Als Donald Trump im Juli 2025 einen 300-Millionen-Dollar-Ballroom im Weißen Haus ankündigte, schien das zunächst wie eine weitere prunkvolle Präsidenteninitiative. Doch dann fielen auffällige Parallelen zu Oracle’s Untergrund-Datacenter in Jerusalem auf: 90.000 sq ft (ca. 8.361 m²), rund 300 Millionen Dollar, unterirdische Konstruktion.
Die investigative Journalistin “The Drey Dossier” erkannte ein auffälliges Muster – und weitere Indizien kamen ans Licht: Ein Pentagon-Hardening-Architekt ersetzte den Kirchen-Designer. Die Stromkapazität wurde um 500 Prozent erhöht. Tech-Giganten statt Luxusmarken spendeten. Das Militär war “sehr involviert”. Und Project Stargate – eine 500-Milliarden-Dollar-AI-Infrastruktur-Initiative – wurde genau sechs Monate zuvor angekündigt.
Diese Analyse untersucht die technischen, architektonischen, politischen und historischen Indizien, die die Theorie stützen, dass der “Ballroom” nur die Tarnung für ein geheimes Untergrund-Datacenter sein könnte.
Worum es geht
- 🏛️ Ballroom oder Datacenter? Die Theorie über Trumps 300-Millionen-Dollar-Projekt
- 🏗️ Oracle in Jerusalem: Neun Stockwerke tief, raketensicher, für militärische AI-Systeme
- 🔧 Clark Construction: Spezialist für klassifizierte Datacenter und Geheimdienst-Infrastruktur
- 🛡️ Shalom Baranes: Pentagon-Hardening-Architekt ersetzt Kirchen-Designer
- ⚡ Power-Grid-Upgrades: 500% mehr Kapazität für einen “Ballroom”?
- 🤖 Project Stargate: 500 Milliarden Dollar für AI-Infrastruktur, die irgendwo existieren muss
Die Theorie: Ballroom als Tarnung?
Im Juli 2025 kündigte Trump den Bau eines 300-Millionen-Dollar-Ballrooms im Weißen Haus an – 90.000 sq ft (ca. 8.361 m²), unterirdisch, in einer sicheren Regierungseinrichtung. Die offizielle Erklärung: Ein prunkvoller Veranstaltungsraum für Staatsempfänge, der das Weiße Haus zu einem “würdigen Ort für die Aufnahme von Staatsoberhäuptern” machen würde.
Der East Wing: Was wurde abgerissen?
Um den “Ballroom” zu bauen, wurde der gesamte East Wing des Weißen Hauses abgerissen. Der East Wing ist nicht nur ein Gebäudeteil – er ist ein historisches Symbol und beherbergte wichtige Büros und Einrichtungen. Der Abriss begann sofort nach der Ankündigung, und die Fotos zeigen komplette Zerstörung – nicht nur Renovierung, sondern Totalabriss (CNN, AP News).
Kritisch: Der Abriss erfolgte ohne vorherige Genehmigung der National Capital Planning Commission (NCPC) – ungewöhnlich für ein Projekt dieser Größe (NPR). Der East Wing sitzt direkt über dem Presidential Emergency Operations Center (PEOC) – dem Bunker, in dem Dick Cheney während 9/11 Schutz suchte. Dieser bestehende, hochgesicherte Bunker liegt bereits tief unter der Erde.
Offizielle Bestätigung: “Top-Secret” unterirdische Arbeiten
CNN berichtete im Januar 2026, dass White House-Direktor Joshua Fisher bestätigte, dass “top-secret” Arbeiten unterirdisch stattfinden (CNN). Die unterirdische Konstruktion wurde außerhalb der normalen Genehmigungsverfahren durchgeführt. In einer Gerichtseinreichung behauptete das Weiße Haus, dass das Stoppen der unterirdischen Konstruktion “die nationale Sicherheit gefährden” würde – mit einer klassifizierten Begründung.
Investigative Journalistin “The Drey Dossier” erkannte ein auffälliges Muster: Die Spezifikationen entsprechen exakt Oracle’s Untergrund-Datacenter in Jerusalem (The Drey Dossier).
Die Parallelen
| Spezifikation | Oracle Jerusalem | Trump “Ballroom” |
|---|---|---|
| Fläche | 90.000 sq ft (ca. 8.361 m²) | 90.000 sq ft (ca. 8.361 m²) |
| Kosten | ~319 Mio. USD | 300 Mio. USD |
| Tiefe | 9 Stockwerke (160 ft / ca. 48,8 m) | Unterirdisch |
| Zweck | Militär/Geheimdienst | ”Ballroom” |
| Sicherheit | Raketensicher | Regierungseinrichtung |
Diese exakte Übereinstimmung wirft Fragen auf: Ist der Ballroom wirklich nur ein Ballroom – oder die öffentliche Erklärung für etwas, das darunter liegt?
Klassifizierung und Oversight: Wenn Infrastruktur Teil des Executive Office of the President ist und am 1600 Pennsylvania Avenue existiert, kann sie unter Executive Privilege klassifiziert werden. Das bedeutet:
- Keine Kongresskontrolle: Der Kongress kann nicht über Budgets oder Zweck entscheiden
- Keine öffentliche Aufsicht: Die Öffentlichkeit erfährt nichts über tatsächliche Kosten oder Funktion
- Keine Transparenz: FOIA-Anfragen können abgelehnt werden mit Verweis auf “nationale Sicherheit”
- Keine rechtlichen Hürden: Normale Umweltprüfungen, Bauvorschriften und öffentliche Anhörungen können umgangen werden
Der East Wing sitzt direkt über dem Presidential Emergency Operations Center (PEOC) – dem Bunker, in dem Dick Cheney während 9/11 Schutz suchte. Dieser Bunker ist bereits eine hochgesicherte, klassifizierte Einrichtung.
Durch den Abriss des gesamten East Wings entsteht Platz, um diese bestehende sichere Einrichtung zu erweitern, neue Infrastruktur zu integrieren und tiefer unter die Erde zu gehen – alles geschützt durch die Klassifizierung, die alles abdeckt, was mit Präsidentensicherheit zu tun hat.
Ein “Ballroom” klingt präsidial genug, dass die echten Fragen nicht gestellt werden, bis die Konstruktion abgeschlossen und die Entscheidungen irreversibel sind. Es ist die perfekte Tarnung: öffentlichkeitswirksam genug, um legitim zu wirken, aber vage genug, um keine technischen Fragen zu provozieren.
Oracle’s Untergrund-Datacenter in Jerusalem: Das Vorbild
Oracle’s Datacenter in Jerusalem ist kein gewöhnliches Rechenzentrum. Es wurde 2021 speziell für israelische Militär- und Geheimdienste gebaut und dient als “Data Sovereignty”-Standort – ein physischer Ort, an dem Israels sensibelste militärische und geheimdienstliche Daten unter vollständiger Regierungskontrolle existieren können (Data Center Dynamics, Times of Israel).
Der Hintergrund: Wie Oracle nach Jerusalem kam
Larry Ellison, Mitbegründer und ehemaliger CEO von Oracle, hat eine jahrzehntelange Verbindung zu Israel. Ellison beobachtete den Sechstagekrieg 1967 als junger Mann, und diese Erfahrung prägte seine lebenslange Unterstützung für Israel (The Drey Dossier).
2021 verlor Oracle einen wichtigen Regierungs-Cloud-Vertrag in Israel. Statt aufzugeben, beschloss Ellison, auf eigene Kosten ein Untergrund-Datacenter in Jerusalem zu bauen – ohne Regierungsvertrag, ohne Garantie für Geschäft. Es war eine politische und strategische Investition, nicht nur ein kommerzielles Projekt.
Technische Spezifikationen im Detail
- Neun Stockwerke tief in festem Felsgestein – das entspricht etwa 160 ft (ca. 48,8 m) unter der Oberfläche
- 160 ft (ca. 48,8 m) unter der Oberfläche – tief genug, um selbst schwerste Raketenangriffe zu überstehen
- Vollständig unsichtbar für Satelliten – keine sichtbare Infrastruktur über der Erde
- Raketen- und beschusssicher konstruiert – das umgebende Gestein kann direkte Treffer abwehren
- 90.000 sq ft (ca. 8.361 m²) Fläche – genug Platz für Tausende von Servern
- ~319 Millionen Dollar Baukosten – fast identisch mit Trumps “Ballroom”-Budget
Die Konstruktion: Wie baut man neun Stockwerke unter die Erde?
