Palantir

Wie ein CIA-finanzierter Datenriese zur Überwachungsmaschine wurde, Kriegsverbrechen konstitutionell machen will und warum CEO Alex Karp Kritiker als "parasitär" bezeichnet

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Palantir ist eines der mächtigsten und umstrittensten Technologieunternehmen der Welt – mit einer Marktkapitalisierung von über 90 Milliarden Dollar (Financial Content). Gegründet 2003 von Peter Thiel und finanziert durch In-Q-Tel, die Venture-Capital-Abteilung der CIA, entwickelte sich Palantir von einer Vision zur “Terrorismusbekämpfung” zu einer Überwachungsmaschine, die Migranten trackt, Kriegsziele identifiziert und Kritiker als “parasitär” bezeichnet (Fortune, Forbes).

CEO Alex Karp – ein Philosoph mit Doktortitel – hat Palantir zu einem Milliarden-Dollar-Unternehmen gemacht, das Geheimdienste, Militär und Strafverfolgung mit Big-Data-Analysen versorgt. Doch seine öffentlichen Äußerungen werfen Fragen auf: Er will Kriegsverbrechen “konstitutionell machen”, bezeichnet Kritiker als “parasitär” und sagt, “Patriotismus wird dich reich machen” (Gizmodo, Fortune).

Dieses Portrait untersucht die Verbindungen zwischen Palantir, Geheimdiensten, Überwachung, Menschenrechtsverletzungen und den ungeklärten Fragen im Schatten der Macht.

Worum es geht

Die Anfänge: Von PayPal zur CIA-Finanzierung

Palantir Technologies wurde offiziell am 6. Mai 2003 gegründet und begann 2004 zu operieren (Wikipedia). Die Firma entstand aus der “PayPal Mafia” – einer Gruppe von Unternehmern um Peter Thiel, die nach dem Verkauf von PayPal an eBay 2002 einflussreiche Tech-Unternehmen gründeten (Financial Content).

Peter Thiel und die PayPal-Verbindung

Peter Thiel – Mitbegründer von PayPal und späterer Investor in Facebook – hatte eine Vision: Nach 9/11 wollte er PayPals Betrugserkennungssystem “Igor” für die nationale Sicherheit adaptieren. Das Ziel: “Terrorismus reduzieren, während Bürgerrechte erhalten bleiben” (Forbes).

Der Name “Palantir” stammt aus “Der Herr der Ringe” – Palantíri sind magische Steine, die es ermöglichen, über große Entfernungen zu sehen und Informationen zu teilen. Für ein Unternehmen, das Datenanalyse für Geheimdienste betreibt, war dies eine passende Metapher (Forbes).

Das Gründungsteam: Von Stanford zur Geheimdienst-Industrie

Das Kernteam bestand aus:

Alex Karp – ein Philosoph mit Doktortitel aus Deutschland – wurde zum Gesicht von Palantir. Seine akademische Herkunft und philosophische Perspektive prägten die Unternehmenskultur und öffentliche Kommunikation (Fortune).

In-Q-Tel: Die CIA als Venture Capitalist

In-Q-Tel ist die Venture-Capital-Abteilung der CIA – gegründet 1999, um Technologie für die Geheimdienstgemeinschaft zu entwickeln. Der Name ist eine Anspielung auf Q aus den James Bond-Filmen – der technische Meister, der Geheimdienstagenten mit Hightech-Ausrüstung versorgt (Fortune).

In-Q-Tel wurde ein früher Investor in Palantir (Forbes). Die CIA gründete In-Q-Tel, um die Innovationslücke zwischen Washingtons Sicherheitsestablishment und Silicon Valley zu schließen (Fortune). In-Q-Tel hat in über 800 Unternehmen investiert, wobei Palantir zu den bekanntesten Investitionen gehört (Fortune).

Die Implikation: Palantir ist nicht nur ein Lieferant für die CIA, sondern wurde direkt durch die CIA finanziert. Diese Verbindung gibt Palantir frühen Zugang zu Geheimdienstbedürfnissen und Einblicke in die zukünftigen Anforderungen der Geheimdienste.

Die frühen Jahre: Vom Kampf zum Erfolg

Die ersten Jahre waren schwierig. Palantir kämpfte darum, Investoren zu gewinnen, und Thiel finanzierte die frühe Entwicklung persönlich (Forbes). Doch mit CIA-Finanzierung und Geheimdienstverträgen wuchs Palantir zu einem Datenanalyse-Riesen, der Regierungsbehörden (NSA, FBI, CIA), Militär und Unternehmen bedient (Financial Content).

Heute hat Palantir eine Marktkapitalisierung von über 90 Milliarden Dollar und ist einer der mächtigsten Datenanalyse-Anbieter der Welt (Financial Content).

Die Produkte: Gotham, Foundry und ImmigrationOS

Palantir hat drei Hauptprodukte entwickelt, die verschiedene Märkte bedienen – von Geheimdiensten über Militär bis zu Unternehmen und Strafverfolgung.

Palantir Gotham: Das “Betriebssystem für Verteidigungsentscheidungen”

Palantir Gotham ist ein “Betriebssystem für Verteidigungsentscheidungen”, das speziell für militärische und geheimdienstliche Anwendungen entwickelt wurde (Defense Advancement, Business Wire).

Funktionen:

US-Armee-Deployment: Palantir wurde vom US Army’s Program Manager for Intelligence Systems and Analytics ausgewählt, um die Palantir Gotham Platform für das Capability Drop 2 (CD-2)-Programm unter einem 823-Millionen-Dollar-Vertrag zu liefern (Defense Advancement, Business Wire). Die Plattform unterstützt Army Intelligence-Nutzer weltweit mit einem global federierten Geheimdaten-Fabric, der mehrere Sicherheitsklassifizierungen umspannt und Kräfte auf “aufkommende Bedrohungen durch nahezu gleichwertige Gegner” vorbereitet.

Palantir Foundry: Die kommerzielle Plattform

Palantir Foundry ist die kommerzielle Plattform des Unternehmens, die “die Art und Weise transformiert, wie Organisationen mit Informationen interagieren, indem sie ein zentrales Betriebssystem für ihre Daten schafft” (The Conversation). Foundry wird hauptsächlich von Unternehmen und privaten Sektoren verwendet (The Conversation).

