

Der “Molar Mic”: Spionage-Technologie

In-Q-Tel investierte 2009 in die Entwicklung des “Molar Mic” – ein zahnmontiertes Kommunikationsgerät für Geheimdienstagenten, das Audio aufnimmt und Signale drahtlos überträgt (Fortune). Die Entwickler sind durch ihre Regierungsverträge daran gehindert, über ihre Verträge zu sprechen.

Die Implikation: In-Q-Tel finanziert geheime Spionage-Technologie, die der Öffentlichkeit nicht bekannt ist – eine massive Transparenzlücke.

Evolv Technology: Bedrohungserkennung

In-Q-Tel investierte in Evolv Technology – ein Unternehmen, das modulare Bedrohungserkennungssysteme entwickelt (In-Q-Tel). Diese Systeme werden an Flughäfen, Schulen und anderen öffentlichen Orten eingesetzt.

Die Frage bleibt: Werden diese Systeme auch für Überwachung verwendet? Und welche Daten sammeln sie?

Europäische Expansion: In-Q-Tel investiert in Europa

In-Q-Tel hat seine internationale Expansion vorangetrieben und Büros in London, Sydney, Deutschland und Singapur eröffnet (In-Q-Tel, FTM). Die Organisation investierte 2023 etwa 35 Millionen Dollar in Europa – eine fast siebenfache Steigerung von weniger als 5 Millionen Dollar im Jahr 2017 (FTM).

Die europäischen Investitionen

In-Q-Tel hat in mindestens 52 europäische Startups investiert (FTM). Bemerkenswerte Investitionen umfassen:

Die Implikationen für Europa

Die europäische Expansion von In-Q-Tel wirft kritische Fragen auf:

  1. Digitale Souveränität: Sollte Europa von einer CIA-finanzierten Organisation abhängig sein?
  2. Datenschutz: Können US-Geheimdienste auf Daten von europäischen Startups zugreifen, in die In-Q-Tel investiert?
  3. Wettbewerb: Verzerrt In-Q-Tel’s Finanzierung den europäischen Technologiemarkt?
  4. Transparenz: Warum investiert eine CIA-finanzierte Organisation in europäische Startups?

Quantum Systems: Drohnen für die Ukraine

Quantum Systems – ein deutsches Unternehmen, in das In-Q-Tel investierte – hat fast 1.000 KI-gestützte Drohnen an die ukrainische Armee geliefert (FTM). Die Drohnen werden für Aufklärung und Targeting verwendet.

Die Frage bleibt: Profitieren US-Geheimdienste von Daten, die durch diese Drohnen gesammelt werden? Und was bedeutet es, wenn eine CIA-finanzierte Organisation in ein Unternehmen investiert, das Waffen für einen Krieg liefert?

Die Geheimhaltung: Mehr als 100 geheime Investitionen

Mehr als 100 von In-Q-Tel’s Investitionen sind geheim – die Öffentlichkeit erfährt nichts über sie (Wikipedia). Diese Geheimhaltung macht es unmöglich zu wissen:

Warum die Geheimhaltung?

In-Q-Tel argumentiert, dass die Geheimhaltung notwendig ist, um:

Doch Kritiker argumentieren, dass die Geheimhaltung:

Die Transparenz-Lücke

Während In-Q-Tel einige Investitionen öffentlich macht, bleiben die meisten verborgen. Die Organisation muss nicht die gleichen Transparenzanforderungen erfüllen wie andere Regierungsbehörden.

Die Frage bleibt: Was verbirgt sich hinter den mehr als 100 geheimen Investitionen? Und warum sollte die Öffentlichkeit nicht wissen, wofür ihre Steuergelder verwendet werden?