Der Bau eines neun Stockwerke tiefen Datacenters in festem Felsgestein ist eine massive technische Herausforderung:
- Sprengungen und Bohrungen: Das Gestein muss präzise entfernt werden, ohne die umgebende Struktur zu destabilisieren
- Stützsysteme: Massive Stahlbetonkonstruktionen müssen das Gewicht des darüberliegenden Gesteins tragen
- Belüftung und Kühlung: Riesige Lüftungsschächte müssen gebohrt werden, um frische Luft und Kühlung zu gewährleisten
- Zugangswege: Sichere Eingänge mit mehreren Sicherheitsebenen
- Redundante Systeme: Backup-Stromversorgung, Backup-Kühlung, Backup-Kommunikation – alles muss redundant sein
Die Konstruktion dauerte mehrere Jahre und erforderte spezialisierte Baufirmen mit Erfahrung in Tiefbau und Militärinfrastruktur.
Alternative: Umnutzung bestehender Bunker
Eine kostengünstigere Alternative ist die Umnutzung bestehender Militärbunker. Beispiele wie Cyberbunker 1.0 in den Niederlanden (Kloetinge) und Cyberbunker 2.0 in Deutschland (Traben-Trarbach) – beide ehemalige NATO-Bunker aus dem Kalten Krieg – oder Pionen White Mountains in Schweden zeigen, dass bereits existierende Bunker relativ einfach zu Datacentern umgebaut werden können. Diese Bunker sind bereits gehärtet, bombensicher und tief unter der Erde – perfekte Voraussetzungen für ein sicheres Rechenzentrum, ohne die massiven Baukosten eines Neubaus.
Warum unterirdisch? Project Nimbus und die AI-Systeme
Das Datacenter wurde für Project Nimbus gebaut – Israels Regierungs-Cloud-Infrastruktur. Project Nimbus ist ein 1,2-Milliarden-Dollar-Vertrag zwischen Israel und Google und Amazon, um eine Cloud-Infrastruktur für die israelische Regierung zu schaffen.
Aber Oracle’s Untergrund-Datacenter ist mehr als nur Cloud-Infrastruktur. Es ist die physische Heimat für AI-Systeme, die derzeit in Gaza eingesetzt werden:
- Lavender: Ein AI-System, das 37.000 Palästinenser zum Tode markierte – es analysiert Daten und erstellt “Kill-Listen”
- Targeting-Systeme: AI-gestützte Systeme, die Ziele identifizieren und Angriffe koordinieren
- Überwachungsinfrastruktur: Massive Datensammlung und Analyse von Kommunikation, Bewegungen, Verhalten
- Operative Entscheidungsfindung: AI-Systeme, die Entscheidungen in Echtzeit treffen – wer wird angegriffen, wann, wie
Diese Systeme laufen auf diesem unterirdischen Netzwerk, weil es so konzipiert wurde, dass es unabhängig von dem, was über der Erde passiert, weiter funktioniert. Selbst wenn Raketen auf Jerusalem fallen, selbst wenn die oberirdische Infrastruktur zerstört wird, laufen die AI-Systeme weiter.
Das ist keine Backup-Infrastruktur. Das ist, wo die tatsächliche Regierungsarbeit stattfindet – geschützt vor digitalen und physischen Bedrohungen.
Data Sovereignty (Datenhoheit) bedeutet, dass Daten in einem physischen Standort existieren, der unter vollständiger Kontrolle der Regierung steht. Für militärische und geheimdienstliche Operationen ist das kritisch, weil:
Warum Data Sovereignty wichtig ist
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Keine Abhängigkeit von ausländischen Cloud-Anbietern: Wenn Daten auf Servern von Amazon, Google oder Microsoft liegen, unterliegen sie deren Rechtsprechung und Zugriffsmöglichkeiten. Die US-Regierung kann beispielsweise Daten auf US-Servern beschlagnahmen, auch wenn sie einer ausländischen Regierung gehören.
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Vollständige Kontrolle über physische Sicherheit: Die Regierung kontrolliert wer Zugang hat, wie die Sicherheit implementiert ist, wer die Systeme überwacht. Keine Drittanbieter, keine Überraschungen.
-
Resistenz gegen Cyber-Angriffe und physische Zerstörung: Unterirdische Datacenter sind schwerer zu finden, schwerer anzugreifen, schwerer zu zerstören. Sie können isoliert betrieben werden, ohne Verbindung zum öffentlichen Internet.
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Klassifizierung und Geheimhaltung: Die Regierung kann vollständig kontrollieren, wer weiß, dass die Einrichtung existiert, was darin gespeichert ist, und wie sie betrieben wird.
Das Problem mit ausländischen Cloud-Anbietern
Wenn Israel seine militärischen AI-Systeme auf Amazon AWS oder Google Cloud laufen lässt, dann:
- Können US-Behörden theoretisch Zugriff auf diese Daten haben
- Können Cyber-Angriffe auf die Cloud-Anbieter die Daten gefährden
- Kann physische Zerstörung der Cloud-Rechenzentren die Systeme lahmlegen
- Gibt es keine Garantie, dass die Daten nicht an Dritte weitergegeben werden
Oracle’s Untergrund-Datacenter löst all diese Probleme: Physisch in Israel, unter israelischer Kontrolle, unzerstörbar, geheim.
In Israels Fall bedeutet das: Die AI-Systeme, die Lavender (das 37.000 Palästinenser zum Tode markierte) und andere Targeting-Systeme betreiben, laufen auf Infrastruktur, die nicht zerstört werden kann, selbst wenn Raketen auf Jerusalem fallen. Die Systeme können weiterarbeiten, auch wenn die oberirdische Infrastruktur komplett zerstört ist.
Warum Untergrund-Datacenter eine brillante Idee sind
Unterirdische Rechenzentren bieten einzigartige Vorteile, die sie für militärische, geheimdienstliche und kritische Infrastruktur ideal machen (TechTarget, DataSpan). Diese Vorteile sind so signifikant, dass sie die erheblichen Baukosten und technischen Herausforderungen mehr als rechtfertigen.
1. Physische Sicherheit: Der ultimative Schutz
Keine exponierten Außenwände: Ein oberirdisches Datacenter hat Wände, Dächer, Fenster – alles sichtbar und angreifbar. Ein unterirdisches Datacenter ist unsichtbar – Angreifer wissen nicht einmal, wo es ist, geschweige denn, wie sie es angreifen sollen.
Raketen- und beschusssicher: Das umgebende Gestein kann direkte Treffer von Raketen, Artillerie und sogar Bunkerbuster-Bomben abwehren. Ein 160 ft (ca. 48,8 m) dicker Felsmantel ist deutlich widerstandsfähiger als jede oberirdische Konstruktion.
Ballistische Standards: Untergrund-Datacenter können Regierungsstandard-Zertifizierungen erreichen, die für oberirdische Einrichtungen unmöglich sind. Sie können ballistischen Schutz gegen Hochgeschwindigkeitsprojektile bieten.
Gehärtete Konstruktion: Die Wände sind 3-4 ft (ca. 0,9-1,2 m) dick aus Stahlbeton, oft mit zusätzlicher Abschirmung. Die Eingänge sind mehrfach gesichert mit Sperren, biometrischen Systemen und bewaffneten Wachen.
Schutz vor Terroranschlägen: Ein unterirdisches Datacenter ist praktisch immun gegen LKW-Bomben, Selbstmordattentäter oder andere konventionelle Terroranschläge. Selbst ein direkter Treffer würde nur die oberirdische Struktur beschädigen, nicht die unterirdische Infrastruktur.
2. Natürliche Kühlung und Energieeffizienz: Die versteckten Vorteile
Stabile Temperaturen durch Erdisolierung: Die Erde hat eine konstante Temperatur von etwa 10-15°C in Tiefen von 33-66 ft (ca. 10-20 m). Das bedeutet, dass ein unterirdisches Datacenter viel weniger Kühlung benötigt als ein oberirdisches. Die HVAC-Kosten können um 40-60% reduziert werden.
Geothermie: Die natürliche Wärme aus der Erde kann für erneuerbare Energie genutzt werden. Geothermale Systeme können Strom erzeugen und gleichzeitig kühlen – eine Win-Win-Situation.
Geringerer Energieverbrauch: Da weniger Kühlung benötigt wird, ist der Gesamtenergieverbrauch deutlich niedriger. Das bedeutet:
- Niedrigere Betriebskosten – ein wichtiger Faktor bei 24/7-Betrieb
- Kleinerer Kohlenstoff-Fußabdruck – wichtig für Nachhaltigkeit
- Weniger Abhängigkeit von externen Energiequellen
Redundante Kühlsysteme: Auch wenn die primäre Kühlung ausfällt, bleibt die natürliche Kühlung durch die Erde erhalten. Das ist ein kritischer Vorteil für Hochverfügbarkeits-Systeme.