Der Unterschied:

Doch die Grenzen verschwimmen – Foundry wird auch für Regierungsprojekte verwendet, und Gotham-Technologie fließt in kommerzielle Produkte ein.

ImmigrationOS: Die Überwachungsmaschine für Migranten

ImmigrationOS ist Palantirs neuestes und umstrittenstes Produkt – ein 30-Millionen-Dollar-Vertrag mit ICE (U.S. Immigration and Customs Enforcement) zur Entwicklung einer Überwachungsplattform, die Abschiebungen beschleunigen soll (The Register, Wired).

Die drei Kernfunktionen:

  1. Targeting and Enforcement Prioritization: Streamlining von Auswahl- und Festnahmeoperationen, Priorisierung von gewalttätigen Kriminellen, Gangmitgliedern und Visum-Überläufern
  2. Self-Deportation Tracking: “Near real-time visibility” in Menschen, die freiwillig die USA verlassen
  3. End-to-End Lifecycle Tracking: Überwachung von Einwanderern von der Identifikation bis zur Entfernung

Der Vertrag:

Datenquellen: Berichte deuten darauf hin, dass ICE’s Palantir-Tools auf Medicaid-Daten zugreifen (EFF). Das bedeutet: Gesundheitsdaten werden für Einwanderungsdurchsetzung verwendet – eine massive Verletzung der Privatsphäre und medizinischen Vertraulichkeit.

ICE-Verträge und Menschenrechtsverletzungen

Palantir ist seit 2011 ein ICE-Vertragspartner und hat in den letzten vier Jahren über 1 Milliarde Dollar von Einwanderungsbehörden erhalten (New York Times). Die ICE-Verträge haben massive Kontroversen ausgelöst – Menschenrechtsorganisationen, Datenschutzaktivisten und Mitarbeiter haben gegen Palantir’s Rolle bei der Einwanderungsdurchsetzung protestiert.

Amnesty International: Systematische Menschenrechtsverletzungen

Amnesty International hat dokumentiert, dass Palantir’s Technologie verwendet wurde, um Menschenrechtsverletzungen gegen Migranten und Asylsuchende zu erleichtern, einschließlich der Festnahme von Eltern und Betreuern unbegleiteter Kinder und der Planung von Masseneinwanderungsrazzien (Amnesty USA).

Die Verstöße:

Amnesty International kam zu dem Schluss, dass Palantir “versäumt, eine menschenrechtliche Due Diligence durchzuführen” und “Profit über Menschen stellt” (Amnesty USA).

”Catch and Revoke”: Überwachung von Pro-Palästina-Protestierenden

Amnesty International dokumentierte, dass Palantir’s Tools als Teil der State Department’s “Catch and Revoke”-Initiative eingesetzt werden, die KI-gestütztes Social-Media-Monitoring und Visum-Status-Tracking verwendet, um internationale Studenten und andere zu identifizieren und Visa zu widerrufen, einschließlich solcher, die Pro-Palästina-Ansichten äußern (Amnesty International).

Die Technologie:

Die Risiken:

Massenüberwachung: “Constant Mass Monitoring”

Palantir’s ImmigrationOS ermöglicht “constant mass monitoring, surveillance, and assessments of people”, oft Nicht-US-Bürger im Visier (Amnesty International). Die Technologie aggregiert Daten aus mehreren öffentlichen und privaten Quellen und Regierungsdatenbanken, um Migranten, Flüchtlinge und Asylsuchende in “beispiellosem Ausmaß und Umfang” zu verfolgen.

Die Datenquellen:

Die Implikation: Palantir’s Technologie ermöglicht Massenüberwachung von Millionen von Menschen – eine massive Verletzung der Privatsphäre und Menschenrechte.

Militärische Verträge: Von 480 Millionen zu 10 Milliarden Dollar

Palantir hat massive Verteidigungsverträge mit dem US-Militär gesichert. Die US-Armee vergab dem Unternehmen einen 10-Milliarden-Dollar-Vertrag über 10 Jahre, der Dutzende von vorherigen Verträgen konsolidiert (Washington Post, Reuters).

Der 10-Milliarden-Dollar-Vertrag: Der größte Militär-IT-Deal

Im Juli 2025 vergab die US-Armee Palantir einen 10-Milliarden-Dollar-Vertrag über 10 Jahre (Washington Post, Reuters). Dieser Vertrag konsolidiert Dutzende von vorherigen Verträgen und macht Palantir zu einem der größten Militär-IT-Lieferanten der USA.

Was bedeutet 10 Milliarden Dollar?

Maven Smart System: KI-gestützte Zielidentifikation

Palantir gewann einen 480-Millionen-Dollar-Vertrag für das “Maven Smart System”, einen KI-gestützten Targeting-Prototyp, der entwickelt wurde, um Geheimdienstanlysen zu beschleunigen und militärische Ziele zu identifizieren (Reuters).

Die Kontroverse: KI-gestützte Zielidentifikation hat Kontroversen im Tech-Sektor ausgelöst, mit Bedenken, dass Entscheidungen über tödliche Schläge minimale menschliche Aufsicht haben könnten (Reuters). Die Frage bleibt: Wer trägt die Verantwortung, wenn ein KI-System ein falsches Ziel identifiziert?

Sicherheitslücken: “Sehr hohes Risiko”

Ein interner US-Armee-Memo vom September 2025 hob ernsthafte Sicherheitsprobleme mit Gefechtsfeld-Kommunikationssystemen hervor, die von Palantir und Partner Anduril (NGC2-Plattform) entwickelt wurden. Der Chief Technology Officer der Armee erklärte: “Wir können nicht kontrollieren, wer was sieht, wir können nicht sehen, was Nutzer tun, und wir können nicht verifizieren, dass die Software selbst sicher ist” (CNBC).

Die Warnung: Das System sollte als “sehr hohes Risiko” behandelt werden aufgrund von Sicherheitslücken und der Wahrscheinlichkeit, dass Gegner unentdeckten Zugang erhalten (CNBC).

Die Implikation: Palantir’s Systeme haben ernsthafte Sicherheitslücken, die militärische Operationen gefährden können. Wenn Gegner Zugang zu diesen Systemen erhalten, können sie kritische Informationen sehen und Operationen sabotieren.