Kritik und Kontroversen

In-Q-Tel hat Kritik von Bürgerrechtsorganisationen, Datenschutzaktivisten und Transparenz-Befürwortern erhalten. Die Hauptkritikpunkte umfassen:

1. Fehlende Transparenz

In-Q-Tel muss nicht die gleichen Transparenzanforderungen erfüllen wie andere Regierungsbehörden. Die Öffentlichkeit hat minimalen Einblick in:

2. Interessenkonflikte

Fast die Hälfte der Board-Mitglieder hat finanzielle Verbindungen zu Portfolio-Unternehmen. Dies schafft Anreize für Investitionen, die Board-Mitgliedern persönlich nützen, anstatt dem öffentlichen Interesse zu dienen.

3. Überwachungstechnologie

In-Q-Tel finanziert Technologie, die Überwachung ermöglicht und Fourth Amendment-Schutzmaßnahmen umgeht. Steuergelder werden verwendet, um Technologie zu entwickeln, die Grundrechte gefährdet.

4. Fehlende demokratische Kontrolle

In-Q-Tel agiert als private Organisation, erhält aber Steuergelder. Diese Struktur macht demokratische Kontrolle schwierig, da die Organisation nicht den gleichen Rechenschaftspflichten unterliegt wie Regierungsbehörden.

5. Europäische Expansion

In-Q-Tel’s Investitionen in europäische Startups werfen Fragen über digitale Souveränität, Datenschutz und Wettbewerbsverzerrung auf.

Die Verbindung zu Palantir: Ein Fallbeispiel der CIA-Finanzierung

Palantir ist eines der bekanntesten Beispiele für In-Q-Tel’s Investitionen – und zeigt, wie CIA-Finanzierung zu mächtigen Überwachungsunternehmen führt. Die Verbindung zwischen In-Q-Tel und Palantir ist tiefgreifender als öffentlich bekannt.

Die frühe Finanzierung: Silicon Valley lehnte ab

Als Palantir CEO Alex Karp das Unternehmen um 2004 traditionellen Silicon Valley Venture-Capital-Firmen wie Sequoia Capital präsentierte, wurde es größtenteils abgelehnt (Washington Post). Ein VC-Partner schlug vor, dass Palantir, wenn es mit der Regierung arbeiten wolle, In-Q-Tel kontaktieren sollte (Washington Post).

Die Ironie: Silicon Valley lehnte Palantir ab, weil es zu “geheimdienstlich” war – doch genau das machte es für In-Q-Tel attraktiv. Die CIA-finanzierte Organisation wurde zu Palantir’s Rettungsanker.

Die strategische Verbindung

In-Q-Tel war nicht nur ein Investor – die Organisation wurde zu einem strategischen Partner, der Palantir:

Die Implikation: Palantir wurde nicht nur finanziert, sondern strategisch entwickelt, um CIA-Bedürfnisse zu erfüllen. Die Technologie wurde von Anfang an für Überwachung und Datenanalyse konzipiert.

Die Entwicklung zur Überwachungsmaschine

Heute hat Palantir:

Die ungeklärten Fragen

Doch vieles bleibt im Schatten:

Die Frage bleibt: War Palantir von Anfang an als Überwachungsmaschine konzipiert, oder entwickelte es sich dazu? Die Verbindung zu In-Q-Tel deutet auf Ersteres hin.

Die Implikation

In-Q-Tel’s frühe Investition in Palantir half, eines der mächtigsten Überwachungsunternehmen der Welt zu schaffen. Steuergelder finanzierten die Entwicklung von Technologie, die heute Grundrechte gefährdet – eine Investition, die sich für die CIA als äußerst profitabel erwies, aber für die Demokratie gefährlich ist.

Geheime Projekte: Der “Molar Mic” und andere Black-Budget-Technologien

Während In-Q-Tel einige Investitionen öffentlich macht, bleiben viele Projekte geheim – besonders solche, die direkt für Spionage und Überwachung entwickelt werden. Ein bemerkenswertes Beispiel ist der “Molar Mic” – eine Technologie, die zeigt, wie weit In-Q-Tel’s geheime Projekte gehen.