3. Widerstandsfähigkeit: Überleben in jeder Situation
Resistent gegen Naturkatastrophen:
- Tornados: Können oberirdische Gebäude zerstören, aber nicht unterirdische Einrichtungen erreichen
- Hurrikane: Selbst Kategorie-5-Hurrikane können unterirdische Einrichtungen nicht beschädigen
- Erdbeben: Während oberirdische Gebäude einstürzen können, sind unterirdische Einrichtungen stabiler, da sie mit dem Gestein verbunden sind
- Überschwemmungen: Mit richtiger Konstruktion können unterirdische Einrichtungen wasserdicht sein
Keine Sichtbarkeit für Satelliten oder Luftaufklärung:
- Spionagesatelliten können unterirdische Einrichtungen nicht sehen
- Drohnen können sie nicht identifizieren
- Luftaufklärung ist nutzlos
- Die Einrichtung ist praktisch unsichtbar für externe Beobachter
Schutz vor EMP (Elektromagnetischen Impulsen):
- Ein nuklearer EMP oder ein gerichteter EMP-Angriff kann oberirdische Elektronik sofort zerstören
- Unterirdische Einrichtungen sind durch Erdabschirmung geschützt
- Faraday-Käfige können zusätzlichen Schutz bieten
- Die Infrastruktur kann weiterarbeiten, auch wenn oberirdische Systeme komplett zerstört sind
Fortsetzung des Betriebs unabhängig von Ereignissen über der Erde:
- Kriege, Terroranschläge, Naturkatastrophen – nichts kann den Betrieb stoppen
- Die Systeme können autonom arbeiten, ohne Verbindung zur Außenwelt
- Backup-Kommunikation über geschützte Leitungen oder Satelliten kann aufrechterhalten werden
4. Geheimhaltung und Klassifizierung: Unsichtbarkeit als Waffe
Unsichtbar für externe Beobachter:
- Journalisten können nicht sehen, was gebaut wird
- Aktivisten können nicht protestieren
- Konkurrenten können nicht spionieren
- Die Öffentlichkeit weiß nichts über die Einrichtung
Einfacher zu klassifizieren und geheim zu halten:
- Wenn niemand weiß, dass die Einrichtung existiert, ist es einfacher, sie zu klassifizieren
- Keine öffentlichen Debatten über Zweck oder Kosten
- Keine rechtlichen Herausforderungen von Bürgergruppen
- Vollständige Kontrolle über Informationen
Keine öffentliche Aufmerksamkeit durch sichtbare Konstruktion:
- Oberirdische Datacenter ziehen Aufmerksamkeit auf sich – große Gebäude, Kühltürme, Generatoren
- Unterirdische Einrichtungen sind unsichtbar – niemand bemerkt den Bau
- Keine Proteste, keine Medienberichte, keine öffentliche Debatte
Vollständige Kontrolle über Zugang und Überwachung:
- Wer Zugang hat wird vollständig kontrolliert
- Alle Aktivitäten können überwacht werden
- Keine unerwarteten Besucher oder Zufallsbegegnungen
- Maximale Sicherheit durch Isolation
Neben Oracle in Jerusalem gibt es weitere prominente Beispiele:
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Pionen White Mountains (Schweden): Ein ehemaliger NATO-Bunker, der zu einem Datacenter umgebaut wurde
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Cavern Technologies (Kansas City): Nutzt unterirdische Kalksteinhöhlen
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Iron Mountain (Pennsylvania): Ein ehemaliger Kalksteinbruch, der jetzt als Datacenter dient
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Cyberbunker 1.0 (Niederlande, Kloetinge): Ein ehemaliger NATO-Bunker, der 1955 als Kalter-Krieg-Kommando-Bunker gebaut wurde und für 72 Personen im Falle eines nuklearen Angriffs ausgelegt war. Der Bunker wurde 1996 von der NATO außer Dienst gestellt und 2000 zu einem “bulletproof” Datacenter umgebaut. Die Anlage umfasste vier Ebenen unterirdischer Tunnel und Operationsräume, geschützt durch bis zu 16 ft (ca. 5 m) Stahlbeton. Nach Problemen mit illegalen Aktivitäten wurde der Betrieb in den Niederlanden eingestellt.
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Cyberbunker 2.0 (Deutschland, Traben-Trarbach): Nach der Schließung des niederländischen Standorts wurde ein zweiter Standort in einem ehemaligen NATO-Bunker in Traben-Trarbach, Deutschland eröffnet. Dieser wurde im September 2019 von der deutschen Polizei geräumt, nachdem festgestellt wurde, dass er Server für Darknet-Marktplätze beherbergte, die Drogen, gestohlene Daten und andere illegale Inhalte verkauften (Ars Technica). Obwohl Cyberbunker nicht für Regierungszwecke verwendet wurde, zeigt es, wie einfach ehemalige Militärbunker zu hochgesicherten Datacentern umgebaut werden können – und wie attraktiv diese für kriminelle Aktivitäten sind, die Anonymität und Schutz vor Strafverfolgung suchen.
Diese Einrichtungen zeigen, dass unterirdische Datacenter keine Science-Fiction sind, sondern eine bewährte Technologie für kritische Infrastruktur. Die Umnutzung von Militärbunkern zu Datacentern ist besonders interessant, da diese bereits gehärtet, bombensicher und tief unter der Erde sind – perfekte Voraussetzungen für ein sicheres Rechenzentrum.
Clark Construction: Spezialist für klassifizierte Infrastruktur
Der Hauptauftragnehmer für Trumps “Ballroom”-Projekt ist Clark Construction. Ein Blick auf ihre Website zeigt sofort, dass sie keine gewöhnlichen Gebäude bauen (Clark Construction).
Wer ist Clark Construction?
Clark Construction ist einer der größten Bauunternehmer in den USA, spezialisiert auf komplexe, hochtechnische Projekte. Sie haben über 100 Jahre Erfahrung und haben an Tausenden von Projekten gearbeitet – von Wolkenkratzern bis zu Militärbasen.
Aber ihr wahrer Fokus liegt auf “Critical Facilities” – Einrichtungen, bei denen Ausfallzeiten nicht akzeptabel sind. Das sind Datacenter, Krankenhäuser, Militärbasen, Geheimdienst-Campus.
Was Clark Construction normalerweise baut
Ihr Portfolio im Bereich “Critical Facilities” umfasst:
National Geospatial-Intelligence Agency (NGA) Campus:
- Die NGA ist der Geheimdienst der USA für Geoinformationen – sie analysieren Satellitenbilder, Karten, Geodaten
- Der Campus ist Top-Secret und beherbergt Tausende von Analysten
- Clark Construction hat den kompletten Campus gebaut – mehrere Gebäude, hochgesichert, klassifiziert
CISA Cybersecurity Headquarters:
- Die Cybersecurity and Infrastructure Security Agency ist die Hauptbehörde für Cybersicherheit in den USA
- Ihr Hauptquartier muss höchste Sicherheitsstandards erfüllen
- SCIFs, gehärtete Infrastruktur, redundante Systeme – alles, was für kritische Infrastruktur benötigt wird
USCENTCOM Headquarters am MacDill Air Force Base:
- USCENTCOM ist das Militärkommando für den Nahen Osten und Zentralasien
- Das Hauptquartier ist ein Militärkommandozentrum mit höchster Sicherheit
- Bunkersysteme, Kommunikationsinfrastruktur, Operationszentren
Das sind keine gewöhnlichen Gebäude. Das sind Top-Secret-Geheimdienst-Campus und Militärkommandozentren. Clark Construction ist spezialisiert auf genau diese Art von Projekten.
Sechs klassifizierte Datacenter-Projekte: Das Muster
In Regierungsvertragsdatenbanken finden sich sechs separate Verträge für Datacenter, bei denen sogar die Kundennamen geschwärzt sind. Sie werden nur als “Confidential Client Data Center 1, 2, 3, 4, 5, 6” aufgeführt (Clark Construction).
Confidential Client Data Centers 1, 2, 3, 4:
- Vier separate Einrichtungen in einem Projekt
- Mission-Critical Computing Space – das bedeutet: Hochverfügbarkeit, Redundanz, 24/7-Betrieb
- Fertigstellung erwartet 2025 – genau zur Zeit des “Ballroom”-Baus
Confidential Client Data Center 5:
- Zweistöckiges Datacenter mit Critical Computing Space
- 17 Acres extensive Sitework – das ist massiv – inklusive Stream Diversion (Umleitung von Bächen)
- Fertigstellung erwartet 2027
Confidential Client Data Center 6:
- Weitere klassifizierte Einrichtung, Details nicht öffentlich
Die Einrichtungen selbst sind so klassifiziert, dass bereits die Anerkennung, für wen sie gebaut werden, die nationale Sicherheit gefährden würde. Das bedeutet: Diese Datacenter sind für Geheimdienste, Militär oder andere hochklassifizierte Zwecke.