Ukraine: “Die meisten Ziele” identifiziert

Palantir spielt eine zentrale Rolle in der Ukraine’s Verteidigung gegen Russland. CEO Alex Karp erklärte, das Unternehmen sei “verantwortlich für die meisten Ziele in der Ukraine”, hilft dem Militär, russische Panzer, Artillerie und andere militärische Ausrüstung zu identifizieren und zu zerstören (Reuters).

Wie es funktioniert: Die “Kill-Chain” komprimieren

Palantir’s Gotham-Plattform integriert Drohnen-Video, Satellitenbilder und abgefangene Kommunikation, um die “Kill-Chain” zu komprimieren – Beschleunigung der Zeit zwischen Zielerkennung und Schlag mit Präzisionswaffen wie HIMARS-Systemen (InDepth News).

Der Prozess:

  1. Datenfusion: Mehrere Datenquellen werden in ein einziges operatives Bild fusioniert
  2. KI-Analyse: Algorithmen identifizieren wahrscheinliche russische Feuerstellungen innerhalb von Minuten
  3. Zielpriorisierung: Systeme priorisieren Ziele basierend auf Bedrohung und Wert
  4. Präzisionsschläge: HIMARS und andere Präzisionswaffen werden auf identifizierte Ziele gerichtet

Die Datenquellen:

Kriegsverbrechen-Dokumentation

Palantir unterstützt die Ukraine auch bei der Dokumentation von Kriegsverbrechen. Die Software hilft Staatsanwälten, angebliche russische Kriegsverbrechen zu untersuchen und zu verfolgen, indem sie Beweise kartiert, Satellitenbilder, Fotos und Geheimdienstdaten kombiniert (Reuters).

Die ethische Frage

Die Frage bleibt: Ist es ethisch, KI-Systeme zu entwickeln, die automatisiert militärische Ziele identifizieren? Und was bedeutet es, wenn ein US-Tech-Unternehmen (Palantir) Technologie für solche Systeme bereitstellt?

Die Parallelen zu Israel: Wie Oracle’s Untergrund-Datacenter in Jerusalem, das AI-Systeme wie Lavender (das 37.000 Palästinenser zum Tode markierte) beherbergt, zeigt Palantir, wie US-Tech-Unternehmen militärische AI-Systeme entwickeln, die Leben und Tod betreffen.

Alex Karp: Der Philosoph als CEO

Alex Karp ist nicht nur CEO von Palantir – er ist auch ein Philosoph mit Doktortitel, der akademische Perspektiven in die Unternehmensführung bringt. Er studierte Philosophie an der Haverford, erwarb einen Juris Doctor von Stanford und einen Ph.D. in Deutschland (SFL Media).

Die philosophische Perspektive

Karp’s Reden und Aktionärsbriefe lesen sich “mehr wie Seminardiskussionen als Executive-Briefings”, mit Verweisen auf historischen Zusammenbruch, kulturellen Niedergang und zivilisatorisches Risiko (SFL Media).

Seine Kritik:

Die Weltanschauung: Westlicher Niedergang

Karp sieht den Westen als existenzielle Herausforderungen gegenüber. In Aktionärsbriefen warnte er, dass die USA “nicht nur adrift sind, wie viele behauptet haben, sondern ihren Weg verloren haben” und dass Europa “Ruine” riskiert, indem es “am Rande steht” bei der AI-Adoption (Fortune).

Seine Botschaft: “Wir haben fast zwei Jahrzehnte auf diesen Moment vorbereitet. Dies ist unsere Zeit, und wir beabsichtigen, sie zu nutzen” – in Bezug auf globalen Konflikt (The Times).

Die umstrittenen Äußerungen: Kriegsverbrechen, Migration und “parasitäre” Kritiker

Alex Karp hat zahlreiche umstrittene Äußerungen gemacht, die Fragen über seine Werte und Prioritäten aufwerfen. Seine Kommentare zu Kriegsverbrechen, Migration und Kritikern haben Kontroversen ausgelöst.

”Kriegsverbrechen konstitutionell machen”

Am New York Times DealBook Summit im Dezember 2025 schlug Karp vor, dass “US-Bootschläge in der Karibik konstitutioneller zu machen” seinem Unternehmen nützen würde: “Je konstitutioneller du es machen willst, je präziser du es machen willst, desto mehr wirst du mein Produkt brauchen” (Gizmodo).

Die Kontroverse: Viele Experten glauben, dass diese Schläge Kriegsverbrechen darstellen (Gizmodo). Karp’s Kommentar impliziert, dass Kriegsverbrechen “konstitutionell gemacht” werden können, indem sie “präziser” werden – eine gefährliche Logik, die ethische Grenzen verwischt.

Die Implikation: Karp sieht Kriegsverbrechen nicht als ethisches Problem, sondern als Geschäftsmöglichkeit. Wenn Kriegsverbrechen “konstitutionell gemacht” werden können, dann kann Palantir mehr Produkte verkaufen.

Migration: “Skeptisch bleiben und Abschreckungskapazität haben”

Karp erklärte, er werde “meinen ganzen Einfluss nutzen, um sicherzustellen, dass dieses Land skeptisch gegenüber Migration bleibt und eine Abschreckungskapazität hat” (Gizmodo). Er verteidigt Palantir’s 30-Millionen-Dollar-ICE-Vertrag für Massenabschiebungsbemühungen, während er Überwachungsbedenken abtut: “Bauen wir eine Datenbank, die für Überwachung verwendet werden kann? Nein.” (Observer).

Die Ironie: Karp bestreitet, dass Palantir Überwachung betreibt, während er gleichzeitig “Abschreckungskapazität” für Migration fordert – genau das, was ImmigrationOS bietet: Massenüberwachung von Migranten.

”Parasitäre” Kritiker: Angriffe auf Analysten und Journalisten

Im November 2025 eskalierte Karp die Rhetorik, indem er Kritiker als “parasitär” bezeichnete und argumentierte, dass Analysten und Journalisten, die vor Überwachung warnten, das Produkt nicht verstanden hätten (Fortune).

Seine Argumentation:

Seine Botschaft: “Patriotismus wird dich reich machen” – eine populistische Botschaft, die Kritik als unpatriotisch darstellt (Fortune).