Der “Molar Mic”: Spionage-Technologie in Kaugummi-Größe

In-Q-Tel investierte 2009 in Integrated Tactical Technologies (iT2), um den “Molar Mic” zu entwickeln – ein Kommunikationsgerät in Kaugummi-Größe, das hochauflösendes Audio aufnimmt und Signale durch Vibration des Innenohrnervs überträgt (Fortune). Die Technologie ist so klein, dass sie in einem Zahn montiert werden kann.

Die Funktionalität:

Die Implikation: In-Q-Tel finanziert Technologie, die für verdeckte Spionage entwickelt wurde – Technologie, die möglicherweise gegen Gesetze und Menschenrechte verstößt, aber durch Geheimhaltung geschützt ist.

Die Geheimhaltung: Mehr als 100 geheime Investitionen

Mehr als 100 von In-Q-Tel’s Investitionen sind geheim – die Öffentlichkeit erfährt nichts über sie (Wikipedia). Diese Geheimhaltung macht es unmöglich zu wissen:

Die Frage bleibt: Was verbirgt sich hinter den mehr als 100 geheimen Investitionen? Und warum sollte die Öffentlichkeit nicht wissen, wofür ihre Steuergelder verwendet werden?

Project Stargate: Die CIA’s Geschichte mit geheimen Projekten

Project Stargate war ein CIA-Programm, das von 1972 bis 1995 “Remote Viewing” – die angebliche Fähigkeit, entfernte Orte zu “sehen” – untersuchte (CIA, FAS). Während Project Stargate nicht direkt mit In-Q-Tel verbunden ist, zeigt es die CIA’s lange Geschichte mit geheimen, umstrittenen Projekten.

Die Parallelen:

Die Implikation: In-Q-Tel setzt eine Tradition fort, in der die CIA geheime Projekte mit Steuergeldern finanziert – Projekte, die möglicherweise unwirksam oder ethisch problematisch sind, aber durch Geheimhaltung geschützt werden.

Quantum Computing: D-Wave und die Zukunft der Spionage

In-Q-Tel investierte 2012 30 Millionen Dollar in D-Wave Systems – das erste kommerzielle Quantencomputing-Unternehmen – zusammen mit Bezos Expeditions (In-Q-Tel). Die Investition zeigt In-Q-Tel’s Fokus auf zukünftige Technologien, die Spionage und Kryptographie revolutionieren könnten.

Die Quantencomputing-Revolution

Quantencomputing könnte:

Die Implikation: In-Q-Tel investiert in Technologie, die die Zukunft der Spionage und Kryptographie bestimmen wird – Technologie, die sowohl für Verteidigung als auch für Angriff verwendet werden kann.

Die Geheimhaltung

Während In-Q-Tel’s Investition in D-Wave öffentlich bekannt ist, bleiben viele Details geheim:

Die Frage bleibt: Wird Quantencomputing für Spionage oder Verteidigung verwendet? Und wer kontrolliert diese mächtige Technologie?

Biometrische Überwachung: Gesichtserkennung und 3D-Scanning

In-Q-Tel investierte 2005 etwa 6 Millionen Dollar in A4Vision Inc. – ein Unternehmen, das 3D-Gesichtsscanning und Erkennungssoftware entwickelt (InformationWeek). Die Investition zeigt In-Q-Tel’s Fokus auf biometrische Überwachungstechnologie.

Die Technologie

A4Vision’s Technologie:

Die Anwendungen:

Die Implikation: In-Q-Tel finanziert Technologie, die Massenüberwachung ermöglicht – Technologie, die in Flughäfen, Casinos und anderen öffentlichen Räumen eingesetzt wird, oft ohne Wissen der Betroffenen.

Die Datenschutzbedenken

Biometrische Überwachung wirft kritische Fragen auf:

Die Frage bleibt: Wer kontrolliert die biometrischen Daten? Und was passiert, wenn sie in falsche Hände geraten?