NAVFAC-Vertrag: Das System der versteckten Projekte
NAVFAC steht für Naval Facilities Engineering Systems Command – das Baukommando der US Navy. NAVFAC vergibt IDIQ-Verträge (Indefinite Delivery, Indefinite Quantity) – das sind Rahmenverträge, die es erlauben, mehrere Projekte über einen langen Zeitraum durchzuführen.
Clark Construction hält einen NAVFAC-Vertrag mit einer 950-Millionen-Dollar-Obergrenze. Das bedeutet:
- Der Gesamtwert des Vertrags ist öffentlich – 950 Millionen Dollar
- Aber einzelne Task Orders (spezifische Projekte) können klassifiziert sein
- Die tatsächlichen Kosten und der Umfang spezifischer Projekte können verborgen werden
Wie funktioniert das System?
- Öffentlicher Vertrag: Clark Construction hat einen öffentlichen NAVFAC-Vertrag über 950 Millionen Dollar
- Klassifizierte Task Orders: Einzelne Projekte werden als “Task Orders” unter diesem Vertrag vergeben
- Geheimhaltung: Diese Task Orders können klassifiziert sein – Details sind nicht öffentlich
- Versteckte Kosten: Die tatsächlichen Kosten eines Projekts können viel höher sein als öffentlich bekannt, weil sie durch den Gesamtvertrag versteckt werden
Warum ist das relevant für den “Ballroom”?
Wenn das “Ballroom”-Projekt tatsächlich ein klassifiziertes Datacenter ist, könnte es als Task Order unter einem bestehenden NAVFAC-Vertrag laufen. Die tatsächlichen Kosten könnten viel höher sein als die öffentlich genannten 300 Millionen Dollar, und die Details wären klassifiziert.
Klassische Ballroom-Essentials, oder?
Shalom Baranes: Vom Kirchen-Designer zum Pentagon-Bunker-Architekten
Am 4. Dezember 2025 passierte etwas, das das Bild noch klarer machte: Trump feuerte seinen ursprünglichen Architekten. James McCrery, der schöne Kirchen und den Supreme Court Gift Shop entwirft, wurde durch Shalom Baranes ersetzt (The Drey Dossier).
Der ursprüngliche Architekt: James McCrery
James McCrery ist ein renommierter Architekt, spezialisiert auf klassische, elegante Architektur. Sein Portfolio umfasst:
- Schöne Kirchen – traditionelle, ästhetisch ansprechende Sakralbauten
- Supreme Court Gift Shop – ein elegantes, öffentliches Gebäude
- Historische Renovierungen – Fokus auf Ästhetik und historische Authentizität
McCrery ist nicht der Typ von Architekt, den man für gehärtete, bombensichere Infrastruktur engagiert. Er ist der Typ, den man für schöne, öffentliche Gebäude engagiert – genau das, was man für einen Ballroom brauchen würde.
Wer ist Shalom Baranes?
Shalom Baranes ist ein völlig anderer Typ von Architekt. Nach dem 11. September 2001, als das Pentagon wiederaufgebaut und gegen zukünftige Angriffe gehärtet werden musste, wurde Shalom Baranes als Lead Architect engagiert (Shalom Baranes Associates).
Das Pentagon-Hardening-Projekt: Baranes’ Meisterwerk
Das Post-9/11-Hardening-Projekt des Pentagons war eine massive Unternehmung:
Die “Wedges”: Das Pentagon besteht aus fünf “Keilen” (Wedges). Baranes entwarf die komplette Renovierung von vier der fünf Keile – insgesamt 4,5 Millionen sq ft (ca. 418.064 m²). Das ist größer als viele komplette Städte.
Die Sicherheitsfeatures:
- Extrem hohe Sicherheitsniveaus – “extremely high levels of new security”
- Bombenresistente Architektur – die Wände können direkte Treffer abwehren
- SCIFs (Sensitive Compartmented Information Facilities) – hochgesicherte Räume für klassifizierte Informationen
- Gehärtete Infrastruktur – redundante Systeme, Backup-Stromversorgung, geschützte Kommunikation
- Zugangskontrolle – mehrere Sicherheitsebenen, biometrische Systeme, bewaffnete Wachen
Das Ziel: “Build for the Next 50 Years” – das Pentagon sollte 50 Jahre lang gegen jede denkbare Bedrohung geschützt sein.
Baranes’ Portfolio: Bundesinfrastruktur
Baranes’ gesamtes Portfolio besteht aus Bundeseinrichtungen, die klassifizierte Räume und gehärtete Infrastruktur erfordern:
- St. Elizabeths West Campus – Department of Homeland Security Hauptquartier
- Department of Veterans Affairs Einrichtungen
- Federal Courthouses – mit hohen Sicherheitsstandards
- Andere Bundesgebäude – alle mit Sicherheitsanforderungen
Baranes ist nicht der Typ von Architekt, den man für schöne Ballrooms engagiert. Er ist der Typ, den man für bombensichere, gehärtete Infrastruktur engagiert.
Warum der Wechsel? Das Timing ist verdächtig
Trump engagierte Baranes nachdem der Abriss bereits begonnen hatte, nachdem der East Wing bereits weg war. Das ist kritisch:
- Die Ästhetik war bereits entschieden: Wenn es wirklich um einen Ballroom ginge, hätte man von Anfang an den richtigen Architekten engagiert
- Der Abriss war bereits im Gange: Die grundlegende Struktur war bereits zerstört
- Die Details wurden wichtiger: Nicht mehr wie es aussieht, sondern wie es funktioniert
Man ersetzt seinen Kirchen-Architekten nicht mit dem Pentagon-Bunker-Typen, weil man schönere Kronleuchter will. Man ersetzt ihn, weil man gehärtete, bombensichere Infrastruktur braucht – und das ist genau das, was Baranes macht.
Was bedeutet das für das “Ballroom”-Projekt?
Wenn Baranes das Projekt übernimmt, bedeutet das:
- Sicherheit ist wichtiger als Ästhetik
- Funktionalität ist wichtiger als Aussehen
- Gehärtete Infrastruktur ist erforderlich
- SCIFs und klassifizierte Räume werden wahrscheinlich benötigt
Das klingt nicht nach einem Ballroom. Das klingt nach einem Datacenter oder einer anderen hochgesicherten Einrichtung.
SCIFs (Sensitive Compartmented Information Facilities) sind hochgesicherte Räume, die für die Verarbeitung von klassifizierten Informationen ausgelegt sind. Sie sind nicht nur sichere Räume – sie sind die sichersten Räume, die existieren.
Die Standards: DOD UFC 4-010-05
Die Standards für SCIFs sind in DOD’s UFC 4-010-05 (Unified Facilities Criteria) festgelegt. Diese Standards sind extrem streng und umfassen:
Schallschutz:
- STC 50 bewertete Türen – Sound Transmission Class 50 bedeutet, dass praktisch kein Schall durchdringt
- Schalldichte Wände – mehrschichtige Konstruktion mit Schallisolierung
- Akustische Abdichtung – alle Spalten und Öffnungen müssen abgedichtet sein
- Zweck: Verhindern, dass Gespräche von außen gehört werden können
Elektromagnetische Abschirmung:
- Faraday-Käfige – Metallische Abschirmung um den gesamten Raum
- TEMPEST-Standards – Verhindern, dass elektromagnetische Emissionen abgefangen werden können
- Geschirmte Kabel – Alle elektrischen Leitungen müssen abgeschirmt sein
- Zweck: Verhindern, dass Abhörgeräte von außen Signale abfangen können
Zugangskontrolle:
- Spezialisierte Schlösser – Hochsicherheitsschlösser, die nicht gepickt werden können
- Biometrische Systeme – Fingerabdruck, Iris-Scan, Gesichtserkennung
- Zwei-Faktor-Authentifizierung – Karte + Biometrie oder Karte + PIN
- Besucherprotokolle – Jeder Zugang wird protokolliert und überwacht
- Zweck: Nur autorisierte Personen können den Raum betreten
Überwachung:
- Kontinuierliche Überwachung aller Zugänge – 24/7-Videoüberwachung
- Alarmsysteme – Sofortige Benachrichtigung bei unbefugtem Zugang
- Bewaffnete Wachen – Physische Sicherheit rund um die Uhr
- Zweck: Sofortige Reaktion auf Sicherheitsverletzungen
Ventilationssicherheit:
- Gesicherte HVAC-Kanäle – Verschlossene Lüftungsschächte, die nicht manipuliert werden können
- Blockierte Lüftungsschächte – Metallische Gitter verhindern physischen Zugang
- Luftfilterung – Spezielle Filter verhindern, dass Abhörgeräte durch die Lüftung eingeführt werden
- Zweck: Verhindern, dass Abhörgeräte durch Lüftungsschächte eingeführt werden
Wandkonstruktion:
- Mehrschichtige Wände – Gipskarton, Sperrholz, Metallstützen, Schallisolierung
- 3-4 Fuß dick – Massive Konstruktion, die nicht durchbrochen werden kann
- Elektrische Abschirmung – Metallische Lagen für elektromagnetische Abschirmung
- Zweck: Physischer Schutz und elektromagnetische Abschirmung
Warum sind SCIFs für Datacenter relevant?