Pro-Israel-Stellungnahme: “Ich bin bereit, Mitarbeiter zu verlieren”

Karp hat interne Kontroversen verursacht, indem er öffentlich Israel unterstützte, und erklärte, er sei “bereit, Mitarbeiter zu verlieren” wegen seiner Haltung (Fortune, CNBC).

Seine Aussage: “Wenn du eine Position hast, die dich nie etwas kostet, um einen Mitarbeiter zu verlieren, ist es keine Position” und erkannte an, dass das Unternehmen bereits Mitarbeiter verloren hat aufgrund seiner Pro-Israel-Ansichten (CNBC).

Die Implikation: Karp priorisiert seine politischen Ansichten über Mitarbeiterzufriedenheit – eine gefährliche Strategie für ein Tech-Unternehmen, das auf Talent angewiesen ist.

”Arroganter Prick”: Die Verteidigung

Karp hat abweisend auf Kritiker reagiert, die ihn arrogant nennen: “Die Kritik, die ich an der Wall Street bekomme, ist, dass ich ein arroganter Prick bin. Okay, großartig. Wenn du oft recht hast, ist es vielleicht ziemlich wichtig, zu behaupten, dass du morgen recht haben wirst.” (Observer).

Auf Earnings Calls hat er Skeptikern gesagt, sie sollten “Popcorn holen, sie weinen” darüber, nicht in Palantir investiert zu haben (CNBC).

Die Überwachungsbehauptungen: “Wir überwachen keine US-Bürger”

Alex Karp behauptet häufig, dass Palantir “die schlechteste Technologie ist, um Bürgerrechte zu missbrauchen” und bestreitet, dass das Unternehmen US-Bürger überwacht (The Intercept, The Verge).

Die Widersprüche

Doch diese Behauptungen stehen im Widerspruch zu Dokumenten:

2017 zeigten freigegebene Dokumente, dass Palantir-Software der NSA half, global zu spionieren mit dem XKEYSCORE-Tool (The Intercept). XKEYSCORE ist ein NSA-Überwachungssystem, das Millionen von Internetnutzern überwacht – einschließlich US-Bürger.

In einem kürzlichen Podcast-Auftritt fügte Karp eine zögerliche Pause hinzu, bevor er erklärte: “Wir überwachen nicht… äh, US-Bürger” – eine Pause, die Kritiker als widersprüchlich interpretierten (The Intercept).

Die Frage bleibt: Wenn Palantir “die schlechteste Technologie ist, um Bürgerrechte zu missbrauchen”, warum wird sie dann von Geheimdiensten verwendet, die Massenüberwachung betreiben?

Die NSA-Verbindung

Die NSA war ein Palantir-Kunde, und Karp hat Datenschutzbedenken bezüglich NSA-Datenbankzugriff heruntergespielt (The Atlantic). Er hat öffentlich NSA-Überwachungsprogramme unterstützt und argumentiert, dass sie “wesentlich für die Terrorismusbekämpfung” sind (Reuters).

Die Ironie: Karp bestreitet, dass Palantir Überwachung betreibt, während er gleichzeitig NSA-Überwachungsprogramme unterstützt – die Massenüberwachung von Millionen von Menschen einschließlich US-Bürger betreiben.

Palantir in Deutschland: Eine kritische Analyse

Deutschland ist für Palantir ein wichtiger Markt – sowohl für kommerzielle Anwendungen (Foundry) als auch für staatliche Überwachung (Gotham). Doch der Einsatz von Palantir-Software durch deutsche Polizeibehörden hat massive Kontroversen ausgelöst, die Grundrechte, Datenschutz und digitale Souveränität betreffen.

Der Einsatz in deutschen Bundesländern: Ein gespaltenes Bild

Die Situation in Deutschland ist uneinheitlich: Während einige Bundesländer Palantir aktiv einsetzen, lehnen andere die Software kategorisch ab (BR, Netzpolitik).

Bundesländer mit Palantir-Einsatz:

  1. Bayern: Nutzt seit August 2023 die Palantir-Software VeRA (Verfahrensübergreifendes Recherche- und Analysesystem) operativ für verfahrensübergreifende Recherche und Datenanalyse (Tagesschau, Heise)
  2. Hessen: Setzt die Technologie bereits ein
  3. Nordrhein-Westfalen: Nutzt Palantir für Polizeianalysen
  4. Baden-Württemberg: Beschloss im November 2025 die Nutzung der Palantir-Software “Gotham” – der Landtag stimmte mit 113 zu 22 Stimmen dafür. Der Einsatz soll ab dem zweiten Quartal 2026 erfolgen (Tagesschau)
  5. Berlin: Prüft derzeit den Einsatz der Software

Bundesländer, die Palantir ablehnen:

Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Niedersachsen, Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen lehnen Palantir ab (BR). Diese Länder sprachen sich im Bundesrat für eine europäische Lösung aus, die Palantir ausdrücklich ausschließt. Sie begründen dies mit Bedenken bezüglich “langfristiger Abhängigkeiten von einem US-Anbieter und der Vereinbarkeit mit europäischen Datenschutz- und Sicherheitsstandards” (BR).

Die Spaltung zeigt: Während einige Bundesländer Überwachungstechnologie von einem CIA-finanzierten US-Unternehmen als akzeptabel erachten, sehen andere dies als Gefahr für Grundrechte und digitale Souveränität.

VeRA in Bayern: Die “Black Box” der Polizei

Bayern nutzt Palantir’s Gotham-Plattform unter dem Namen VeRA (Verfahrensübergreifendes Recherche- und Analysesystem) (GFF, Heise). Das System ermöglicht es, Millionen von Polizeidaten aus verschiedenen Quellen zu verknüpfen und zu analysieren.

Was VeRA kann:

Das Problem: Die Software ist eine “Black Box” – niemand außerhalb von Palantir kann nachvollziehen, wie Entscheidungen getroffen werden. Dies schafft Abhängigkeit von einem US-Unternehmen und macht Kontrolle unmöglich (GFF).

Die Verfassungsbeschwerde: Grundrechte vs. Überwachung

Am 23. Juli 2025 reichte die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) eine Verfassungsbeschwerde gegen den Einsatz der Palantir-Software durch die bayerische Polizei ein (GFF, Tagesspiegel).