Satelliten-Überwachung: Orbital Insight und die Demokratisierung der Spionage

In-Q-Tel investierte 2016 in Orbital Insight – ein Unternehmen, das Satellitenbilder mit maschinellem Lernen analysiert, um quantitative globale Erkenntnisse zu liefern (In-Q-Tel). Die Investition zeigt, wie kommerzielle Satelliten-Überwachung traditionell staatliche Spionage-Fähigkeiten demokratisiert.

Die Technologie

Orbital Insight nutzt:

Die Anwendungen:

Die Implikation: Kommerzielle Satelliten-Überwachung ermöglicht es nicht nur Regierungen, sondern auch Unternehmen und Organisationen, globale Überwachung durchzuführen – eine massive Verschiebung der Machtverhältnisse.

Die Ukraine-Verbindung

Während des Ukraine-Krieges haben kommerzielle Satellitenunternehmen wie Maxar, Capella Space und Planet Satellitenbilder für Aufklärungszwecke bereitgestellt (In-Q-Tel). Diese Bilder wurden verwendet, um:

Die Frage bleibt: Wer profitiert von diesen Satellitenbildern? Und werden sie auch für andere Zwecke verwendet, die nicht öffentlich bekannt sind?

Data Broker-Verbindungen: Der “One-Stop-Shop” für Geheimdienste

Das Office of the Director of National Intelligence entwickelt ein zentralisiertes “Intelligence Community Data Consortium” Portal, um Geheimdiensten den Zugang zu sensiblen kommerziellen persönlichen Daten zu erleichtern (The Intercept). Während In-Q-Tel nicht direkt an diesem Portal beteiligt ist, finanziert die Organisation Unternehmen, die Datenanalyse und Überwachungstechnologie entwickeln, die dieses Portal ermöglichen.

Die Datenbroker-Industrie

Datenbroker sammeln persönliche Daten aus mehreren Quellen:

Diese Daten werden dann an Regierungen, Unternehmen und andere Organisationen verkauft – oft ohne Wissen oder Zustimmung der betroffenen Personen.

Die Fourth Amendment-Umgehung

Geheimdienste nutzen Datenbroker, um Fourth Amendment-Schutzmaßnahmen zu umgehen:

Die Implikation: In-Q-Tel finanziert Technologie, die es Geheimdiensten ermöglicht, verfassungsrechtliche Schutzmaßnahmen zu umgehen – eine massive Bedrohung für Grundrechte.

Die In-Q-Tel-Verbindung

Während In-Q-Tel nicht direkt Datenbroker finanziert, investiert die Organisation in Unternehmen, die:

Die Frage bleibt: Welche Rolle spielt In-Q-Tel bei der Entwicklung von Technologie, die das “Intelligence Community Data Consortium” ermöglicht? Und werden Steuergelder verwendet, um Überwachungstechnologie zu finanzieren, die Grundrechte gefährdet?

Die ungeklärten Verbindungen: Spekulationen und Hinweise

Während viele In-Q-Tel-Investitionen öffentlich bekannt sind, bleiben viele Verbindungen ungeklärt. Diese Spekulationen basieren auf Mustern, Hinweisen und öffentlich verfügbaren Informationen – nicht auf bestätigten Fakten.

Mögliche Verbindungen zu anderen geheimen Projekten

Basierend auf In-Q-Tel’s Investitionsmustern und öffentlich verfügbaren Informationen könnten Verbindungen zu folgenden Bereichen bestehen:

  1. KI-gestützte Spionage: Investitionen in Unternehmen, die KI für Datenanalyse entwickeln
  2. Cyber-Warfare: Finanzierung von Unternehmen, die offensive Cyber-Fähigkeiten entwickeln
  3. Social Media Monitoring: Investitionen in Unternehmen, die Social-Media-Überwachung betreiben
  4. IoT-Überwachung: Finanzierung von Unternehmen, die Internet-of-Things-Geräte für Spionage nutzen
  5. Deepfake-Technologie: Investitionen in Unternehmen, die Deepfake-Technologie entwickeln

Die Methodik der Spekulation

Diese Spekulationen basieren auf:

Die Implikation: Die fehlende Transparenz macht es unmöglich zu wissen, welche Technologie In-Q-Tel finanziert – eine massive Bedrohung für Demokratie und Grundrechte.