Wenn ein Datacenter klassifizierte Daten verarbeitet, müssen die Server-Räume SCIF-Standards erfüllen. Das bedeutet:
- Physischer Schutz der Server
- Elektromagnetische Abschirmung gegen Abhörversuche
- Zugangskontrolle – nur autorisiertes Personal
- Überwachung aller Aktivitäten
Shalom Baranes hat genau diese Art von Einrichtungen für das Pentagon entworfen. Wenn er für das “Ballroom”-Projekt engagiert wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass SCIFs Teil des Projekts sind – und das spricht stark für ein Datacenter, nicht für einen Ballroom.
Die Power-Grid-Upgrades: 500% mehr Kapazität für einen Ballroom?
Im August und September 2025, nur Wochen nach Trumps Ballroom-Ankündigung im Juli, reichte Pepco (Potomac Electric Power Company) Notfallanträge für große Infrastrukturarbeiten in der Nähe des East Wings ein (The Drey Dossier).
Was ist Pepco?
Pepco ist der Hauptstromversorger für Washington DC und Teile von Maryland. Sie sind verantwortlich für die Stromversorgung des gesamten Federal Triangle-Gebiets, einschließlich des Weißen Hauses, des Kapitols, und aller Bundesgebäude.
Was Pepco macht: Die Notfallanträge
August 2025: Pepco reicht Notfallanträge ein für:
- Ersatz von 45 Jahre alten Power-Feedern – die Hauptstromleitungen, die das Gebiet versorgen
- Erhöhung der Stromkapazität um das Fünffache – 500 Prozent mehr Kapazität
- Neue Unterstationen – zusätzliche Infrastruktur für die erhöhte Kapazität
- Notfallstatus – die Anträge wurden als “Notfall” eingestuft, was schnellere Genehmigung ermöglicht
September 2025: Weitere Anträge für:
- Zusätzliche Stromleitungen zum White House-Gebiet
- Backup-Stromversorgung – redundante Systeme für Hochverfügbarkeit
- Industrielle Stromversorgung – Hochspannungsleitungen für große Verbraucher
Warum das absurd ist: Der Kontext
Die Bürobesetzung in Downtown DC ist seit COVID dramatisch rückläufig:
- Viele Gebäude stehen halb leer – Remote Work hat die Büronutzung reduziert
- Gewerbeimmobilien haben massive Wertverluste erlitten
- Viele Unternehmen haben ihre Büros geschlossen oder verkleinert
- Der Strombedarf in diesem Gebiet sollte flach oder rückläufig sein
Aber: Trump kündigt einen Ballroom im Juli an, und bis August gehen Notfallanträge ein, um die Stromkapazität um 500 Prozent zu erhöhen.
Experten-Skepsis: Die Kostenanalyse
Architekt Andrew Kerr hat mathematische Warnsignale aufgezeigt: Der Ballroom würde ungefähr 309 Dollar pro sq ft (ca. 3.333 Dollar pro m²) kosten – weit über den Standardraten für High-End-Konstruktion (San.com). Er berechnete, dass ein Ballroom für 1.000 Personen typischerweise nur 40.000 sq ft (ca. 3.716 m²) benötigt, nicht 90.000 sq ft (ca. 8.361 m²).
Die Kosten sind auch dramatisch gestiegen: Von einer ursprünglichen Schätzung von 200 Millionen Dollar auf 300-400 Millionen Dollar – eine 50-100% Steigerung (NPR, CNN).
Öffentliche Unterstützung ist niedrig: Nur 28% der Amerikaner unterstützen das Projekt (San.com).
Wie viel Strom braucht ein Ballroom?
Ein typischer Ballroom braucht:
- Beleuchtung: ~50-100 kW (Kilowatt)
- HVAC (Heizung, Lüftung, Klimaanlage): ~200-500 kW
- Audio/Video: ~10-50 kW
- Gesamt: ~300-700 kW
Ein modernes Datacenter braucht:
- Server: ~10-50 kW (Kilowatt) pro Rack
- Kühlung: ~50-100% der Server-Leistung
- Backup-Systeme: ~20-30% zusätzlich
- Gesamt: 50-200 MW für ein mittleres Datacenter
500% mehr Kapazität bedeutet: Wenn das Gebiet vorher 10 MW Kapazität hatte, wird es jetzt 50 MW haben. Das ist genug für ein mittleres Datacenter, aber viel zu viel für einen Ballroom.
Weitere Infrastruktur-Upgrades: Das Muster
Während derselben Zeit passierten weitere massive Infrastruktur-Upgrades:
DC Water – 300 Millionen Dollar Kapitalausgaben:
- Fokus auf Federal Triangle-Gebiet
- Neue Wasserleitungen – größere Durchmesser, höhere Kapazität
- Wasserkühlung – Systeme für industrielle Kühlung
- Zweck: Kühlung für große Infrastruktur (wie Datacenter)
Washington Aqueduct – Army Corps of Engineers Warnung:
- Explizite Warnung: “Datacenter planen, Potomac River Wasser für Kühlung zu nutzen”
- Das Army Corps of Engineers ist nicht für Ballrooms zuständig – sie sind für Infrastruktur zuständig
- Die Warnung zeigt, dass Datacenter-Entwicklung in diesem Gebiet erwartet wird
GSA Central Heating and Cooling Plant – Industrielle Kühlung:
- Industrielle Kühltürme – riesige Systeme für massive Kühlung
- Magnetlager-Kältemaschinen – Hochtechnologie-Kühlung für große Wärmelasten
- Zweck: Kühlung von Infrastruktur, die enorme Hitze erzeugt – wie Server-Racks
Das Timing: Zufall oder Plan?
All diese Infrastrukturarbeit passiert unmittelbar nach der Ballroom-Ankündigung, in dem spezifischen geografischen Gebiet, das das Weiße Haus umgibt. Das ist kein Zufall:
- Juli 2025: Ballroom-Ankündigung
- August 2025: Pepco Notfallanträge für 500% mehr Strom
- September 2025: DC Water 300 Millionen Dollar für Kühlung
- Oktober 2025: GSA Kühlungs-Upgrades abgeschlossen
Das Timing ist zu perfekt, um Zufall zu sein. Es sieht aus wie eine koordinierte Infrastruktur-Initiative für etwas, das viel mehr Strom und Kühlung braucht als ein Ballroom.
Die Donor-Liste: Klassische Ballroom-Sponsoren?
Das Projekt wird privat finanziert, was bedeutet: keine Kongressbewilligungen, keine Budgetanhörungen, keine öffentliche Kontrolle. Wir haben eine teilweise Donor-Liste mit 37 Spendern, obwohl die meisten Dollarbeträge nicht offengelegt sind (Fortune, AP News).
Warum private Finanzierung problematisch ist
Private Finanzierung von Regierungsinfrastruktur ist höchst ungewöhnlich und problematisch:
- Keine Transparenz: Die Öffentlichkeit erfährt nicht, wer wie viel spendet
- Keine Kontrolle: Der Kongress kann nicht überprüfen, ob die Spenden angemessen sind
- Interessenkonflikte: Spender könnten Zugang oder Einfluss erwarten
- Fehlende Rechenschaftspflicht: Keine öffentlichen Anhörungen, keine Budgetprüfungen
Was fehlt: Luxusmarken
Nicht auf der Liste:
- Baccarat Kristall – Luxus-Kristallwaren für State Dinners
- Versace – Luxus-Mode für präsidiale Veranstaltungen
- Hermès – Luxus-Accessoires und Einrichtung
- Tiffany – Luxus-Schmuck und Tafelgeschirr
- Steinway – Luxus-Klaviere für musikalische Darbietungen
Die Luxusmarken, die ihre Konkurrenten ermorden würden, um mit White House State Dinners assoziiert zu sein. Keine von ihnen ist hier.
Warum ist das verdächtig?