Die Kernkritik:

  1. Verletzung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung: Die massenhafte Datenauswertung verletzt das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung, das im Grundgesetz verankert ist
  2. Verletzung des Fernmeldegeheimnisses: Telekommunikationsdaten werden ohne ausreichende Rechtsgrundlage verarbeitet
  3. Fehlende Kontrollen: Bayern hält sich nicht an die strengen Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts von 2023, das automatisierte Datenanalysen zwar grundsätzlich für zulässig, aber an enge Bedingungen gebunden erklärte
  4. Fehlende Schutzvorrichtungen: Es gibt keine wirksamen Kontrollen beim Einsatz und keinen Schutz vor Softwarefehlern

Die Beschwerdeführer:

Die Verfassungsbeschwerde wird von acht Beschwerdeführern unterstützt – darunter Musiker, Aktivisten und Fanhilfe-Vertreter – und wird vom Chaos Computer Club unterstützt (GFF).

Der rechtliche Kontext:

Das Bundesverfassungsgericht hatte 2023 die Analyse-Software in Hessen und Hamburg für verfassungswidrig erklärt und automatisierte Datenanalyse wegen unverhältnismäßig weitgehender Eingriffe und Verletzung des Zweckbindungsgrundsatzes für nichtig erklärt (Tagesspiegel). Bayern hält sich nicht an diese Leitplanken.

Chaos Computer Club: “Massenüberwachung darf nicht Alltag werden”

Der Chaos Computer Club (CCC) – Deutschlands größte Hackervereinigung und wichtigste digitale Bürgerrechtsorganisation – hat scharfe Kritik am Palantir-Einsatz in Deutschland geübt (CCC, Heise).

Die Kernkritik des CCC:

  1. Massenüberwachung statt gezielter Ermittlung

CCC-Sprecherin Constanze Kurz argumentiert, dass “Palantir’s dragnet search covers an enormous number of people” und dass “previously separate data that was intended for very different purposes is now being linked together” (Heise). Diese automatisierte Massenanalyse sollte nicht Teil der alltäglichen Polizeiarbeit werden.

  1. Fehlende Transparenz und Kontrolle

Der CCC kritisiert, dass kombinierte Daten “in a deliberately opaque software” von Palantir landen, was jahrelange Abhängigkeit der Polizei von dem Unternehmen schafft und es unmöglich macht zu verifizieren, wie Entscheidungen getroffen werden (Heise, DW).

  1. Verletzung von Grundrechten

Der CCC unterstützt die Verfassungsbeschwerde der GFF und argumentiert, dass der Palantir-Einsatz das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und das Fernmeldegeheimnis verletzt (Heise).

  1. Unverhältnismäßige Überwachung Unschuldiger

Jeder, der eine Anzeige erstattet, Opfer einer Straftat wird oder einfach zur falschen Zeit am falschen Ort ist, kann von der Software ins Visier genommen werden – einschließlich Menschen ohne Verbindung zu Straftaten (Heise, DW).

  1. Verweis auf Bundesverfassungsgerichtsurteil

Der CCC verwies auf das Bundesverfassungsgerichtsurteil von 2023, das ähnliche automatisierte Datenanalysen in Hessen und Hamburg für verfassungswidrig erklärte, als Beweis dafür, dass Bayerns Ansatz etablierte Rechtsstandards verletzt (Heise).

Die Forderung des CCC:

Der CCC fordert “digitale Brandmauern” gegen Überwachungstechnologie, die Grundrechte gefährdet (CCC). Die Organisation warnt davor, dass “Faschismus’ cravings” (Faschismus-Gelüste) durch digitale Infrastruktur erleichtert werden könnten, die Massenüberwachung ermöglicht.

Die Gefahr für Unschuldige: “Zur falschen Zeit am falschen Ort”

Ein besonders beunruhigender Aspekt des Palantir-Einsatzes in Deutschland ist, dass nicht nur Verdächtige, sondern auch Unschuldige ins Visier geraten können (GFF, Tagesspiegel).

Wer kann betroffen sein?

Die Implikation: Die automatisierte Massenanalyse macht jeden zu einem potenziellen Verdächtigen – eine massive Verletzung des Rechts auf Unschuldsvermutung und der Privatsphäre.

Datenschutzbedenken: US-Geheimdienste und Cloud Act

Ein zentrales Problem beim Einsatz von US-Software in Deutschland ist die Gefahr des Datenzugriffs durch US-Geheimdienste (Deutschlandfunk, Süddeutsche Zeitung).

Der Cloud Act:

Der US Cloud Act (Clarifying Lawful Overseas Use of Data Act) von 2018 gibt US-Behörden das Recht, auf Daten zuzugreifen, die von US-Unternehmen gespeichert werden – unabhängig davon, wo die Daten physisch gespeichert sind (Süddeutsche Zeitung).

Die Gefahr:

Wenn deutsche Polizeidaten durch Palantir-Software verarbeitet werden, könnten US-Geheimdienste theoretisch auf diese sensiblen Daten zugreifen – eine massive Sicherheitsbedrohung für deutsche Bürger und staatliche Sicherheit.

Die Schweizer Warnung:

Eine Schweizer Untersuchung ergab, dass die Schweizer Regierung Palantir ablehnte aus Befürchtungen, dass US-Geheimdienste auf sensible Daten zugreifen könnten (The Guardian). Diese Bedenken sollten auch für Deutschland gelten.

Palantir Foundry in Deutschland: Kommerzielle Anwendungen

Neben dem staatlichen Einsatz wird Palantir’s Foundry-Plattform auch von deutschen Unternehmen verwendet (Digitoren, GFU).

Einsatzbereiche:

Die Funktionen:

Foundry verbindet isolierte Informationsinseln zu einem ganzheitlichen Entscheidungsframework durch:

Die Marktposition:

Europa ist für Palantir der wirtschaftlich zweitwichtigste Markt nach den USA, wobei Deutschland einen zentralen Schwerpunkt darstellt (Digitoren).

Die Frage bleibt: Wenn deutsche Unternehmen US-Software verwenden, die potenziell von US-Geheimdiensten überwacht werden kann, was bedeutet das für Geschäftsgeheimnisse und Wettbewerbsfähigkeit?

Die Debatte: Digitale Souveränität vs. Effizienz

Die Debatte über Palantir in Deutschland dreht sich um zwei zentrale Fragen:

  1. Digitale Souveränität: Sollte Deutschland abhängig von einem US-Unternehmen sein, das CIA-finanziert ist und Überwachungstechnologie entwickelt?
  2. Effizienz vs. Grundrechte: Ist die Effizienzsteigerung in der Polizeiarbeit die Verletzung von Grundrechten wert?