Fazit: Die CIA-Venture-Capital-Firma

In-Q-Tel ist eine der mächtigsten und am wenigsten bekannten Organisationen der Welt – eine CIA-finanzierte Venture-Capital-Firma, die mit über 1,8 Milliarden Dollar Steuergeldern mehr als 800 Technologieunternehmen finanziert hat.

Die Macht

In-Q-Tel kontrolliert:

Die Probleme

Doch vieles bleibt im Schatten:

Die größere Frage

In einer Welt, in der Geheimdienste Venture-Capital-Firmen betreiben, die mit Steuergeldern Technologie finanzieren – wer kontrolliert die Kontrolleure?

In-Q-Tel zeigt, wie mächtig eine Organisation werden kann, wenn sie:

Die Antwort liegt nicht nur bei Regierungen, sondern auch bei Bürgern, die Transparenz fordern und Grundrechte verteidigen.


Quellen und weiterführende Informationen

In-Q-Tel Geschichte und Gründung

Portfolio und Investitionen

Finanzierung und Budget

Interessenkonflikte

Überwachung und Datenschutz

Europäische Expansion

Geheime Projekte und Technologien

Quantum Computing und KI

Biometrische Überwachung

Satelliten-Überwachung

Data Broker und Überwachung

Palantir-Verbindung

Weitere Informationen

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WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, SO HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN; DIES GILT AUCH FÜR DAS PROFILING, SOWEIT ES MIT SOLCHER DIREKTWERBUNG IN VERBINDUNG STEHT. WENN SIE WIDERSPRECHEN, WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN ANSCHLIESSEND NICHT MEHR ZUM ZWECKE DER DIREKTWERBUNG VERWENDET (WIDERSPRUCH NACH ART. 21 ABS. 2 DSGVO).

Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde

Im Falle von Verstößen gegen die DSGVO steht den Betroffenen ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres gewöhnlichen Aufenthalts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes zu. Das Beschwerderecht besteht unbeschadet anderweitiger verwaltungsrechtlicher oder gerichtlicher Rechtsbehelfe.

Recht auf Datenübertragbarkeit

Sie haben das Recht, Daten, die wir auf Grundlage Ihrer Einwilligung oder in Erfüllung eines Vertrags automatisiert verarbeiten, an sich oder an einen Dritten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format aushändigen zu lassen. Sofern Sie die direkte Übertragung der Daten an einen anderen Verantwortlichen verlangen, erfolgt dies nur, soweit es technisch machbar ist.

SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung

Diese Seite nutzt aus Sicherheitsgründen und zum Schutz der Übertragung vertraulicher Inhalte, wie zum Beispiel Bestellungen oder Anfragen, die Sie an uns als Seitenbetreiber senden, eine SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung. Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie daran, dass die Adresszeile des Browsers von „http://" auf „https://" wechselt und an dem Schloss-Symbol in Ihrer Browserzeile.

Wenn die SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung aktiviert ist, können die Daten, die Sie an uns übermitteln, nicht von Dritten mitgelesen werden.

Auskunft, Löschung und Berichtigung

Sie haben im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen jederzeit das Recht auf unentgeltliche Auskunft über Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten, deren Herkunft und Empfänger und den Zweck der Datenverarbeitung und ggf. ein Recht auf Berichtigung oder Löschung dieser Daten. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema personenbezogene Daten können Sie sich jederzeit an uns wenden.

Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Hierzu können Sie sich jederzeit an uns wenden. Das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung besteht in folgenden Fällen:

  • Wenn Sie die Richtigkeit Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten bestreiten, benötigen wir in der Regel Zeit, um dies zu überprüfen. Für die Dauer der Prüfung haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
  • Wenn die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten unrechtmäßig geschah/geschieht, können Sie statt der Löschung die Einschränkung der Datenverarbeitung verlangen.
  • Wenn wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr benötigen, Sie sie jedoch zur Ausübung, Verteidigung oder Geltendmachung von Rechtsansprüchen benötigen, haben Sie das Recht, statt der Löschung die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
  • Wenn Sie einen Widerspruch nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben, muss eine Abwägung zwischen Ihren und unseren Interessen vorgenommen werden. Solange noch nicht feststeht, wessen Interessen überwiegen, haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.

Wenn Sie die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten eingeschränkt haben, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Europäischen Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.

4. Datenerfassung auf dieser Website

Server-Log-Dateien

Der Provider der Seiten erhebt und speichert automatisch Informationen in so genannten Server-Log-Dateien, die Ihr Browser automatisch an uns übermittelt. Dies sind:

  • Browsertyp und Browserversion
  • verwendetes Betriebssystem
  • Referrer URL
  • Hostname des zugreifenden Rechners
  • Uhrzeit der Serveranfrage
  • IP-Adresse

Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen. Die Erfassung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der technisch fehlerfreien Darstellung und der Optimierung seiner Website – hierzu müssen die Server-Log-Files erfasst werden.

Kontaktformular

Wenn Sie uns per Kontaktformular Anfragen zukommen lassen, werden Ihre Angaben aus dem Anfrageformular inklusive der von Ihnen dort angegebenen Kontaktdaten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen bei uns gespeichert. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.

Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sofern Ihre Anfrage mit der Erfüllung eines Vertrags zusammenhängt oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist. In allen übrigen Fällen beruht die Verarbeitung auf unserem berechtigten Interesse an der effektiven Bearbeitung der an uns gerichteten Anfragen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) oder auf Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), sofern diese abgefragt wurde.

Die von Ihnen im Kontaktformular eingegebenen Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z. B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihrer Anfrage). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt.

Anfrage per E-Mail, Telefon oder Telefax

Wenn Sie uns per E-Mail, Telefon oder Telefax kontaktieren, wird Ihre Anfrage inklusive aller daraus hervorgehenden personenbezogenen Daten (Name, Anfrage) zum Zwecke der Bearbeitung Ihres Anliegens bei uns gespeichert und verarbeitet. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.

Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sofern Ihre Anfrage mit der Erfüllung eines Vertrags zusammenhängt oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist. In allen übrigen Fällen beruht die Verarbeitung auf unserem berechtigten Interesse an der effektiven Bearbeitung der an uns gerichteten Anfragen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) oder auf Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), sofern diese abgefragt wurde.

Die von Ihnen an uns per Kontaktanfragen übersandten Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z. B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihres Anliegens). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere gesetzliche Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt.

5. Plugins und Tools

Google Fonts (lokales Hosting)

Diese Seite nutzt zur einheitlichen Darstellung von Schriftarten so genannte Google Fonts, die von Google bereitgestellt werden. Die Google Fonts sind lokal auf diesem Server installiert. Eine Verbindung zu Servern von Google findet dabei nicht statt.

Weitere Informationen zu Google Fonts finden Sie unter https://developers.google.com/fonts/faq und in der Datenschutzerklärung von Google: https://policies.google.com/privacy?hl=de.

Google Maps

Diese Seite nutzt über eine API den Kartendienst Google Maps. Anbieter ist die Google Ireland Limited ("Google"), Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland.

Zur Nutzung der Funktionen von Google Maps ist es notwendig, Ihre IP-Adresse zu speichern. Diese Informationen werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Der Anbieter dieser Seite hat keinen Einfluss auf diese Datenübertragung.

Die Nutzung von Google Maps erfolgt im Interesse einer ansprechenden Darstellung unserer Online-Angebote und an einer leichten Auffindbarkeit der von uns auf der Website angegebenen Orte. Dies stellt ein berechtigtes Interesse im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dar. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TTDSG, soweit die Einwilligung die Speicherung von Cookies oder den Zugriff auf Informationen im Endgerät des Nutzers (z. B. Device-Fingerprinting) im Sinne des TTDSG umfasst. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.

Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in der Datenschutzerklärung von Google: https://policies.google.com/privacy?hl=de.

6. Eigene Dienste

Google Analytics

Diese Website nutzt Funktionen des Webanalysedienstes Google Analytics. Anbieter ist die Google Ireland Limited ("Google"), Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland.

Google Analytics ermöglicht es dem Websitebetreiber, das Verhalten der Websitebesucher zu analysieren. Hierbei erhält der Websitebetreiber verschiedene Nutzungsdaten, wie z. B. Seitenaufrufe, Verweildauer, verwendete Betriebssysteme und Herkunft des Nutzers. Diese Daten werden in einer User-ID zusammengefasst und dem jeweiligen Endgerät des Websitebesuchers zugeordnet.

Google Analytics verwendet Technologien, die die Wiedererkennung des Nutzers zum Zwecke der Analyse des Nutzerverhaltens ermöglichen (z. B. Cookies oder Device-Fingerprinting). Die von Google erfassten Informationen über die Nutzung dieser Website werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert.

Die Nutzung dieses Dienstes erfolgt auf Grundlage Ihrer Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TTDSG. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.

Die Datenübertragung in die USA wird auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission gestützt. Details finden Sie hier: https://privacy.google.com/businesses/controllerterms/mccs/.

Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten bei Google Analytics finden Sie in der Datenschutzerklärung von Google: https://support.google.com/analytics/answer/6004245?hl=de.

Google reCAPTCHA

Wir nutzen "Google reCAPTCHA" (im Folgenden "reCAPTCHA") auf dieser Website. Anbieter ist die Google Ireland Limited ("Google"), Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland.

Mit reCAPTCHA soll überprüft werden, ob die Dateneingabe auf dieser Website (z. B. in einem Kontaktformular) durch einen Menschen oder durch ein automatisiertes Programm erfolgt. Hierzu analysiert reCAPTCHA das Verhalten des Websitebesuchers anhand verschiedener Merkmale. Diese Analyse beginnt automatisch, sobald der Websitebesucher die Website betritt. Zur Analyse wertet reCAPTCHA verschiedene Informationen aus (z. B. IP-Adresse, Verweildauer des Websitebesuchers auf der Website oder vom Nutzer getätigte Mausbewegungen). Die bei der Analyse erfassten Daten werden an Google weitergeleitet.

Die reCAPTCHA-Analysen laufen vollständig im Hintergrund. Websitebesucher werden nicht darauf hingewiesen, dass eine Analyse stattfindet.

Die Speicherung und Analyse der Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse daran, seine Website vor missbräuchlicher automatisierter Ausspähung und vor SPAM zu schützen. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TTDSG, soweit die Einwilligung die Speicherung von Cookies oder den Zugriff auf Informationen im Endgerät des Nutzers (z. B. Device-Fingerprinting) im Sinne des TTDSG umfasst. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.

Weitere Informationen zu Google reCAPTCHA finden Sie in den Google-Datenschutzbestimmungen und den Google Nutzungsbedingungen unter folgenden Links: https://policies.google.com/privacy?hl=de und https://policies.google.com/terms?hl=de.

7. Änderungen dieser Datenschutzerklärung

Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung anzupassen, damit sie stets den aktuellen rechtlichen Anforderungen entspricht oder um Änderungen unserer Leistungen in der Datenschutzerklärung umzusetzen, z. B. bei der Einführung neuer Services. Für Ihren erneuten Besuch gilt dann die neue Datenschutzerklärung.

8. Fragen zum Datenschutz

Wenn Sie Fragen zum Datenschutz haben, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail oder wenden Sie sich direkt an die für den Datenschutz verantwortliche Person in unserem Unternehmen:

info@pazdzewicz.de