- Ein Ballroom würde genau diese Art von Sponsoren anziehen
- Luxusmarken würden töten für die Publicity eines White House Ballrooms
- Die Abwesenheit dieser Marken spricht stark dagegen, dass es wirklich um einen Ballroom geht
Was stattdessen da ist: Die Tech- und Infrastruktur-Connection
Die tatsächliche Donor-Liste liest sich wie ein Who’s Who der Datacenter- und Geheimdienst-Infrastruktur:
Carrier Corporation – HVAC-Systeme:
- Offiziell: Spenden HVAC-Systeme für den Ballroom
- Aber: Carrier hat eine Division namens Carrier Quantum Leap – ihre Datacenter-Lösungen
- Spezialisierung: “Umfassende energieeffiziente Lösungen für Datacenter-Thermomanagement”
- Frage: Spenden sie ein grundlegendes Ballroom-AC-System oder ihre spezialisierte Datacenter-Kühlinfrastruktur?
Boxabl (Paolo Tiramani) – Modulare Konstruktion:
- Offiziell: Faltbare Prefab-Gebäude für Katastrophenhilfe
- Aber:
- Über 150 Einheiten nach Guantanamo Bay geschickt
- Arbeiten an Class 5 Militärinstallationen
- Einheiten kommen vorinstalliert mit Faraday-Käfigen – elektromagnetische Abschirmung für SCIFs
- Oracle’s Dokumentation: Beschreibt die Verwendung von modularen Konstruktionstechniken für schnelle unterirdische Bereitstellung
- Frage: Warum braucht ein Ballroom Faraday-Käfige?
Caterpillar – Industrielle Generatoren:
- Spezialisierung: Industrielle Generatoren für Backup-Stromversorgung
- Kapazität: Über 100 Megawatt Backup-Strom
- Zweck: Hochverfügbarkeit für kritische Infrastruktur
- Frage: Warum braucht ein Ballroom 100 Megawatt Backup-Strom? Das ist genug für eine kleine Stadt.
Union Pacific – Klassifizierte Glasfaserkabel:
- Besitz: 14.000 Meilen klassifizierte Glasfaserkabel
- Zweck: Sichere Telekommunikations-Backbone des Verteidigungsministeriums
- Spezialisierung: Militär- und Geheimdienst-Kommunikation
- Frage: Warum braucht ein Ballroom klassifizierte Glasfaserkabel?
Microsoft, Amazon, Google – Tech-Giganten:
- Alle drei sind führende Cloud-Anbieter mit massiver Datacenter-Expertise
- Microsoft Azure, Amazon AWS, Google Cloud – die größten Datacenter-Betreiber der Welt
- Frage: Warum spenden Cloud-Giganten für einen Ballroom? Sie haben keine Expertise in Luxus-Einrichtung.
Palantir – Geheimdienst-Software:
- Spezialisierung: Big Data-Analyse für Geheimdienste und Militär
- Kunden: CIA, FBI, Pentagon, NSA
- Frage: Warum braucht ein Ballroom Geheimdienst-Software?
Booz Allen Hamilton – Klassifizierte Netzwerke:
- Spezialisierung: Klassifizierte Netzwerke für Geheimdienste
- Projekte: 1,58 Milliarden Dollar DIA Intelligence Analysis Contract
- Frage: Warum braucht ein Ballroom klassifizierte Netzwerke?
Blackstone – Backup-Strominfrastruktur:
- Installation: Über 200 Megawatt Backup-Strominfrastruktur
- Zweck: Hochverfügbarkeit für kritische Infrastruktur
- Frage: Warum braucht ein Ballroom 200 Megawatt Backup-Strom?
Das Muster: Es geht nicht um einen Ballroom
Klassische Ballroom-Essentials würden sein:
- Luxus-Einrichtung (Baccarat, Versace, Hermès)
- Musikinstrumente (Steinway)
- Dekoration (Tiffany, andere Luxusmarken)
- Catering-Ausrüstung
- Event-Management-Software
Was tatsächlich gespendet wird:
- Klassifizierte Telekommunikationsnetzwerke (Union Pacific)
- Datacenter-Kühlsysteme (Carrier Quantum Leap)
- Elektromagnetisch abgeschirmte Räume (Boxabl mit Faraday-Käfigen)
- 100-200 Megawatt Backup-Strom (Caterpillar, Blackstone)
- Geheimdienst-Software (Palantir)
- Klassifizierte Netzwerke (Booz Allen Hamilton)
- Cloud-Infrastruktur-Expertise (Microsoft, Amazon, Google)
Das ist keine Ballroom-Ausrüstung. Das ist Datacenter- und Geheimdienst-Infrastruktur.
Project Stargate: Die AI-Infrastruktur, die irgendwo existieren muss
Sechs Monate vor dem “Ballroom”-Bau, am 21. Januar 2025, stand Larry Ellison neben Trump und Sam Altman im Weißen Haus, um Project Stargate anzukündigen – eine 500-Milliarden-Dollar-AI-Infrastruktur-Initiative für Regierungsoperationen, Verteidigung, Geheimdienste und die Konsolidierung von Bundesdaten (Hollywood Reporter, Reuters).
Timeline: Project Stargate (Januar) → “Ballroom”-Ankündigung (Juli) → Power-Grid-Upgrades (August) → Architekten-Wechsel (Dezember). Das Timing ist auffällig: Genau sechs Monate nach Project Stargate beginnt der Bau mit exakt den Spezifikationen eines Untergrund-Datacenters.
Was ist Project Stargate? Die Details
Die Zahlen:
- 500 Milliarden Dollar private Investition – das größte private Infrastrukturprojekt in der US-Geschichte
- 100 Milliarden Dollar für sofortige Bereitstellung
- 400 Milliarden Dollar über die nächsten vier Jahre
- 5-10 Datacenter-Campus insgesamt, jeder mit etwa einem Gigawatt Strom oder mehr (NBC News)
- Bis zu 10 Gigawatt kombinierte Kapazität
- Über 25.000 Jobs während der Konstruktion (OpenTools.ai)
Bestätigte Standorte (OpenTools.ai):
- Shackelford County, Texas
- Abilene, Texas (Bau läuft)
- Doña Ana County, New Mexico
- Lordstown, Ohio
- Milam County, Texas
- Ein nicht offengelegter Standort im Mittleren Westen
16 Staaten werden evaluiert für zusätzliche Campus: Arizona, California, Florida, Louisiana, Maryland, Nevada, New York, Ohio, Oregon, Pennsylvania, Utah, Texas, Virginia, Washington, Wisconsin, und West Virginia (NBC News).
Die Partnerschaft:
- OpenAI (Sam Altman) – Operationale Verantwortung
- SoftBank (Masayoshi Son) – Finanzielle Verantwortung, Vorsitzender
- Oracle (Larry Ellison) – Technologie-Partner
- Abu Dhabi’s MGX – Initial Equity Partner
- Technologie-Partner: Arm, Microsoft, Nvidia, Oracle, OpenAI
Der Zweck:
- US-”Re-Industrialisierung” – Wiederaufbau der US-Industrie mit AI-Technologie
- Wettbewerbsfähigkeit gegen China in der AI-Entwicklung
- Regierungsoperationen – AI-Systeme für Bundesbehörden
- Verteidigung – AI-Systeme für Militär und Geheimdienste
- Konsolidierung von Bundesdaten – Zusammenführung von Daten aus verschiedenen Behörden
Warum Project Stargate ein Datacenter braucht
Diese Infrastruktur muss irgendwo physisch existieren. Für Regierungsoperationen, Verteidigung und Geheimdienste braucht sie höchste Sicherheit, Klassifizierung und Schutz vor physischen Bedrohungen – genau das, was Untergrund-Datacenter bieten, wie Oracle in Jerusalem gezeigt hat.
Die Verbindung zu Oracle und Larry Ellison
Larry Ellison ist nicht nur Mitbegründer von Oracle – er ist auch:
- Eng mit Israel verbunden – seit dem Sechstagekrieg 1967, hat israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu empfangen (The Guardian)
- Politisch aktiv – Jahrzehntelange Unterstützung für Marco Rubio, Trump, und andere konservative Politiker
- Strategischer Denker – Langfristige Investitionen in Infrastruktur und Politik
Ellison’s massive politische Spenden für Trump
Larry Ellison ist einer der wenigen großen Tech-Executives, die offen Trump unterstützen (Reuters):
-
Februar 2020: Ellison veranstaltete ein Fundraiser auf seinem Rancho Mirage, California Estate, bei dem Gäste 100.000 Dollar für ein Golfturnier mit Trump oder 250.000 Dollar für eine zusätzliche Roundtable-Diskussion zahlten (Fortune, Reuters)
-
Oracle CEO Safra Catz (arbeitet eng mit Ellison zusammen) spendete über 130.000 Dollar für Trumps Wiederwahl (Reuters)
-
2019: Oracle spendete zwischen 500.000 und 999.999 Dollar an Trade Works for America, eine Gruppe, die von republikanischen Operativen gegründet wurde, um Trumps NAFTA-Ersatz zu unterstützen (Reuters)
-
Politische Entwicklung: Ellison entwickelte sich von einem Bill Clinton Demokraten zu einem stillen republikanischen Spender zu einem lauten Trump-Unterstützer (CNN)
Diese massiven politischen Investitionen zeigen, dass Ellison nicht nur ein Geschäftsmann ist, sondern ein aktiver politischer Akteur mit direktem Zugang zur Trump-Administration.