Die Befürworter argumentieren:

Die Kritiker argumentieren:

Die Implikation: Die Entscheidung über Palantir in Deutschland ist eine grundsätzliche Frage über die Balance zwischen Sicherheit und Freiheit – eine Frage, die nicht nur technisch, sondern auch politisch und ethisch beantwortet werden muss.

Internationale Kontroversen: UK, Schweiz und Datenzugriff

Palantir hat auch internationale Kontroversen ausgelöst, besonders in Europa, wo Datenschutzbedenken und Sicherheitsrisiken dokumentiert wurden.

UK: Sicherheitsbedenken nach Schweizer Untersuchung

UK-Abgeordnete haben Palantir-Verträge in Frage gestellt, nachdem eine Schweizer Untersuchung ergab, dass die Schweizer Regierung Palantir ablehnte aus Befürchtungen, dass US-Geheimdienste auf sensible Daten zugreifen könnten (The Guardian).

Die Untersuchung: Die Untersuchung dokumentierte Schweizer Armee-Bewertungen, dass Palantir’s US-Status Daten-Sicherheitsrisiken darstellte (The Guardian).

Palantir’s Antwort: Palantir bestritt diese Behauptungen und erklärte, es gebe “keine Grundlage” für Anschuldigungen über Datenzugriff und dass sie “volle Kundenkontrolle” durch vertragliche und technische Schutzmaßnahmen aufrechterhalten (The Guardian).

Die Frage bleibt: Wenn US-Geheimdienste auf Palantir-Daten zugreifen können, dann können sie auf sensible Daten von ausländischen Regierungen zugreifen – eine massive Sicherheitsbedrohung.

Fazit: Die Überwachungsmaschine

Palantir ist eines der mächtigsten Technologieunternehmen der Welt – nicht nur wegen seiner 90-Milliarden-Dollar-Marktkapitalisierung, sondern wegen seiner Kontrolle über kritische Überwachungsinfrastruktur:

Die globale Dimension

Palantir’s Einfluss erstreckt sich über Kontinente:

Die Gefahren

Doch vieles bleibt im Schatten:

Die Geheimhaltung macht es unmöglich, die vollen Ausmaße von Palantir’s Einfluss zu verstehen. Was wir wissen, ist beunruhigend genug. Was wir nicht wissen, könnte noch beunruhigender sein.

Die deutsche Perspektive

In Deutschland zeigt die Debatte über Palantir eine fundamentale Spaltung:

Die Verfassungsbeschwerde der GFF und die Kritik des CCC zeigen, dass zivilgesellschaftliche Organisationen die Gefahren erkennen und Grundrechte verteidigen.

Die Frage bleibt: Werden Bundesländer wie Bayern und Baden-Württemberg ihre Entscheidung überdenken, wenn das Bundesverfassungsgericht die Verfassungsbeschwerde annimmt? Oder wird Deutschland weiterhin CIA-finanzierte Überwachungstechnologie einsetzen, die Grundrechte gefährdet?

Die größere Frage

In einer Welt, in der Tech-Unternehmen Überwachungsinfrastruktur kontrollieren, Kriegsziele identifizieren und Migranten tracken – wer kontrolliert die Kontrolleure?

Palantir zeigt, wie mächtig ein einziges Unternehmen werden kann, wenn es kritische Infrastruktur kontrolliert. Die Frage ist nicht nur, ob Palantir ethisch handelt, sondern ob Gesellschaften es zulassen sollten, dass private Unternehmen solche Macht haben.

Die Antwort liegt nicht nur bei Regierungen und Gerichten, sondern auch bei Bürgern, die Grundrechte verteidigen und Transparenz fordern.


Quellen und weiterführende Informationen

Palantir Geschichte und Gründung

ICE-Verträge und ImmigrationOS

Menschenrechtsverletzungen

Militärische Verträge

Ukraine-Krieg

Alex Karp’s umstrittene Äußerungen

Überwachungsbehauptungen

Palantir in Deutschland

Internationale Kontroversen

Alex Karp’s Philosophie und Weltanschauung

Palantir Produkte

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Verantwortliche Stelle ist die natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (z. B. Namen, E-Mail-Adressen o. Ä.) entscheidet.

Speicherdauer

Soweit innerhalb dieser Datenschutzerklärung keine speziellere Speicherdauer genannt wurde, verbleiben Ihre personenbezogenen Daten bei uns, bis der Zweck für die Datenverarbeitung entfällt. Wenn Sie ein berechtigtes Löschersuchen geltend machen oder eine Einwilligung zur Datenverarbeitung widerrufen, werden Ihre Daten gelöscht, sofern wir keine anderen rechtlich zulässigen Gründe für die Speicherung Ihrer personenbezogenen Daten haben (z. B. steuer- oder handelsrechtliche Aufbewahrungsfristen); im letztgenannten Fall erfolgt die Löschung nach Fortfall dieser Gründe.

Allgemeine Hinweise zu den Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung auf dieser Website

Sofern Sie in die Datenverarbeitung eingewilligt haben, verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO bzw. Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO, sofern besondere Datenkategorien nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO verarbeitet werden. Im Falle einer ausdrücklichen Einwilligung in die Übertragung personenbezogener Daten in Drittstaaten erfolgt die Datenverarbeitung außerdem auf Grundlage von Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO.

Sofern Sie in die Speicherung von Cookies oder in den Zugriff auf Informationen in Ihr Endgerät (z. B. via Device-Fingerprinting) eingewilligt haben, erfolgt die Datenverarbeitung zusätzlich auf Grundlage von § 25 Abs. 1 TTDSG. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar. Sind Ihre Daten zur Vertragserfüllung oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich, verarbeiten wir Ihre Daten auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Des Weiteren verarbeiten wir Ihre Daten, sofern diese zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich sind auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO. Die Datenverarbeitung kann ferner auf Grundlage unseres berechtigten Interesses nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO erfolgen. Über die jeweils im Einzelfall einschlägigen Rechtsgrundlagen wird in den folgenden Absätzen dieser Datenschutzerklärung informiert.

Hinweis zur Datenweitergabe in die USA und sonstige Drittstaaten

Wir verwenden unter anderem Tools von Unternehmen mit Sitz in den USA oder sonstigen datenschutzrechtlich nicht sicheren Drittstaaten. Wenn diese Tools aktiv sind, können Ihre personenbezogenen Daten in diese Drittstaaten übertragen und dort verarbeitet werden. Wir weisen darauf hin, dass in diesen Ländern kein mit der EU vergleichbares Datenschutzniveau garantiert werden kann. Beispielsweise sind US-Unternehmen dazu verpflichtet, personenbezogene Daten an Sicherheitsbehörden herauszugeben, ohne dass Sie als Betroffener hiergegen gerichtlich vorgehen könnten. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass US-Behrden (z. B. Geheimdienste) Ihre auf US-Servern befindlichen Daten zu Überwachungszwecken verarbeiten, auswerten und dauerhaft speichern. Wir haben auf diese Verarbeitungstätigkeiten keinen Einfluss.

Widerruf Ihrer Einwilligung zur Datenverarbeitung

Viele Datenverarbeitungsvorgänge sind nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung möglich. Sie können eine bereits erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt vom Widerruf unberührt.

Widerspruchsrecht gegen die Datenerfassung in besonderen Fällen sowie gegen Direktwerbung (Art. 21 DSGVO)

WERDEN DIE DATENVERARBEITUNG AUF GRUNDLAGE VON ART. 6 ABS. 1 LIT. E ODER F DSGVO ERFOLGT, HABEN SIE JEDERZEIT DAS RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIE VERARBEITUNG IHRER PERSONENBEZOGENEN DATEN WIDERSPRUCH EINZULEGEN; DIES GILT AUCH FÜR EIN AUF DIESE BESTIMMUNGEN GESTÜTZTES PROFILING. DIE JEWEILIGE RECHTSGRUNDLAGE, AUF DENEN EINE VERARBEITUNG BERUHT, ENTNEHMEN SIE DIESER DATENSCHUTZERKLÄRUNG. WENN SIE WIDERSPRUCH EINLEGEN, WERDEN WIR IHRE BETROFFENEN PERSONENBEZOGENEN DATEN NICHT MEHR VERARBEITEN, ES SEI DENN, WIR KÖNNEN ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN, DIE IHRE INTERESSEN, RECHTE UND FREIHEITEN ÜBERWIEGEN ODER DIE VERARBEITUNG DIENT DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN (WIDERSPRUCH NACH ART. 21 ABS. 1 DSGVO).

WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, SO HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN; DIES GILT AUCH FÜR DAS PROFILING, SOWEIT ES MIT SOLCHER DIREKTWERBUNG IN VERBINDUNG STEHT. WENN SIE WIDERSPRECHEN, WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN ANSCHLIESSEND NICHT MEHR ZUM ZWECKE DER DIREKTWERBUNG VERWENDET (WIDERSPRUCH NACH ART. 21 ABS. 2 DSGVO).

Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde

Im Falle von Verstößen gegen die DSGVO steht den Betroffenen ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres gewöhnlichen Aufenthalts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes zu. Das Beschwerderecht besteht unbeschadet anderweitiger verwaltungsrechtlicher oder gerichtlicher Rechtsbehelfe.

Recht auf Datenübertragbarkeit

Sie haben das Recht, Daten, die wir auf Grundlage Ihrer Einwilligung oder in Erfüllung eines Vertrags automatisiert verarbeiten, an sich oder an einen Dritten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format aushändigen zu lassen. Sofern Sie die direkte Übertragung der Daten an einen anderen Verantwortlichen verlangen, erfolgt dies nur, soweit es technisch machbar ist.

SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung

Diese Seite nutzt aus Sicherheitsgründen und zum Schutz der Übertragung vertraulicher Inhalte, wie zum Beispiel Bestellungen oder Anfragen, die Sie an uns als Seitenbetreiber senden, eine SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung. Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie daran, dass die Adresszeile des Browsers von „http://" auf „https://" wechselt und an dem Schloss-Symbol in Ihrer Browserzeile.

Wenn die SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung aktiviert ist, können die Daten, die Sie an uns übermitteln, nicht von Dritten mitgelesen werden.

Auskunft, Löschung und Berichtigung

Sie haben im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen jederzeit das Recht auf unentgeltliche Auskunft über Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten, deren Herkunft und Empfänger und den Zweck der Datenverarbeitung und ggf. ein Recht auf Berichtigung oder Löschung dieser Daten. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema personenbezogene Daten können Sie sich jederzeit an uns wenden.

Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Hierzu können Sie sich jederzeit an uns wenden. Das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung besteht in folgenden Fällen:

  • Wenn Sie die Richtigkeit Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten bestreiten, benötigen wir in der Regel Zeit, um dies zu überprüfen. Für die Dauer der Prüfung haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
  • Wenn die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten unrechtmäßig geschah/geschieht, können Sie statt der Löschung die Einschränkung der Datenverarbeitung verlangen.
  • Wenn wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr benötigen, Sie sie jedoch zur Ausübung, Verteidigung oder Geltendmachung von Rechtsansprüchen benötigen, haben Sie das Recht, statt der Löschung die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
  • Wenn Sie einen Widerspruch nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben, muss eine Abwägung zwischen Ihren und unseren Interessen vorgenommen werden. Solange noch nicht feststeht, wessen Interessen überwiegen, haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.

Wenn Sie die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten eingeschränkt haben, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Europäischen Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.

4. Datenerfassung auf dieser Website

Server-Log-Dateien

Der Provider der Seiten erhebt und speichert automatisch Informationen in so genannten Server-Log-Dateien, die Ihr Browser automatisch an uns übermittelt. Dies sind:

  • Browsertyp und Browserversion
  • verwendetes Betriebssystem
  • Referrer URL
  • Hostname des zugreifenden Rechners
  • Uhrzeit der Serveranfrage
  • IP-Adresse

Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen. Die Erfassung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der technisch fehlerfreien Darstellung und der Optimierung seiner Website – hierzu müssen die Server-Log-Files erfasst werden.

Kontaktformular

Wenn Sie uns per Kontaktformular Anfragen zukommen lassen, werden Ihre Angaben aus dem Anfrageformular inklusive der von Ihnen dort angegebenen Kontaktdaten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen bei uns gespeichert. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.

Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sofern Ihre Anfrage mit der Erfüllung eines Vertrags zusammenhängt oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist. In allen übrigen Fällen beruht die Verarbeitung auf unserem berechtigten Interesse an der effektiven Bearbeitung der an uns gerichteten Anfragen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) oder auf Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), sofern diese abgefragt wurde.

Die von Ihnen im Kontaktformular eingegebenen Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z. B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihrer Anfrage). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt.

Anfrage per E-Mail, Telefon oder Telefax

Wenn Sie uns per E-Mail, Telefon oder Telefax kontaktieren, wird Ihre Anfrage inklusive aller daraus hervorgehenden personenbezogenen Daten (Name, Anfrage) zum Zwecke der Bearbeitung Ihres Anliegens bei uns gespeichert und verarbeitet. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.

Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sofern Ihre Anfrage mit der Erfüllung eines Vertrags zusammenhängt oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist. In allen übrigen Fällen beruht die Verarbeitung auf unserem berechtigten Interesse an der effektiven Bearbeitung der an uns gerichteten Anfragen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) oder auf Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), sofern diese abgefragt wurde.

Die von Ihnen an uns per Kontaktanfragen übersandten Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z. B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihres Anliegens). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere gesetzliche Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt.

5. Plugins und Tools

Google Fonts (lokales Hosting)

Diese Seite nutzt zur einheitlichen Darstellung von Schriftarten so genannte Google Fonts, die von Google bereitgestellt werden. Die Google Fonts sind lokal auf diesem Server installiert. Eine Verbindung zu Servern von Google findet dabei nicht statt.

Weitere Informationen zu Google Fonts finden Sie unter https://developers.google.com/fonts/faq und in der Datenschutzerklärung von Google: https://policies.google.com/privacy?hl=de.

Google Maps

Diese Seite nutzt über eine API den Kartendienst Google Maps. Anbieter ist die Google Ireland Limited ("Google"), Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland.

Zur Nutzung der Funktionen von Google Maps ist es notwendig, Ihre IP-Adresse zu speichern. Diese Informationen werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Der Anbieter dieser Seite hat keinen Einfluss auf diese Datenübertragung.

Die Nutzung von Google Maps erfolgt im Interesse einer ansprechenden Darstellung unserer Online-Angebote und an einer leichten Auffindbarkeit der von uns auf der Website angegebenen Orte. Dies stellt ein berechtigtes Interesse im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dar. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TTDSG, soweit die Einwilligung die Speicherung von Cookies oder den Zugriff auf Informationen im Endgerät des Nutzers (z. B. Device-Fingerprinting) im Sinne des TTDSG umfasst. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.

Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in der Datenschutzerklärung von Google: https://policies.google.com/privacy?hl=de.

6. Eigene Dienste

Google Analytics

Diese Website nutzt Funktionen des Webanalysedienstes Google Analytics. Anbieter ist die Google Ireland Limited ("Google"), Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland.

Google Analytics ermöglicht es dem Websitebetreiber, das Verhalten der Websitebesucher zu analysieren. Hierbei erhält der Websitebetreiber verschiedene Nutzungsdaten, wie z. B. Seitenaufrufe, Verweildauer, verwendete Betriebssysteme und Herkunft des Nutzers. Diese Daten werden in einer User-ID zusammengefasst und dem jeweiligen Endgerät des Websitebesuchers zugeordnet.

Google Analytics verwendet Technologien, die die Wiedererkennung des Nutzers zum Zwecke der Analyse des Nutzerverhaltens ermöglichen (z. B. Cookies oder Device-Fingerprinting). Die von Google erfassten Informationen über die Nutzung dieser Website werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert.

Die Nutzung dieses Dienstes erfolgt auf Grundlage Ihrer Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TTDSG. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.

Die Datenübertragung in die USA wird auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission gestützt. Details finden Sie hier: https://privacy.google.com/businesses/controllerterms/mccs/.

Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten bei Google Analytics finden Sie in der Datenschutzerklärung von Google: https://support.google.com/analytics/answer/6004245?hl=de.

Google reCAPTCHA

Wir nutzen "Google reCAPTCHA" (im Folgenden "reCAPTCHA") auf dieser Website. Anbieter ist die Google Ireland Limited ("Google"), Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland.

Mit reCAPTCHA soll überprüft werden, ob die Dateneingabe auf dieser Website (z. B. in einem Kontaktformular) durch einen Menschen oder durch ein automatisiertes Programm erfolgt. Hierzu analysiert reCAPTCHA das Verhalten des Websitebesuchers anhand verschiedener Merkmale. Diese Analyse beginnt automatisch, sobald der Websitebesucher die Website betritt. Zur Analyse wertet reCAPTCHA verschiedene Informationen aus (z. B. IP-Adresse, Verweildauer des Websitebesuchers auf der Website oder vom Nutzer getätigte Mausbewegungen). Die bei der Analyse erfassten Daten werden an Google weitergeleitet.

Die reCAPTCHA-Analysen laufen vollständig im Hintergrund. Websitebesucher werden nicht darauf hingewiesen, dass eine Analyse stattfindet.

Die Speicherung und Analyse der Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse daran, seine Website vor missbräuchlicher automatisierter Ausspähung und vor SPAM zu schützen. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TTDSG, soweit die Einwilligung die Speicherung von Cookies oder den Zugriff auf Informationen im Endgerät des Nutzers (z. B. Device-Fingerprinting) im Sinne des TTDSG umfasst. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.

Weitere Informationen zu Google reCAPTCHA finden Sie in den Google-Datenschutzbestimmungen und den Google Nutzungsbedingungen unter folgenden Links: https://policies.google.com/privacy?hl=de und https://policies.google.com/terms?hl=de.

7. Änderungen dieser Datenschutzerklärung

Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung anzupassen, damit sie stets den aktuellen rechtlichen Anforderungen entspricht oder um Änderungen unserer Leistungen in der Datenschutzerklärung umzusetzen, z. B. bei der Einführung neuer Services. Für Ihren erneuten Besuch gilt dann die neue Datenschutzerklärung.

8. Fragen zum Datenschutz

Wenn Sie Fragen zum Datenschutz haben, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail oder wenden Sie sich direkt an die für den Datenschutz verantwortliche Person in unserem Unternehmen:

info@pazdzewicz.de