Oracle’s Jerusalem-Datacenter:
- Auf eigene Kosten gebaut – ohne Regierungsvertrag
- Nach Verlust eines Regierungs-Cloud-Vertrags
- Politische und strategische Investition – nicht nur kommerziell
- Vorbild für Untergrund-Datacenter weltweit
Ellison’s politische Investitionen:
- Marco Rubio – Frühe Unterstützung und Spenden
- Donald Trump – Massive Unterstützung und Spenden
- Andere konservative Politiker – Netzwerk von Unterstützern
Die Erlaubnisstruktur: Ellison’s jahrzehntelange politische Investitionen haben die Erlaubnisstruktur geschaffen, die all dies ohne Kontrolle geschehen lässt:
- Politische Verbindungen ermöglichen Zugang
- Finanzielle Unterstützung schafft Einfluss
- Strategische Investitionen schaffen Abhängigkeiten
- Geheimhaltung wird durch politische Macht ermöglicht
Warum das Weiße Haus?
Wenn Project Stargate Regierungsoperationen, Verteidigung und Geheimdienste unterstützt, braucht es Standorte mit höchster Sicherheit, Klassifizierung und Schutz vor öffentlicher Kontrolle. Das Weiße Haus bietet alle diese Vorteile: Executive Privilege ermöglicht Klassifizierung, physische Sicherheit durch Secret Service, keine öffentliche Kontrolle durch private Finanzierung, direkter Zugang zur Exekutive.
Project Stargate ist nicht nur ein AI-Projekt. Es ist eine Infrastruktur-Initiative, die:
Bundesdaten über Behörden hinweg konsolidiert:
- Daten aus verschiedenen Behörden werden zusammengeführt
- Einheitliche Datenplattform für alle Bundesbehörden
- Zentralisierte Kontrolle über alle Regierungsdaten
- Potenzial für Massenüberwachung – alle Daten an einem Ort
AI-Systeme für Verteidigung und Geheimdienste:
- Automatisierte Entscheidungsfindung – AI-Systeme treffen Entscheidungen ohne menschliche Kontrolle
- Targeting-Systeme – wie Lavender in Israel, das 37.000 Menschen zum Tode markierte
- Überwachungsinfrastruktur – Massenüberwachung und Analyse von Kommunikation, Bewegungen, Verhalten
- Operative Kontrolle – AI-Systeme koordinieren Militäroperationen in Echtzeit
Höchste Sicherheitsstandards:
- Klassifizierung – Top-Secret für geheime Daten
- Physischer Schutz – Raketen- und beschusssicher
- Cyber-Sicherheit – Schutz vor Hacking und Cyber-Angriffe
- Redundanz – Backup-Systeme für Hochverfügbarkeit
Physische Standorte:
- 20 Datacenter mit jeweils 500.000 sq ft (ca. 46.452 m²)
- Müssen klassifiziert und geschützt sein
- Müssen unterirdisch sein für maximale Sicherheit
- Müssen außerhalb der öffentlichen Kontrolle sein
Die demokratischen Implikationen:
Wenn diese Infrastruktur am Weißen Haus gebaut wird, kann sie unter Executive Privilege klassifiziert werden – außerhalb der normalen Kongresskontrolle und öffentlichen Aufsicht. Das bedeutet:
- Keine Transparenz – Die Öffentlichkeit erfährt nichts über Zweck, Kosten, oder Funktion
- Keine Kontrolle – Der Kongress kann nicht überprüfen oder kontrollieren
- Keine Rechenschaftspflicht – Keine öffentlichen Anhörungen, keine Budgetprüfungen
- Potenzial für Missbrauch – Unbegrenzte Macht ohne Kontrolle
Die Timing-Koinzidenz: Project Stargate wird angekündigt am 21. Januar 2025. Genau sechs Monate später, im Juli 2025, beginnt der Bau eines “Ballrooms” mit exakt den Spezifikationen eines Untergrund-Datacenters. Das ist kein Zufall – es ist ein koordiniertes Projekt.
”Die Militärs sind involviert”
Im Oktober 2025 sagte Trump: “Wir arbeiten auch mit dem Militär daran, weil sie sicherstellen wollen, dass alles perfekt ist. Und das Militär ist sehr involviert daran.” (The Drey Dossier)
CNN bestätigte, dass das White House Military Office die Renovierung des PEOC durchführt (CNN). Das White House Military Office ist nicht für Ballroom-Design zuständig – es ist für militärische Infrastruktur, Sicherheit und klassifizierte Einrichtungen zuständig.
Die Standortlogik: Warum das Weiße Haus?
Executive Privilege: Die Macht der Klassifizierung
Executive Privilege erlaubt dem Präsidenten, Informationen vor dem Kongress und der Öffentlichkeit zu verbergen, wenn dies im Interesse der nationalen Sicherheit liegt. Ein Senate Judiciary Committee Report fand heraus, dass die Exekutive zunehmend eine “maximale Sicht der Exekutivmacht” behauptet, die Kongresskontrolle vereitelt (Senate Report).
Warum das Weiße Haus? Wenn Infrastruktur am 1600 Pennsylvania Avenue existiert, kann sie unter Executive Privilege klassifiziert werden – keine Kongresskontrolle, keine öffentliche Aufsicht, keine rechtlichen Hürden.
Der PEOC: Bestehende Infrastruktur als Basis
Der Presidential Emergency Operations Center (PEOC) – der Bunker, in dem Dick Cheney während 9/11 Schutz suchte – liegt direkt unter dem East Wing. Ursprünglich 1941 als Bombenschutz gebaut, wurde er während der Truman-Administration erheblich erweitert und ist gehärtet für bis zu 20 psi Blast-Überdruck von nuklearen Detonationen (Wikipedia, GlobalSecurity.org).
CNN berichtete, dass der historische Bunker abgebaut wird und mit neuer Technologie neu gestaltet wird (CNN). Durch den Abriss des East Wings entsteht Platz für Erweiterung, neue Infrastruktur und tieferes Vordringen unter die Erde – alles geschützt durch Klassifizierung im Namen der Präsidentensicherheit.
Während der PEOC für Notfälle gedacht war, wäre ein Datacenter für tägliche Operationen – AI-Systeme, Überwachung, Datenanalyse – 24/7.
Keine Kongresskontrolle: Das System der Umgehung
Private Finanzierung + Executive Privilege = Vollständige Umgehung der demokratischen Kontrolle:
- Keine Kongressbewilligungen oder Budgetanhörungen
- Keine öffentliche Kontrolle oder Transparenz
- FOIA-Ablehnungen möglich
- Irreversibel – einmal gebaut, kann es nicht rückgängig gemacht werden
Ein Bundesrichter hat Trumps Autorität in Frage gestellt, den Ballroom mit privaten Spenden zu bauen, als “End Run” um den Kongress (Washington Post). Die Trump-Administration behauptete, dass die Konstruktion eine Angelegenheit der nationalen Sicherheit ist (AP News) – eine Behauptung, die nur Sinn macht, wenn es nicht wirklich um einen Ballroom geht.
Der Ballroom als Tarnung
Der Ballroom ist vielleicht nicht die Lüge, genau genommen. Aber es ist definitiv nicht das Projekt. Es ist die Erklärung, die alles darunter akzeptabel macht, die öffentlichkeitswirksame Geschichte, die präsidial genug klingt, dass die echten Fragen nicht gestellt werden, bis die Konstruktion abgeschlossen und die Entscheidungen irreversibel sind.
Warum funktioniert die Tarnung?
- Ballroom klingt legitim – präsidial, öffentlichkeitswirksam, unschuldig
- Keine technischen Fragen – niemand fragt nach Strom, Kühlung, Netzwerk
- Keine Sicherheitsfragen – niemand fragt nach SCIFs, Klassifizierung, Geheimhaltung
- Bis es zu spät ist – wenn die Konstruktion abgeschlossen ist, ist es irreversibel
Warum das wichtig ist
Der Präzedenzfall, der hier gesetzt wird, betrifft was gebaut werden kann, wo es gebaut werden kann, und wie viel die Öffentlichkeit über Infrastruktur erfahren darf, die bestimmen wird, wie die Regierung für Jahrzehnte funktioniert.
Demokratische Implikationen: Fehlende Transparenz, Umgehung der Kontrolle, Klassifizierung als Waffe. Technische Implikationen: AI-Systeme ohne öffentliche Kontrolle, Konsolidierung von Bundesdaten ohne Transparenz, Geheimdienst-Infrastruktur direkt unter dem Weißen Haus.
Fazit: Ballroom oder Datacenter? Die Beweislage
Die Beweise sind zusammengenommen überzeugend und bilden ein kohärentes Bild:
Die Indizien im Überblick
Technisch: Exakte Parallelen zu Oracle Jerusalem (90.000 qm, ~300 Mio. USD), Clark Construction als Spezialist für klassifizierte Datacenter, Shalom Baranes (Pentagon-Architekt) ersetzt Kirchen-Designer.
Infrastruktur: 500% Power-Grid-Upgrades (50 MW für einen Ballroom?), massive Kühlungs-Upgrades (300 Mio. USD), Washington Aqueduct warnt vor Datacenter-Kühlung.
Finanziell/Politisch: Donor-Liste ohne Luxusmarken, stattdessen Datacenter- und Geheimdienst-Infrastruktur-Unternehmen. Project Stargate (500 Mrd. USD) wird sechs Monate vorher angekündigt. Militärbeteiligung bestätigt.
Rechtlich: Executive Privilege ermöglicht Klassifizierung ohne öffentliche Kontrolle. Private Finanzierung umgeht Kongresskontrolle. Oracle’s Jerusalem-Datacenter als Vorbild (Larry Ellison baute es auf eigene Kosten).
Die Schlussfolgerung
Einzelne Indizien könnten Zufall sein. Aber alle zusammen bilden ein kohärentes Bild: Technische Spezifikationen, Infrastruktur-Upgrades, Donor-Liste, Architekten-Wechsel, Timing und rechtliche Struktur passen exakt zu einem Untergrund-Datacenter, nicht zu einem Ballroom.
Der Ballroom ist vielleicht nicht die Lüge – aber er ist definitiv nicht das Projekt. Er ist die öffentlichkeitswirksame Geschichte, die präsidial genug klingt, dass die echten Fragen nicht gestellt werden, bis die Konstruktion abgeschlossen und die Entscheidungen irreversibel sind.
Untergrund-Datacenter sind eine brillante technische Lösung für kritische Infrastruktur. Aber wenn sie ohne öffentliche Kontrolle gebaut werden, werden sie zu einem Werkzeug der Macht statt einem Werkzeug des öffentlichen Dienstes.
Die offenen Fragen
Die Frage bleibt: Was wird tatsächlich unter dem Weißen Haus gebaut?
- Ist es wirklich ein Untergrund-Datacenter?
- Für welche Zwecke wird es verwendet?
- Wer hat Zugang?
- Was wird dort gespeichert und verarbeitet?
- Wer kontrolliert die Systeme?
- Welche AI-Systeme laufen dort?
- Werden dort Entscheidungen getroffen, die Leben und Tod betreffen?
Und wer hat das Recht, das zu wissen?
In einer Demokratie sollte die Öffentlichkeit das Recht haben, über kritische Infrastruktur informiert zu werden, die ihr Leben und ihre Freiheit betrifft. Executive Privilege und private Finanzierung sollten nicht verwendet werden, um demokratische Kontrolle zu umgehen.
Transparenz ist nicht nur ein Luxus – sie ist eine Notwendigkeit für eine funktionierende Demokratie.
Bewertung der Wahrscheinlichkeit
Basierend auf offiziellen Bestätigungen (“top-secret” Arbeiten, militärische Beteiligung), kohärenten technischen Indizien (Infrastruktur, Donor-Liste, Architekten) und politischem Kontext (Project Stargate, Larry Ellison, Executive Privilege) ist die Theorie sehr plausibel.
Geschätzte Wahrscheinlichkeit: 70-80%, dass es um ein Untergrund-Datacenter geht (oder zumindest mehr als nur einen Ballroom). 20-30%, dass es nur ein Ballroom ist – basierend auf widersprüchlichen Indizien.
Schwache Punkte: Keine direkten Beweise, Experten-Skepsis (ohne spezifische Details), Kosten könnten theoretisch für einen Luxus-Ballroom plausibel sein.
Die Wahrheit wird wahrscheinlich nie vollständig bekannt werden, da Klassifizierung und Executive Privilege vollständige Geheimhaltung ermöglichen.
Quellen und weiterführende Informationen
Primärquellen: The Drey Dossier
- Trump Isn’t Building a Ballroom – Die ursprüngliche investigative Analyse
- Underground Data Centers in Israel, TikTok, and the Surveillance Pipeline – Oracle’s Jerusalem-Datacenter und der Kontext
Oracle’s Untergrund-Datacenter
- Data Center Dynamics: Oracle’s Second Israel Data Center Nine Floors Underground
- Times of Israel: Oracle inaugurates regional cloud center in Jerusalem
- Reuters: Oracle opens Israel cloud centre to withstand rocket attacks
Clark Construction und klassifizierte Infrastruktur
- Clark Construction: Confidential Client Data Centers 1, 2, 3, 4
- Clark Construction: Confidential Client Data Center 5
- Clark Construction: Confidential Client Data Center 6
Shalom Baranes und Pentagon-Hardening
- Shalom Baranes Associates: The Pentagon Wedges 2-5
- Washington Post: The fortified rooms where U.S. officials discuss secrets
- WBDG: UFC 4-010-05 SCIF/SAPF Planning, Design, and Construction
Project Stargate
- Hollywood Reporter: Project Stargate: Trump Plots With Larry Ellison, Sam Altman On $500B AI Initiative
- Reuters: Trump announces private-sector $500 billion investment in AI infrastructure
- Fortune: What is the ‘Stargate’ AI project?
- OpenTools.ai: OpenAI’s Stargate Project Unveils Five New Data Center Locations
- Built In: The Stargate Project: Inside the American AI Industry’s $500B Infrastructure Bet
- NBC News: OpenAI considering 16 states for data center campuses as part of Trump’s Stargate project
- Wikipedia: Stargate LLC
White House Ballroom, East Wing Demolition und PEOC
- CNN: Inside plans to rebuild the ‘top-secret’ bunker beneath the White House East Wing – Kritische Quelle: Bestätigt “top-secret” unterirdische Arbeiten
- CNN: East Wing Demolition Photos
- AP News: White House East Wing demolished as Trump moves forward with ballroom construction
- NPR: Trump plows ahead with East Wing demolition despite calls for caution
- Washington Post: Federal judge questions Trump’s authority to build White House ballroom
- AP News: Trump administration says White House ballroom construction is a matter of national security
- Fortune: 37 White House Ballroom Donors Funding $300 Million Build
- AP News: Donors & Construction Details for Trump’s White House Ballroom
- San.com: Trump’s changing White House ballroom plans fuel viral conspiracy theories – Experten-Analyse und Kostenkritik
- Wikipedia: Presidential Emergency Operations Center
- GlobalSecurity.org: President’s Emergency Operations Center
Untergrund-Datacenter: Vorteile und Technologie
- TechTarget: Benefits and challenges of underground data centers
- DataSpan: The Pros and Cons of Underground Data Centers
- Data Center Knowledge: Underground Data Centers are Having a Moment
Power Grid und Infrastruktur
- Pepco: Capital Grid Project
- White House: Strengthening the Reliability and Security of the United States Electric Grid
Executive Privilege und Klassifizierung
- Senate Judiciary Committee: Executive Privilege Report – Analyse der Ausweitung von Executive Privilege
- DOJ Office of Legal Counsel: Congressional Oversight of the White House – Rechtliche Einschränkungen der Kongresskontrolle
- White House: National Security Memorandum on Critical Infrastructure Security and Resilience
Larry Ellison und politische Verbindungen
- Reuters: Factbox: Oracle Chairman Larry Ellison’s history of support for Trump
- CNN: How Larry and David Ellison reached the peak of their wealth – and political power
- The Guardian: Larry Ellison: Oracle co-founder who overtook Musk as world’s richest person
- Fortune: Oracle’s Larry Ellison makes friends with his enemy’s enemy, hosting a fundraiser for President Trump
- OpenSecrets: Donor Lookup - Lawrence Ellison
Professionelle Unterstützung: Sichere Infrastruktur und Datacenter
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